Liebe Jung- und Erstwählende

Briefe zur Wahl: BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN an Erst- und Jungwähler

als junge Bürgerinnen und Bürger gehören Sie einer Gruppe an, die durch den demografischen Wandel bereits klein ist und immer weiter schrumpfen wird. Sie sind daher nicht so sehr das Ziel von populistischen Wahlversprechungen wie die Älteren, denen steigende Renten und weiter wachsender Wohlstand versprochen werden.

Sie würden solchen Quark ohnehin noch weniger ernst nehmen als andere Wählergruppen. Denn Sie wissen: Wir brauchen völlig neue Ideen und Konzepte, um mit den gewaltigen Aufgaben fertig zu werden, die wir vor uns haben.

Da wäre zunächst einmal die Wirtschaftskrise. Der weltweite Absturz der Volkswirtschaften im letzten Jahr hat gezeigt, wie falsch es ist, alles dem Markt zu überlassen. Wir müssen der Wirtschaft Rahmenbedingungen setzen, damit wir nie wieder gezwungen sind, das Geld unserer Kinder - unsere Zukunft! - zur Rettung zweifelhafter Unternehmen und Banken zu vergeuden. Und wir müssen dafür sorgen, dass die Wirtschaft die Möglichkeit hat, Produkte zu entwickeln, die wir in der Zukunft brauchen.

Was wir nicht brauchen, sind 15-Liter-Spritschlucker. Der Bundesregierung fiel in der Krise nichts Besseres ein, als mit Milliarden Euro für die Abwrackprämie den Auto-Konsum der nächsten Jahre vorzuziehen. Jetzt, nach Auslaufen der Prämie, beginnt der Katzenjammer.

Denn natürlich bricht nun der Konsum ein. Die fünf Milliarden Euro, die man den Autokonzernen hätte geben können, damit sie an innovativen, ökologischen und besser verkäuflichen Motoren arbeiten, sind für immer verloren.

Das Versagen bei der Stärkung der Automobilbranche ist nur beispielhaft für das, was die Regierung mit ihrer Kurzsichtigkeit der ganzen Wirtschaft antut. Es gibt längst neue Wachstumsbranchen, wie etwa die grünen Technologien. Inzwischen ist überall bekannt, dass sie der ökonomische Zukunftsmotor sind.

Klar, denn der Klimawandel vergrößert weltweit den Markt für Solaranlagen und Windräder. Barack Obama verspricht sich von ihnen Millionen neue Jobs, die Chinesen beginnen, uns von unserer industriellen Führungsposition auf diesem Sektor zu verdrängen. Wir sind für Investitionen in diesen Jobmotor unserer Tage.

Weitere Chancen bieten uns der demografische Wandel und die Bildung. Wo es immer mehr ältere Menschen gibt, braucht es Pflegekräfte, Ärztinnen und Ärzte, Therapeutinnen und Therapeuten. Wir wollen Geld in die Hand nehmen für neue Jobs in diesem Bereich. An den Schulen brauchen wir dringend mehr Lehrpersonal, an den Universitäten brauchen wir mehr Professorinnen und Professoren.

Auch hier wollen wir investieren. Denn die Bildung von heute ist das eingesparte Arbeitslosengeld von morgen. Studiengebühren sind dagegen kontraproduktiv und ungerecht. Sie benachteiligen Kinder aus einkommensschwachen Familien und sorgen dafür, dass insgesamt weniger Menschen studieren können.

Natürlich kostet das alles Geld. Ihr Geld. Achtzig Milliarden Euro wird es kosten, die wir in den nächsten vier Jahren in klimafreundliche Technologien, Bildung, Pflege stecken. Aber im Gegensatz zu den Steuersenkungen, die CDU und FDP planen, ist dieses Geld sicher angelegt. Denn am Ende dieses Weges steht eine zukunftsfähige, umweltfreundliche Industrie, eine konkurrenzfähige Volkswirtschaft und mehr Hochqualifizierte als je zuvor. Und damit: Jobs, Jobs, Jobs.

