Das Saarland modernisieren

Am Sonntag wurde Simone Peter mit einer überwältigenden Mehrheit von 90,6 Prozent an die Spitze der grünen Landesliste für die Landtagswahl am 25. März gewählt. Die ehemalige Landesministerin für Umwelt, Energie und Verkehr will die Saar-Grünen mit viel Elan und Erfahrung in den Wahlkampf führen.

Simone Peter, Spitzenkandidatin von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN für die Landtagswahl im Saarland am 25.März.

Nach den geplatzten Koalitionsverhandlungen zwischen CDU und SPD machte der saarländische Landtag am 26. Januar den Weg für Neuwahlen frei. Doch anstatt die Entscheidung über eine neue Landesregierung den Wählerinnen und Wählern im Saarland zu überlassen, legten sich die Parteivorsitzenden von Union und Sozialdemokraten bereits vor der Wahl auf die Bildung einer großen Koalition nach dem 25. März fest. Diese Vorfestlegung bezeichnete Spitzenkandidatin Simone Peter als einen Ausdruck für die "absolute Arroganz der Macht."

Mit einem starken Wahlkampf wollen BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN die undemokratischen Pläne von Union und SPD durchkreuzen. Für diese Aufgabe kann sich Simone Peter der vollen Unterstützung des grünen Bundesvorstandes sicher sein. "Am 25.3 geht es nicht darum, ob Heiko Maas oder Annegret Kramp-Karrenbauer sich in der Staatskanzlei in Saarbrücken wohler fühlen, sondern ob es eine Koalition mit starken Grünen gibt, die das Land modernisiert," sagte der Bundesvorsitzende Cem Özdemir auf der Landesversammlung.

Simone Peter steht für die ökologische und wirtschaftliche Modernisierung des Saarlands

Ihre Verbundenheit mit dem Saarland und ihre Leidenschaft für grüne Politik spiegeln sich schon in Simone Peters Doktorarbeit mit dem Titel "Sauberkeit der Saar durch biologische Reinigung" wider. Nach der Promotion arbeitete die Tochter der ehemaligen saarländischen Sozialministerin Brunhilde Peter (SPD) als Chefredakteurin für Eurosolar, baute die Agentur für Erneuerbare Energien mit auf und stand dem Verein "Energiewende Saar" vor. Außerdem war Simone Peter energiepolitische Sprecherin der Saar-Grünen und Sprecherin der Bundesarbeitsgemeinschaft Energie von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN. Als Landesministerin für Umwelt, Energie und Verkehr läutete Simone Peter unter dem Motto "Das Saarland handelt" die Energiewende im Saarland ein. Mit dem Programm "Klima Plus Saar" wurde durch die damalige Ministerin ein Konzept entwickelt, um das Saarland nicht nur ökologisch, sondern auch wirtschaftlich zu modernisieren. Aufbauend auf dieser erfolgreichen Regierungsarbeit will Simone Peter auch im Wahlkampf mit den Themen Energie, Umwelt und Verkehr punkten.

Grünes Spitzenteam an der Saar

Neben Simone Peter setzen die Saar-Grünen im Wahlkampf auf ein Spitzenteam, bestehend aus dem grünen Partei- und Fraktionsvorsitzenden Hubert Ulrich, Ex-Bildungsminister Klaus Kessler und der Landesvorsitzenden Claudia Willger. So aufgestellt wollen BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN die ökologische und ökonomische Modernisierung des Saarlands nach der Neuwahl weiter vorantreiben. Ein weiterer Schwerpunkt wird die Bildungspolitik sein. Auch hier knüpfen die Grünen an eine sehr erfolgreiche Regierungsarbeit an. Unter anderem wurden die Studiengebühren abgeschafft, das G8-Abitur erleichert und eine Verfassungsreform durchgesetzt.

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GRÜNE sind drin!

Nach dem vorläufigen amtlichen Endergebnis der Landtagswahl im Saarland kommen die Grünen auf 5,0 Prozent.

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Unsicherheitsfaktor Linkspartei

Warum sich Hubert Ulrich gegen rot-rot-grün entschieden hat. Gruene.de hat nachgefragt.

Ab 2009

Grün wächst

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Das schaffen wir!

Ausstieg aus der Steinkohle, mehr Bildung für alle: Hubert Ulrich, Spitzenkandidat der saarländischen Grünen, spricht im Interview mit gruene.de über die Ziele für die kommenden fünf Jahre

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Überall drin!

Die GRÜNEN haben den Einzug in die Landtage Sachsens, Thüringens und des Saarlandes geschafft. Auch deshalb erreicht Schwarz-Gelb weder in Thüringen noch im Saarland eine Mehrheit.

Kommentare

Timo
08-03-12 08:38
So schlimm sind die Grünen gar nicht im Saarland..
Ja geil!
14-02-12 20:49
Die von der FDP gekauften Saar-Grünen wollen lieber ihre eigenen undemokratischen Plände durchsetzen! Auch fein, wie der saarländische SPD-Sippen-Filz als ertwas positives dargestellt wird. Einfach bräsig i die Kamera grinsen und schon gibt das 10% und womöglich ne postdemokratische Koalition mit der CDU.
Kommentar

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