AKW-Ausbau in Temelin stoppen
Bis zum 5. Juni können auch deutsche Bürgerinnen und Bürger noch Einspruch gegen den Neubau zweier Atomreaktoren im tschechischen Grenzgebiet einlegen. MEHR
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Ein neuer Report des Club of Rome zeichnet ein düsteres Bild von der Zukunft unseres Planeten. Dennoch lohnt es sich, für ein Umdenken zu kämpfen. MEHR
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20 Jahre nach dem ersten Erdgipfel trifft sich die Weltgemeinschaft erneut in Brasilien. Ein Dossier der Böll-Stiftung. MEHR
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Benedikt Mayer wurde heute auf der Bundesdelegiertenkonferenz in Kiel mit 524 Stimmen, 12 Enthaltungen und 12 Gegenstimmen zum neuen Bundesschatzmeister gewählt.

Er löst damit nach 15 Jahren Dietmar Strehl als Schatzmeister auf Bundesebene ab. Geboren wurde Benedikt Mayer 1953 in Bayern. Bereits seit 20 Jahren arbeitet er im Steuerfach. Zu den Grünen kam Benedikt Mayer zu Beginn der neunziger Jahre. Elf Jahre lang, von 2000 bis 2011, war er im bayerischen Landesverband mit den Finanzen der Partei betraut. Die Landesschatzmeisterei hat er Ende Oktober 2011 verlassen, um sich auf seine Bewerbung als Bundesschatzmeister konzentrieren zu können.
Auf Bundesebene engagierte sich Mayer im Finanzrat sowie in der Kommission zur finanztechnischen Begleitung der Bundestagswahlkämpfe 2005 und 2009. In seiner Bewerbungsrede sagte der zukünftige Bundesschatzmeister: "Jede größere Ausgabe muss einen wahlpolitischen Sinn erfüllen." Transparenz ist für ihn ein wichtiges Stichwort, gerade bei der Parteienfinanzierung: "Ich will lesen können, welche Partei von wem Geld bekommt." Unter anderem durch seine Initiative wurde der Spendenkodex von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN entwickelt.
Bei seiner Arbeit, dass machte er in seiner Rede heute deutlich, legt er großen Wert auf Teamwork: "Zehn Leute im Team bringen mehr als zehn Einzelkämpfer", sagte der Sohn des deutschen Schriftstellers und Umweltaktivisten Carl Amery.