Haben Sie noch Fragen zu Klimaschutz, Atomausstieg, Datenschutz oder einer liberalen Drogenpolitik?

Schauen Sie sich auf unserer Seite www.gruene.de um. Oder besuchen Sie uns irgendwann zwischen 24.9, 18.00 Uhr und 27.9., 18.00 Uhr auf dreitagewach.gruene.de. Dort beantworten wir Ihnen jede Ihrer Fragen live.

Und wenn Sie dann unsere Ansichten teilen, dann helfen Sie uns doch, am 27.9. Schwarz-Gelb zu verhindern. Indem Sie Grün stärken – damit sich was ändert.

Ihre Grünen

Grün stärken - Damit sich was ändert!


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Liebe Rentnerinnen und Rentner,

die Parteien buhlen mit populistischen Ideen um Ihre Stimmen. Doch Sie wissen, dass wir nachhaltige Konzepte brauchen

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Liebe Unentschlossene,

Sie schwanken zwischen den GRÜNEN und einer anderen Partei? Geben Sie uns einige Minuten, Sie zu überzeugen.

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Liebe Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer,

wer profitiert von niedrigeren Steuern? Es sind diejenigen, die sowieso mehr haben

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Liebe Nichtwählerinnen und Nichtwähler,

Sie verweigern Ihre Stimme, weil Sie glauben, dass sich ohnehin nichts ändert. Doch Sie sind viel stärker, als Sie annehmen.

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Liebe Wählerinnen und Wähler,

Mit diesen Schreiben an verschiedene Gruppen der Bevölkerung wollen wir eine Entscheidungshilfe für die Bundestagswahl am 27. September geben.

Kommentare

fred borger
28-09-12 08:59
GRÜNE UND SPD FOREVER!!!!!
ich
04-10-09 10:26
An Herrn Özdemir
Zum Thema: Verweigerung eines Politikers Englisch in Deutschland zu sprechen und Ihre Entschuldigung ins Ausland das diese Partei noch 4 Jahre in Deutschland regiert...

Was veranlasst Sie eine andere Partei zu entschuldigen??
Und vorallem was bringt Ihnen dieser Weg? Gewählt wird innerhalb Deutschlands. Und wenn Sie die Partei schlecht machen der die Mehrheit der deutschen ihr Vertrauen geschenkt hat durch die Wahl finde ich das nicht förderlich.... Und macht mir Ihre Partei nicht sympathischer.. Und Sie als Person schon gar nicht....
spöki
23-09-09 15:15
Die Grünen wollen gemeinsam mit der SPD regieren. Ob die SPD es ihnen danken wird? Wohl kaum, wenn es ihr gelingt, an statt der FDP selbst die Koalition mit der CDU/CSU weiterzuführen. Trotzdem steigen die Chancen der Grünen nicht mit einer Schwächung der SPD, sinken aber mit Stärkung von CDU/CSU und FDP. Vorrangiges Ziel muss daher die Schwächung dieser Partner einer möglichen schwarz-gelben Koalition sein!
Also: Zweitstimme, die den Anteil der Grünen im Bundestag bestimmt, auf jeden Fall an die Grünen vergeben!
Aber: Wo Kandidaten der SPD oder der Linken nur eine knappe Chance auf den Gewinn des Direktmandates haben, diesen die Erststimme geben. Z.B. für die SPD in Nürnberg-Nord (Gloser) und -Süd (Burkert), um Überhangmandate von CDU und CSU zu verhindern, die das Stimmenverhältnis zu deren Gunsten verfälschen.
ich
23-09-09 08:36
Hey-ho, was geht?
also ich sitze grad m it meinen freunden in der schule und muss ein projekt über die gruene machen.
sie seite ist sehr gut und hilft uns in allen themenbereichen weiter, lo.
hauste. ;)
LOL
schinis schatz
22-09-09 11:09
Dieser Text ist sehr informative
Kommentar

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