Die Farbe des Jahres 2013 ist grün

Jürgen Trittin und Katrin Göring-Eckhardt haben eine Botschaft für das neue Jahr: Wahlkampf macht Spaß!

Jürgen Trittin und Katrin Göring-Eckardt auf dem Bundesparteitag in Hannover 2012, Foto: © Ingo Kuzia
Gemeinsam mit Euch ins Wahljahr 2013: Jürgen Trittin und Katrin Göring-Eckardt Foto: © Ingo Kuzia

Liebe grüne Mitglieder, liebe Freundinnen und Freunde,

wir hoffen, dass Ihr die Feiertage gut verbracht habt, dass Ihr viel Kraft getankt habt und etwas Abstand vom  Alltag finden konntet. Wir wünschen Euch  von Herzen ein frohes neues Jahr 2013!

Im Jahr 2012 haben wir gezeigt, wie GRÜNE Alternativen aussehen. Wir haben in unseren Landesregierungen, in den Parlamenten, vor Ort und auf der Straße Profil gezeigt, wenn es um Energie und Naturschutz geht, wenn es um Gerechtigkeit und Chancen geht, wenn es um Verbraucher*inneninteressen geht und um solide und zukunftsweisende Haushaltspolitik. Und wenn es darum geht, dass Menschen mit Behinderungen selbstverständlich dazu gehören und dass Flüchtlinge hier ein sicheres Zuhause finden sollen, wenn es um Bürger*innenrechte und eine echte Frauenquote geht. Grüne Politik hält das Gemeinwesen zusammen,  denn sie hat das Ganze im Blick.

Wir Grüne können optimistisch in das neue Jahr schauen. Am 20. Januar haben wir eine gute Chance, in Niedersachsen eine weitere rot-grüne Landtagsmehrheit zu erringen. Diese Wahl ist aber nicht entschieden. Sie wird erst im Endspurt der nächsten zwei Wochen entschieden. Gewinnen werden diejenigen, die es schaffen, mit ihren Konzepten und Ideen zu überzeugen, die mit Glaubwürdigkeit und Leidenschaft ihre Wählerinnen und Wähler zu mobilisieren.

Danach werden wir uns dann alle gemeinsam auf die Bundestagswahl – und auf die Landtagswahlen in Bayern und dann auch in Hessen - vorbereiten. Mit unseren inhaltlichen Vorschlägen wollen wir die Menschen davon überzeugen, warum wir mit starken Grünen in diesem Jahr Union und FDP nach vier vertanen und blockierten Jahren als Bundesregierung ablösen wollen und können.

Wir Grüne stehen mittlerweile in vielen Fragen für eine breite gesellschaftliche Mehrheit. Die Mehrheit der Deutschen will eine Wirtschaftsform, die Umwelt und Ressourcen schont und Klimarettung ernst nimmt. Die Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger will eine gerechtere Verteilung des Wohlstandes, will eine handlungsfähige und gut finanzierte öffentliche Hand und keine Niedriglöhne und Armutsrenten. Die Mehrheit in Deutschland will Bildungsgerechtigkeit eine gute Kinderbetreuung, gleiche Chancen für alle und eine offene Gesellschaft, die Heimat ist, für alle, die hier leben wollen und gerade auch für die, die als Flüchtlinge zu uns kommen. Wir wollen dafür kämpfen, dass aus diesen Mehrheiten bei den Bürgerinnen und Bürgern auch politische Mehrheiten werden. Wir müssen im Wahlkampf 2013 aus diesen gesellschaftliche Mehrheiten eine politischen Mehrheit machen.

Deutschland braucht den grünen Wandel mit starker grüner Regierungsbeteiligung. Die grünen Antreiber und Visionäre müssen wieder die Richtung bestimmen, und nicht die Bremser und Blockierer des Status Quo und der Klientelinteressen.

Es lohnt sich zu kämpfen. Wahlkampf macht Spaß! Wahlkampf heißt Demokratie in Aktion, Wahlkampf ist die Hochzeit der politischen Debatte und des Dialogs, der mit dem Zuhören beginnt, die Hochzeit des gesellschaftlichen Streits über unsere Zukunft – und dazu gehört auch einer Dosis Polemik als das Salz in der Suppe. Lasst uns gemeinsam in diesem Jahr 2013 zeigen, wofür wir stehen!

Und denkt dran. Die Farbe des Jahres 2013 ist grün.

Ein grünes  Jahr 2013, aber auch persönlich eine gute Zeit
wünschen Euch

Katrin Göring Eckardt und Jürgen Trittin 

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Die BDK 2012 in Bildern

Wir zeigen euch den Parteitag in Bild und Text.

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Grüne Mitglieder bestimmen Prioritäten

Im Juni 2013 können alle grünen Mitglieder ihre zehn favorisierten Projekte für die Bundestagswahl 2013 auswählen.

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Anpacken! Füreinander!

Der Grünen-Parteitag startete am ersten Tag mit den Spitzenkandidaten, kämpfenden Niedersachsen, einem Grünen-Oberbürgermeister, der politischen Rede von Cem Özdemir und der Debatte zur Außenpolitik.

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Eure 25 Fragen für die KandidatInnen

Bis 12. Oktober werden die BewerberInnen für das Spitzen-Duo diese Fragen beantworten.

