Claudia Roth

Claudia Roth ist seit 2001 Bundesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN. Zuletzt wurde sie von den Bundesdelegierten auf dem Parteitag in Erfurt 2008 im Amt bestätigt.

Claudia Roth, Bundesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Claudia Roth, 1955 in Ulm geboren und aufgewachsen in einer linksliberalen Familie im tiefen Bayern der 50er Jahre, formulierte ihren Berufswunsch schon als Schülerin so: "Etwas machen, wodurch die Welt gerechter und lebenswerter wird."

Nach dem Abitur führte sie ihr Weg zunächst in die Kultur: Nachdem sie Theaterwissenschaften studiert hatte, arbeitete sie als Dramaturgin in Dortmund und von 1982 bis 1985 als Managerin der Band "Ton Steine Scherben".

Die kämpferische Menschenrechtsexpertin

Dann wurde sie Pressesprecherin der grünen Bundestagsfraktion. Von 1989 bis 1998 war sie grüne Europaabgeordnete, die letzten vier Jahre übte sie auch das Amt der Fraktionsvorsitzenden der europäischen Grünen in Brüssel und Straßburg aus. Hier machte sich Roth vor allem als kämpferische Menschenrechtsexpertin einen Namen. Eines ihrer zentralen Anliegen war der Einsatz für mehr Rechte der kurdischen Minderheit in der Türkei. Aufsehen erregte ein Bericht zur Gleichberechtigung Homosexueller, den sie 1994 in Brüssel vorlegte und der die Grundlage für die Politik zur Gleichberechtigung von Lesben und Schwulen in der Europäischen Union wurde.

Dem Bundestag gehörte Roth von 1998 bis 2001 an, dann war sie gemeinsam mit Fritz Kuhn zwei Jahre lang Grünen-Vorsitzende, bis sie 2002 sie erneut als Bundestagsabgeordnete gewählt wurde. In den Jahren 2003 und 2004 war sie auch Beauftragte der Bundesregierung für Menschenrechte und Humanitäre Hilfe im Auswärtigen Amt.
Der Parteitag in Kiel wählte Claudia Roth im Oktober 2004 erneut zur Bundesvorsitzenden von Bündnis 90/Die Grünen. Zuletzt wurde sie 2010 auf dem Parteitag in Freiburg in ihrem Amt bestätigt.

Das Engagement für Menschen- und Bürgerrechte, Gleichberechtigung und Toleranz liegen Claudia Roth besonders am Herzen. Ihre außenpolitische Leidenschaft gilt der Türkei. Seit vielen Jahren verfolgt Roth die politische Entwicklung in diesem Land und setzt sich für mehr Demokratie und Menschenrechte ein. Sie setzt sich vehement dafür ein, der Türkei die Tür nach Europa und in die EU zu öffnen: "Wenn das Land den erfolgreich beschrittenen Reformweg konsequent weiter geht, dann muss die EU ihr Versprechen halten und der Türkei eine Beitrittsperspektive ermöglichen", sagt sie.

Kontakt:

Vorstandsbüro Claudia Roth
T +49 (0)30/28442-0
F +49 (0)30/28442-210
M buero.roth@gruene.de
W www.claudia-roth.de
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Wer steht zur Wahl?

Übersicht der Kandidatinnen und Kandidaten für das grüne Spitzenduo.

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Cem Özdemir

Cem Özdemir ist seit 2008 GRÜNER Bundesvorsitzender.

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Bundesfrauenkonferenz 2010 - Die Referentinnen

Die grüne Bundesfrauenkonferenz am 17. und 18. April in Bonn unter dem Motto: Der Green New Deal – ein guter Deal für Frauen!

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Jetzt wird gemeinsam gerockt

Der Grünen-Bundesvorstand wurde komplett im Amt bestätigt. Alle sechs Mitglieder erhielten starke Ergebnisse.

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Malte Spitz

Seit 2006 ist Malte Spitz Mitglied des GRÜNEN Bundesvorstands. Seine Schwerpunkte sind Bürgerrechte, Medien- und Hochschulpolitik.

Kommentare

Christine Kliefoth
12-12-12 01:57
Leider ist demokratisches denken und Empfinden den islamisch geprägten Kulturen fremd,.Ich empfinde iIhr Bestreben, möglichst viele Menschenaus diesen Kulturen inD. Aufzunehmen als weltfremd, weil ich für Pakistani und türkische Familien jahrelang als Sprachlehrerin kostenlos gearbeitet habe, damit sie sich integrieren können. Die damals noch jungen Kinder sehen aber trotz meiner Bemühungen jetzt als Erwachsene durch die enge wBindung an Religion, Sprache und Kultur verächtlich auf die westliche Kultur herab und die Jungen Männer haben vor mir keine Achtung, weil ich "nur' eine Frau"bin. Die wählen vielleicht die Grünen, obwohl dort Frauen gleichberechtigt sind, wegen ihrer Ausländer - Politik, die ich aber für gefährlich halte, gerade für uns Frauen. Die islamisch geprägte kulturelle und religioese Mentalitaet ist stärker und unsere finanzielllen u. Persönlichenl Opfer und Hilfestellungen werden bis ins Letzte ausgenützt, aber nicht anerkannt als Ausdruck der Werte unserer Kultur.
brigitte
09-12-12 22:25
Natürlich gehört die Türkei nicht nach Europa und in die EU. Unsere Jüdisch-

Christliche Kultur und Demokratie ist mit der islamischen Kultur und auch der

fanatischen Mentalität dieser Menschen nicht vereinbar. Wir sehen ja täglich

wozu diese Menschen hier imstande sind. Ich selbst habe schlimmste Erfahrungen

gemacht. Das Beste: die hier lebenden Türken gehen in ihre Heimat zurück und

bauen mit den hier erworbenen Kenntnissen ihr Land auf.Das alleine ist eine

friedliche Lösung für den grossen Konflickt.
Werner Richter
09-07-12 11:21
Auch die geringste Möglichkeit einer Energieeinsparung muss genutzt
werden!!!
Alle Ausschüsse sind sinnlos wenn keine vernünftigen
Entscheidungen getroffen werden.Das Fraunhofer-Institut
hat an einem Hochhaus in Freiburg Wärmeverbrauchsmessungen
durchgeführt,dann wurden alle Balkone verglast und die gleichen
Messungen nochmals durchgeführt,mit dem Ergebnis einer 50%igen
Energieeinsparung Eigentümer erhielten Geld zurück.Die Balkon-Verglasung bringt mehr als eine Solaranlage und hält wesentlich länger.
Wenn jemand Eigeninitiative entwickelt und seinen Balkon in
einer Wohnanlage verglasen möchte steht dem eine Zustimmung
aller Eigentümer entgegen die fast nie zu erreichen ist.Das WEG - Gesetz welches inzwischen 60 Jahre alt entspricht schon lange nicht mehr den heutigen Erfordernissen. Jede Regierung wäre regierungsunfähig wenn für alle Entscheidungen Einstimmigkeit erzielt werden müsste.Neben dem Hauptanliegen einer Energieeinsparung
werden besserer Schutz gegen Lärm,Staub und eine Erhöhung der
Lebensqualität erreicht. Förderung und Zuschüsse
bringen da nichts,wenn diese unsinnige Forderung nicht im Sinne
von Umwelt und Energieeinsparung geändert wird.

Werner Richter Sonnhaldenstr.5 88142 Wasserburg
Kommentar

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