Fleischeslust
Welche politische Dimension der Genuss von Schnitzel, Gulasch und Co. hat, erklärt die Heinrich Böll Stiftung in ihrem Fleischatlas. MEHR
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Der Monitoringbericht macht deutlich: Die Schwarz-Gelben Regierung kann die Energieeffizienzziele nicht erreichen. MEHR
Die von der Merkel-Regierung verabschiedete Beihilferegelung für die Industrie fördert weder den Klimaschutz noch entlastet Sie die Bürger. MEHR
Eine Geschichte über unfaire Ausnahmen, die Schwarz-Gelb der Industrie gewährt. MEHR
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für uns sind Sie ein gleichberechtigter Teil unserer Gesellschaft. Wir wollen, dass Sie tatsächlich dazu gehören. Deshalb kämpfen wir für ein weltoffenes, ein tolerantes Land, das seinen Reichtum an Kulturen, Ideen und Talenten schätzt und nutzt.
Ein Land, in dem die Kulturen und Religionen miteinander und nicht gegeneinander agieren. Ein Land, das null Toleranz für Diskriminierung, Rassismus und Antisemitismus zeigt.
Viele Menschen nicht-deutscher Herkunft haben den Weg in unsere Partei gefunden und übernehmen in den Kommunen, den Ländern oder – wie Cem Özdemir – als Parteivorsitzender politische Verantwortung. Immer mehr bereichern und gestalten unser Land - in der Wirtschaft ebenso wie in der Kultur und im Sport.
Es wird aber Zeit, dass noch viel mehr von Ihnen den sozialen Aufstieg schaffen, auch in Unternehmen und in der öffentlichen Verwaltung. Es stimmt, dass das zuerst einmal die Aufgabe jeder und jedes einzelnen ist, denn die notwendigen Qualifikationen zu erwerben kann einem niemand abnehmen. Aber klar ist auch, dass dieser Aufstieg für viele von Ihnen – egal wie hart Sie arbeiten – blockiert ist.
Deshalb möchten wir mit Ihnen für Chancengleichheit in der Arbeitswelt und in der Bildung kämpfen. Wir wollen zum Beispiel, dass alle Kinder – egal ob deutscher oder nicht-deutscher Herkunft - an guten Schulen länger gemeinsam lernen und dass nicht manche trotz Begabung auf Hauptschulen aussortiert werden, während andere aufs Gymnasium wechseln.
Diese Bundesregierung hat nichts getan, um Ihre Situation zu verbessern. Sie hat vielmehr die Einbürgerung durch Einbürgerungstests ebenso erschwert wie den Familiennachzug. Gegen Ihre Diskriminierung zu kämpfen, bedeutet für uns aber nicht zuletzt, dass der im Grundgesetz festgeschriebene Schutz der Familie auch für Sie gelten muss. Deshalb setzen wir uns für einen einfachen Familiennachzug ein.
Ein weiteres Beispiel für eine schwarz-rote Politik, die sich Integration auf die Fahnen schrieb und dabei nur Gräben vertieft hat, ist der Zwang, sich entweder für oder gegen die deutsche Staatsbürgerschaft zu entscheiden.
Immerhin erfolgt schon seit Jahren fast jede zweite Einbürgerung mit doppelter Staatsbürgerschaft. Das verschweigt diese Bundesregierung allzu gerne, denn der Doppelpass soll nur für manche möglich sein, für andere aber nicht. Wir sind für die doppelte Staatsangehörigkeit und gegen den Optionszwang.
Sich zu integrieren bedeutet für uns insbesondere, die Grundwerte unserer Verfassung zu akzeptieren. Es bedeutet aber nicht, einen Teil der eigenen Identität komplett abzulegen. Es ist nicht richtig, junge Menschen zu zwingen, sich für oder gegen eine ihrer Staatsbürgerschaften zu entscheiden.
Und es ist ein Irrsinn zu glauben, dass Deutsche mit mehreren Staatsangehörigkeiten weniger loyal zu unserem Land und zu unserem Grundgesetz wären als Deutsche mit einfacher Staatsangehörigkeit.
Solange CDU/CSU regiert – mit SPD oder FDP – wird die Politik nicht der Realität des Einwanderungslandes Deutschland gerecht, werden Menschen nicht-deutscher Herkunft nicht als wirklich gleichberechtigte Mitglieder unserer Gesellschaft anerkannt werden.
Genau dafür setzen wir uns aber ein: Für Ihre Anerkennung als gleichberechtigter Teil dieses Landes, das auch Ihr Land ist. Eine Stimme für GRÜN am 27. September ist eine Stimme für eine Kultur der Anerkennung, der Gleichberechtigung und der Teilhabe. Lassen Sie uns gemeinsam ein neues Deutschland gestalten, in dem unsere Geschichten zu einer gemeinsamen Geschichte werden.
Ihre Grünen
Grün stärken - Damit sich was ändert!