Cem Özdemir

Cem Özdemir ist seit November 2008 Bundesvorsitzender von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN - und bei den GRÜNEN Träger der längsten Koteletten.

Cem Özdemir, Bundesvorsitzender von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Cem Özdemir, geb. 1965 in Bad Urach (Kreis Reutlingen), verheiratet, eine Tochter und ein Sohn, ist Bundesvorsitzender von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN.

Als Erzieher ausgebildet, schloss er 1994 sein Studium der Sozialpädagogik an der Evangelischen Fachhochschule für Sozialwesen in Reutlingen ab. 1981 trat er der Partei Die Grünen bei (heute: BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN). Zwischen 1989 und 1994 war er Mitglied im Landesvorstand der Grünen in Baden-Württemberg, wo er im Kreisverband Ludwigsburg beheimat ist.

1994 wurde Özdemir als erster Abgeordneter türkischer Herkunft in den Deutschen Bundestag gewählt, dem er zwei Legislaturperioden lang bis 2002 angehörte. Zwischen 1998 und 2002 war er innenpolitischer Sprecher seiner Fraktion und wirkte in dieser Zeit an der Reform des Staatsangehörigkeitsrechts mit, die 2000 in Kraft trat.

Im Jahr 2003 war er als `Transatlantic Fellow´ beim US-Think Tank `German Marshall Fund of the US´, Washington DC. In dieser Zeit befasste er sich mit den transatlantischen Beziehungen und mit der politischen Selbstorganisation ethnischer Minderheiten in den USA und Europa.

Daneben ist Cem Özdemir auch publizistisch tätig. In seinen Büchern 'Currywurst und Döner - Integration in Deutschland' und seiner Autobiographie 'Ich bin ein Inländer' spiegeln sich seine multikulturellen Erfahrungen in Deutschland wider. 2008 erschien sein Jugendbuch "Die Türkei. Politik. Religion, Kultur".

Für seinen gesellschaftlichen Beitrag ist er vom World Economic Forum im Jahr 2002 zum `Global Leader for Tomorrow´ ernannt worden und wurde 1997 vom SFB-Radio (heute RBB) als 'Multikulti-Mann des Jahres' ausgezeichnet. 1996 erhielt er die Theodor-Heuss-Medaille und den Civis Media-Preis für seine Integrationspolitik und seinen Einsatz für ein vorurteilsfreies Zusammenleben von Deutschen und Migranten.

Cem Özdemir ist Gründungsmitglied des European Council on Foreign Relations (ECFR).

Und er mag es gar nicht, wenn das grandiose Komikerduo Laurel & Hardy hierzulande wenig schmeichelhaft als "Dick & Doof" bezeichnet wird.

Kontakt:

Vorstandsbüro Cem Özdemir
T +49 (0)30/28442-0
F +49 (0)30/28442-235
M cem.oezdemir@gruene.de
W www.oezdemir.de

Weitere Infos:

Pressefoto von Cem Özdemir

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Jamaika-Koalition an FDP gescheitert

Ministerpräsidentin will mit der SPD eine große Koalition bilden. Cem Özdemir: GRÜNE waren kein einfacher, aber verlässlicher Partner.

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Malte Spitz

Seit 2006 ist Malte Spitz Mitglied des GRÜNEN Bundesvorstands. Seine Schwerpunkte sind Bürgerrechte, Medien- und Hochschulpolitik.

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Der Tripple-Tipp

Claudia Roth, Cem Özdemir und der grüne Betriebsrat sagen jeden Tag das Ergebnis eines Spiels der Fußball-WM voraus.

