Fleischeslust
Welche politische Dimension der Genuss von Schnitzel, Gulasch und Co. hat, erklärt die Heinrich Böll Stiftung in ihrem Fleischatlas. MEHR
Welche politische Dimension der Genuss von Schnitzel, Gulasch und Co. hat, erklärt die Heinrich Böll Stiftung in ihrem Fleischatlas. MEHR
Der Monitoringbericht macht deutlich: Die Schwarz-Gelben Regierung kann die Energieeffizienzziele nicht erreichen. MEHR
Die von der Merkel-Regierung verabschiedete Beihilferegelung für die Industrie fördert weder den Klimaschutz noch entlastet Sie die Bürger. MEHR
Eine Geschichte über unfaire Ausnahmen, die Schwarz-Gelb der Industrie gewährt. MEHR
Wie wir bis 2050 unabhängig von fossilen Energieträgern werden können. MEHR
Wir erklären, warum Solarstrom ein wichtiger Baustein für die Energiewende ist. MEHR
Alle Infos rund um EU-Fiskalvertrag, ESM und die Position der Grünen. MEHR
Grüne Mitglieder können zehn Projekte für die Bundestagswahl 2013 auswählen. MEHR
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN erreichen mit bei den Landtagswahlen in Nordrhein-Westfalen mit 12,1 Prozent ein historisch gutes Ergebnis. Schwarz-Gelb wurde krachend abgewählt. Bundesvorsitzende Claudia Roth und Spitzenkandidatin Sylvia Löhrmann sagten am Montag, die GRÜNEN würden nun zunächst mit der SPD sprechen, seien grundsätzlich auch zu Gesprächen mit FDP und Linkspartei bereit.
"Ich kann gar nicht sagen, wie sehr uns das Ergebnis freut", sagte Claudia Roth am Sonntag abend mit einem Strahlen im Gesicht. Sie könne den Frauen und Männern in Nordrhein-Westfalen zu diesem Erfolg nur gratulieren, so die Bundesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN. Vor allem, weil diese Wahl mit Inhalten gewonnen wurde.
DIE GRÜNEN wurden dafür honoriert, dass sie sich für eine gerechtere Bildung eingesetzt hätten, sich die Atomkraft nicht als Brückentechnologie verkaufen ließen und sich für lebenswerte Kommunen stark machten.
"Rüttgers und Pinkwart sind im freien Fall", sagte Claudia Roth. Aber die Wahl in NRW sei auch eine Volksabstimmung über die Bundesregierung gewesen. Deswegen zeige dieser Tag: "Heute ist der Anfang vom Ende von Schwarz-Gelb im Bund." Merkel und Westerwelle hätten nun die Quittung für ihre Arbeit bekommen.
Die Wähler in NRW zeigten damit auch, dass sie Nein sagen.
Nein zu der Laufzeitverlängerung von Atomkraftwerken.
Nein zu der unsozialen Kopfpauschale und einer Zwei-Klassen-Medizin.
Nein zu einer Politik des Steuersenkungs-Wahnsinns.
Am Montagmorgen sagten Claudia Roth und Sylvia Löhrmann, die GRÜNEN würden nun zunächst mit der SPD sprechen. Grundsätzlich sei man auch zu Gesprächen mit FDP und Linkspartei bereit. Rechnerisch möglich sind nach der Wahl in NRW neben einer Großen Koalition auch eine Koalition aus GRÜNEN, SPD und Linkspartei und ein Bündnis aus GRÜNEN, SPD und FDP. Eine Koalition mit CDU und FDP haben BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN ausgeschlossen.
CDU: 34,6 Prozent
SPD: 34,5 Prozent
BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN: 12,1 Prozent
FDP: 6,7 Prozent
DIE LINKE: 5,6 Prozent
CDU: 44,8 Prozent
SPD: 37,1 Prozent
BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN: 6,2 Prozent
FDP: 6,2 Prozent