Demokratie braucht starke Kommunen!

Im grün regierten Freiburg diskutierten die Parteitagsdelegierten am Samstag vormittag intensiv über die finanziellen Gestaltungsspielräume der Städte und Gemeinden. Viele Kommunen in Deutschland sind von sinkenden Einnahmen, steigenden Ausgaben und Rekordschulden bedroht. Der Parteitag beschloss die Reform der Gewerbesteuer zu einer kommunalen Wirtschaftssteuer, um die Kommunalfinanzen zu konsolidieren. Diese wichtigste kommunale Einnahmequelle soll auf mehr Unternehmen und Freiberufler ausgeweitet werden.

  • 01.01.1970
    Cem Özdemir sagte in der Debatte um den Leitantrag zur Zukunft der Kommunen: „Die Seele unserer Demokratie schlägt in den Kommunen, dort findet die Demokratie wirklich statt.“ Nur dürfe man sie eben nicht kaputt sparen.
     
  • 01.01.1970
    Schwarz-Gelb veranstalte ein mieses Geschachere, bei dem die Gemeinden am Ende als Verlierer da stünden, sagte Karolin Linnert, Senatorin für Finanzen in Bremen.
     
  • 01.01.1970
    Heide Rühle, Europaabgeordnete, sagte: „Nur in der Verbindung von kommunaler Ebene, Land, Bund und Europa sind die Grünen so stark geworden und wir sollten diese Entwicklung fördern."
     
  • 01.01.1970
    Stuttgarts Bürgermeister Klaus-Peter Murawski betonte ebenfalls die europäische Perspektive der Kommunalpolitik: "In der Grünen Kommunalpolitik kämpfen wir für ein Stück europäische Kultur unseres Zusammenlebens. Wir kämpfen dafür, dass nicht alles mit Geld gleichzusetzen ist."
     
  • 01.01.1970
    Gerhard Schick sprach sich dafür aus, dass das Thema Grundsteuer ein zentraler Punkt in der Debatte sein müsse.
     
  • 01.01.1970
    Sylvia Löhrmann, die neue Schulministerin in NRW, machte deutlich, dass es nicht nur ums Geld gehe, sondern vor allem die Gestaltungsfreiheit der Kommunen erhalten bleiben müsse. "Lasst uns weiterarbeiten, unaufgeregt und beständig. So wird aus dem Auftrag Grün auch nachhaltig Grün."
     
  • 01.01.1970
    Britta Haßelmann, kommunalpolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion, wies auf die prekäre Situation vieler Kommunen hin: "Dort, wo nur noch Schulden gemacht werden, wo öffentliche Einrichtungen geschlossen werden, wo Bürgernmeisterinnen und Bürgermeister zu Insolvenzverwaltern werden, da leidet auch das Gemeinwesen." (Fotos: Ingo Kuzia)
     
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    Der (vorläufige) Beschluss der Bundesdelegiertenkonferenz in Freiburg

    Demokratie braucht starke Kommunen! (PDF)

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Kommentare

Wolfgang Rahn
24-11-10 21:05
Weg mit der Gewerbesteuer.
Die Grünen verfolgen eine falschen Ansatz. Die Gewerbesteuer ist in Europa einmalig. Im Rahmen der Harmonisierung sollte diese endlich verschwinden. Die Kommunen treiben einen ruinösen Wettbewerb um diese Einnahmeform. Es werden Steuergelder durch Subventionierung von Industrieansiedlung verschwendet. Das führt nicht zu mehr Steuern, denn diese entfallen in der abgebenden Kommune. Durch den Wegfall der Gewerbesteuer werden Finanzbeamte frei, die in der Steuerprüfung wesentlich sinnvoller eingesetzt werden könnten.
Die Mittel aus der Gewerbesteuer können durch eine Erhöhung der Umsatzsteuer ersetzt werden, die dann an die Kommunen weitergegeben werden. Über den Schlüssel muß man sich sicher unterhalten.
Letztendlich ergibt sich dadurch auch keine Mehrbelastung und damit kein Grund für Preisanpassungen.
Kommentar

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