Kommentare

Atilla Özokyay
23-07-12 10:06
Betr.: Beschneidungsdiskussion

Hallo Cem,

Erst einmal finde ich es positiv, dass es hier überhaupt mal eine breite Diskussion zu diesem "Tabuthema" gibt (Von den Grünen habe ich allerdings sehr wenig dazu gehört...?!) Ich finde das Urteil des Kölner Landgerichts grundsätzlich richtig. Es entspricht meinem Rechtsempfinden. "Religionsfreiheit" findet ihre Schranken in den allgemeinen und unveräusserlichen Grundrechten des Individuums, die für alle allgemein gültig sein sollten. Es darf nicht sein, das Eltern, aus welchen Gründen und Motivationen auch immer, das Kind auf eine irreversible Art und Weise körperlich "vorbestimmen". Es kann nicht sein, dass traditionalistische Riten, überkommene Bräuche und archaische patriarchalische Praktiken über den unveräusserlichen Grundrechten stehen. Wollen wir diese Strukturen festigen und fördern? Sind wir für die Freiheit des Individuums oder für gesetzlich legitimierten vorherbestimmenden Gruppenzwang?! Sogar für eine Organspende nach meinem Tode ist eine juristisch glasklare Einwilligung des Individuums erforderlich! Wo sollen die Grenzen sein? Macht man jetzt "Sondergesetze" für die verschiedensten Gruppen und "Gemeinschaften"? Können irgendwelche Anhänger einer religiösen Gruppe sagen, ich tätowiere mein Kind mit dem und jenem Merkmal, weil es so "Tradition" ist? Wollen wir gesellschaftlichen Fortschritt oder (Zwangs)Festschreibung des Individuums auf archaische patriarchalische "Gemeinschaften". In anderen Ländern werden aus den gleichen Beweggründen und Motivationen Frauen die Hälse gestreckt, die Füsse in kleinen Schuhen geschnürt, Ringe in die Nase gebohrt und die verschiedensten anderen körperlichen Male angebracht.... Ist das gesellschaftliche Freiheit und Fortschritt...? Kann sich ein Individuum so frei entfalten...?? Wollen wir Individuen weiter nach Gruppen, Bekenntnissen und Religionszugehörigkeiten kategorisieren und vorherbestimmen lassen. Dann machen wir es diesen, vor dem Gesetz frei geborenen Individuen, bestimmt nicht leichter, sich aus diesen Zwangsgemeinschaften zu befreien! Im Übrigen bin ich der Meinung, dass hier die Religion nur vorgeschoben wird. Diese unzeitgemässen "Männlichkeits- und Fruchtbarkeitsriten" sind viel viel älter, genauso wie die Tieropfer... Und von der psychischen und psychologischen Wirkung des Eingriffs auf das Kind hat auch noch kaum jemand gesprochen. Auch das 7-8-jährige Kind hat Fragen, die ihm nicht beantwortet werden... Es wird ihm nur unmissverständlich zu verstehen gegeben, dass es "anders" sein soll als die "anderen"...
Dies sind einige meiner Gründe, weshalb ich eine exklusive "lex Beschneidung" und voreilige "Schnellregelungen" aufgrund des Einflusses bestimmter "Interessengruppen" entschieden ablehne!
Mit lieben Grüßen
Atilla Özokyay
Mitglied Bündnis´90/Die Grünen
Antonius Theiler geb. 1941
14-07-12 11:26
Beschneidung:

Lese 3.Mose 12, 1-5

3.Mose 12,2
Rede zu den Söhnen Israel: Wenn eine Frau empfängt und ein männliches Kind gebiert, so wird sie sieben Tage unrein sein; wie in den Tagen der Unreinheit ihres Unwohlseins wird sie unrein sein. Das sind 40 Tage Unreinheit. Das heißt die Wöchnerin konnte sich nur 40 Tage erholen von der Geburt.

3.Mose 12,5
Und wenn sie ein weibliches Kind gebiert, so wird sie zwei Wochen unrein sein wie bei ihrer Unreinheit. Und 66 Tage soll sie wegen des Blutes der Reinigung daheim bleiben.
Das sind 80 Tage Unreinheit. Das heißt die Wöchnerin konnte sich 80 Tage erholen von der Geburt. Der Mann schuftete und sorgte für den Haushalt 80 Tage und hatte keine Ruhe bis ihm die Zunge aus dem Maul hing.

Eine Möglichkeit beim Mutterschafts-Schutz eine Menge Kohle zu sparen. (Regt euch auf! )


Aus diesen Geboten kann man erkennen, dass diese Gesetze nicht von Gott gegeben sind. Sie dienen der Vermehrung der männlichen Krieger.

Das biologische Gesetz lautet bei der Vermehrung: Das biologisch schwächere Geschlecht pflanzt sich fort.

Die Groß-Beschneidungs-Aktion nach der Überschreitung des Jarden, im Feldlager Gilgal am Hügel Arolot diente dazu, dass die Krieger erhöhte Abwehrkräfte bei Verletzungen des anstehenden Gemetzels haben. Antibiotika gab es noch nicht. Die Kanaanäer wurden ausgerottet und soldatenübliche Vergewaltigungen gab es nicht. Schlau, der liebe Gott der Eindringlinge.

