Erst Aufbau, dann Abzug

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Zusammenfassung

Gestern hat Bundesaußenminister Steinmeier einen neuen Afghanistan-Plan vorgelegt. Nach vier Jahren des Durchwurstelns in der Großen Koalition kommt der Außenminister nun zu dem Schluss: Die Grünen hatten Recht.

Wir brauchen einen Aufbau- und Abzugsplan für Afghanistan. Dieser Aufbauplan und die Abzugsperspektive müssen in der nächsten Legislaturperiode, zwischen 2009 und 2013, eingeleitet werden.

Dafür müssen aber gravierende Defizite beseitigt werden. Wir brauchen eine Verdoppelung der zivilen Hilfe. Es muss endlich Ernst gemacht werden mit dem Polizeiaufbau. Es kann nicht sein, dass man weiterhin meint, den Afghaninnen und Afghanen mit 43 Polizisten Sicherheit zu verschaffen. Es müssen mindestens 2.000 europäische Polizisten und 500 aus Deutschland dort hin. Das sind die konkreten Schritte, an denen zu messen sein wird, ob es tatsächlich gelingt, eine Aufbau- und Abzugsperspektive für Afghanistan auch wirklich umzusetzen, damit es nicht bei einem Plan bleibt.

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Kommentare

Gerd Becker
16-09-09 18:14
Leider haben sich meine Sympathien für DIE GRÜNEN durch Euere Postionen zum Krieg in Afghanistan sehr abgekühlt. Es ist kaum zu verstehen, daß Ihr dem Hegemonieanspruch der USA kritiklos auf den Leim geht und unter dem unglaubwürdigen Vorwand, den Menschenrechten zum Durchbruch in Afghanistan zu verhelfen, einem immer weiter um sich greifenden Krieg Vorschub leistet, ohne wirklich die terroristische Gefahr damit zu bekämpfen. Zur glaubwürdigen Politik gehört es auch, Fehlentscheidungen zu revidieren und neu nachzudenken. Je länger der Krieg in Afghanistan dauert, desto schwieriger wird es, diese Konsequenz zu ziehen. Ich habe große Zweifel, daß DIE GRÜNEN in ihrer Führungsebene der hohen Verantwortung, die eine global zu betrachtende Sicherheitspolitik fordert, wirklich gerecht wird. Wenig fundierte Postionen von SPD und CDU zu übernehmen und mit ein wenig Betroffenheitsgedusel zu garnieren wird dem Anspruch auf konzeptionell den Menschenrechten verpflichtete Außen- und Sicherheitspolitik nicht gerecht.
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