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Merkels Patentrezept? Learning by durchwursteln

Das Ziel ist Grün: Wir haben die heiße Phase das Wahlkampfes eröffnet. Was in Berlin geschah, siehst Du hier

Kommentare

Redaktion
11-01-13 12:02
Lieber Baba,

Im Dezember 2012 zählte Bündnis 90/Die Grünen 59.727 Mitglieder. Weitere Informationen findest Du unter http://www.gruene.de/service/faqs.html

Viele Grüße
Nana Gerritzen
Redaktion gruene.de
baba
11-01-13 09:00
lakk wie viele mitglieder seit ihr jaaa ich muss ein referat halten über euch gibt mir mal eine antwort bisste schnellllll Thx Bund,Land,Ort danke
Didier
10-01-13 12:03
...Was nützt die angekündigte kühle Brise aus England oder Russland, wenn sie dreckig bleibt.
Es geht ja nicht nur um Erwärmung sondern genauso um eine saubere Umwelt....
Didier
10-01-13 11:35
@Dieter und Jens:
Jetzt denkt doch mal nach!
Die Ziele des "Klimaschutzes" führen ja insbesondere
auch zur Unabhängigkeit von Fossilen Bennstoffen, die
a) nicht unbegrenzt zur Verfügung stehen
b) oft nicht unter "unserem" Terrain verbuddelt sind
Selbst wenn ich mir mit dem Wegfall des Anstiegs der Temperaturen da so sicher wäre wie Ihr:
Ich würde in diesem Fall aus ökonomischen Gründen einfach noch eine Weile die Klappe halten. Die Unfähigkeit ökomomisch voraus schauend zu denken, war übrigens mit einer der zentralen Untergangsgründe der DDR.
Dieter
08-01-13 15:07
Der Wahlkampf Elefant "Klimaschutz" steht auch auf tönernen Füßen:

Deutsche Wirtschaftsnachrichten von heute:
"Jetzt offiziell: Es gibt keine globale Erderwärmung
Der Britische Wetterdienst hat seine bisherigen Prognosen für einen weltweiten Temperaturanstieg deutlich nach unten korrigiert...Der Wetterbericht geht jetzt davon aus, dass die globalen Temperaturen bis zum Jahr 2017 höchstwahrscheinlich nur mehr 0,43 Grad Celsius über den durchschnittlichen Temperaturen im Zweitraum von 1971 bis 2000 liegen werden...Und wenn dies zutrifft, würde dies immerhin eine 20-jährige Periode ohne statistisch signifikante Veränderung der globalen Temperatur bedeuten."
Jens
07-01-13 17:01
Wozu noch Wahlkampf betreiben. Die Programme der sog. Volksparteien unterscheiden sich nur noch in Nuancen.
Überall das gleiche politisch korrekte Geschwafel von Klimaschutz, Energiewende, Kampf gegen Rassismus, Solidarität, Nachhaltigkeit, Gleichstellung, Frieden, Weltgemeinschaft, Demokratie, Europäischer Idee, Teilhabe blah blah blah. während in Wahrheit ganz andere Ziele verfolgt werden. Ergebnis des ganzen Politiktheaters ist letztendlich immer wieder eine weitere Zentralisierung von Macht, eine weitere Umverteilung von Besitz von "unten" nach "oben" und eine schleichende Verschlechterung aller wesentlichen Lebenbedingungen für das Volk.
Das Ganze erinnert mich zunehmend an die DDR im Endstadium.
Dieter
07-01-13 13:08
Bevor Ihr Euren Wahlkampf organisiert, lest bitte noch mal die internationale Presse, damit Ihr Euch nicht mit den Wahlkampfthemen bis auf die Knochen blamiert :

Die renommierte Moskauer Zeitung Pravda hat den angeblichen Klimawandel in einem Aufsehen erregenden Artikel als »Erfindung westlicher Eliten« bezeichnet. Das einzige Ziel dieses Mythos sei es, das Leben und das Verhalten der Bürger zu kontrollieren – und auch noch dafür abzukassieren.

Jetzt könnte man sich noch über die Glaubwürdigkeit der Prawda streiten, aber dort steht inzwischen mehr Wahrheit drin als in den ferngesteuerten, gleichgeschalteteten und monopolisierten Springer- und Bertelsmann Druckerzeugnissen.
Gast
07-01-13 12:06
Wahlkampf macht Spaß?

Da hab ich noch ein Wahlkampfthema für Euch ...den Vogelschutz

Nach einer Studie der Umweltschutzorganisation SEO / Birdlife werden jedes Jahr zwischen 6 und 18 Millionen Vögel und Fledermäuse durch Windparks allein in Spanien getötet.
Didier
07-01-13 08:33
Hallo Grüne,
Macht doch endlich mal eine klare Ansage, ob ihr prinzipiell auch mit der
Union koalieren würdet. Ich bin traditionell Unionswähler und würde
mich darüber so freuen, dass ich bei einem klaren Bekenntnis von eurer
Seite zu dieser Koalition grün wählen würde.
Ich vermute, dass ich nicht der einzige (Schwarze) bin, dem die Qualitäten einer
schwarz Grünen Regierung wichtiger wären als die quantitative
Aufteilung: von mir aus mit Schwarz als Juniorpartner.
Geht doch mal wieder raus in die Natur und schaut euch um:
die meisten Pflanzen haben eine schwarzen Stamm und grüne Blätter!
Mit besten Empfehlungen
Didier
B. Schnider
05-01-13 15:42
Die Grünen geben ihre Meinung zu gewichtigen Themen akzentuiert durch. Themen wie Energie, Immigration, Gesellschaftspolitik sind eindeutig formuliert, Europäische Union (Transferunion), Wirtschaftspolitik (Subventionswirtschaft).

Und dann schwärmt Ihr dem Wähler über die "Lust" des Wahlkampfs. Nehmt Ihr den Wähler tatsächlich ernst? Könnt Ihr seine Ängste und Befürchtungen wahrnehmen? Wo bleibt überhaupt noch Raum für andere Wege?

Ich weiss nicht, wie sich die Wähler zusammensetzen. Schüler, Beamte (Viele Lehrer und Sozialarbeiter), eher wenige Arbeiter, Techniker und Ingenieure...?
Kommentar

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