Über die Beschneidung der Kinder sollten Sie wissen:

Abraham war 99 Jahre alt als er sich und seine Knechte und Sklaven beschneiden ließ.
Warum befahl dieser Gott der Liebe nicht die Freilassung der Sklaven?

Moses wurde im Weidenkorb ausgesetzt, er war nicht beschnitten.

40 Jahre zogen die Israeliten durch die Wüste und beschnitten ihre Kinder nicht.

Dr. Theodor Herzel, der geistige Vater des Staates Israels, lies seinen Sohn Hans nicht beschneiden.

Dr. Herzel schrieb in seinem großem Sozialwerk:

„Der Judenstaat“

„Werden wir also am Ende eine Theokratie haben? Nein! Der Glaube hält uns zusammen, die Wissenschaft macht uns frei. Wir werden daher theokratische Velleitäten unserer Geistlichen gar nicht aufkommen lassen“ (Velleitäten: Der Oberbegriff = Wünsche )

Erfüllt wenigstens in dieser Sache seine Velleität. Wenn man ihm schon seinen letzten Wunsch, am Berg Karmel beerdigt zu werden, aus politischen Gründen nicht erfüllt hat.
In dem Buch „Der Judenstaat“ beschreibt er einen Blick von Haifa aus: „Von Akko bis an den Karmel schien da ein großer Garten angelegt zu sein, und der Berg selbst war auch gekrönt mit schimmernden Bauten.“ Hier kann man nochmals seinen Wunsch dort beerdigt zu werden heraus hören. Dieser Betonmauer- und Enteignungsstaat ist nicht der Judenstaat des Dr. Theodor Herzel. Da hilft auch keine Beschneidung der Vorhaut. Eine Beschneidung des
ICH wäre angebracht.
Ralf Schmidt
03-07-12 18:29
Guten Tag Herr Özdemir
Warum sind Sie dagegen,wenn die Nationalmannschaft unsere Hymne singt?
Wie würden sich Ihre Landsleute fühlen,wenn das in der Türkei passieren würde?
Es würde einen Aufschrei geben!!
Ich habe ausserdem nicht vergessen,das die Grünen forderten,der Liter Benzin sollte 5 DM (2.50 Euro) kosten.
Damit schädigen Sie unsere Exportwirtschaft und tausende Arbeitsplätze,auch meinen.
Wer ausserdem mit SPD und der Linken zusammenarbeitet,ist für mich kein Demokrat und nur an der eigenen Machterhaltung interessiert.
michaela gall
02-06-12 17:47
hallo herr özdemir,
ich finde es toll,daß sie sich für ihre landsleute einsetzen,so habe ich schon von kindesbeinen kontakt zu muslime...aber,daß der islam zu deutschland gehört finde ich nicht,wohl aber wie es der bundespräsident gesagt hat...die menschen,sie sollen auch ihren glauben leben u.ich finde es intollerant,wenn sie dafür angegangen werden...nur wir sind ein christliches land,wohl mit vielen konfessionen u.gemeinschaften aber dies ist ja auch im islam..alle sollen ihr leben leben,wenn es nicht das grundgesetz verstösst bei uns deutschen,so wie aus allen ländern dessen menschen...ich bin aber froh,daß sie kritisch sind,bitte bleiben sie es u.machen sie weiter ihre gute politische arbeit..
.mit freundlichen grüßen...
michaela gall
ps.bitte verzeihen sie dass ich alles klein schreibe aber so mach ich es immer im netz
Timo Ruprecht
20-05-12 12:19
Der britische Vizepremier Nick Clegg etwa forderte Deutschland auf, dauerhaft mehr Geld für notleidende EU-Partner aufzuwenden. "Eine Einheitswährung kann nicht funktionieren ohne Transferzahlungen", sagte Clegg dem SPIEGEL. Direkte Überweisungen an andere Regierungen oder gemeinsame Anleihen in Form von Euro-Bonds seien "unvermeidlich".

Das habe ich gerade im Internet kopiert! Genau, Deutschland soll alles bezahlen, solange Deutschland bezahlt sind wir die "guten Deutschen", aber wehe wir zahlen nicht mehr, dann....

Ich fordere eine Volksabstimmung über dieses Thema!!! Schluss mit der Bevormundung durch die Politik in diesem Lande. Diese Verantwortung gebührt dem Volke, dem Steuerzahler und niemand sonst!
Kommentar

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