Fleischeslust
Welche politische Dimension der Genuss von Schnitzel, Gulasch und Co. hat, erklärt die Heinrich Böll Stiftung in ihrem Fleischatlas. MEHR
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als junge Bürgerinnen und Bürger gehören Sie einer Gruppe an, die durch den demografischen Wandel bereits klein ist und immer weiter schrumpfen wird. Sie sind daher nicht so sehr das Ziel von populistischen Wahlversprechungen wie die Älteren, denen steigende Renten und weiter wachsender Wohlstand versprochen werden.
Sie würden solchen Quark ohnehin noch weniger ernst nehmen als andere Wählergruppen. Denn Sie wissen: Wir brauchen völlig neue Ideen und Konzepte, um mit den gewaltigen Aufgaben fertig zu werden, die wir vor uns haben.
Da wäre zunächst einmal die Wirtschaftskrise. Der weltweite Absturz der Volkswirtschaften im letzten Jahr hat gezeigt, wie falsch es ist, alles dem Markt zu überlassen. Wir müssen der Wirtschaft Rahmenbedingungen setzen, damit wir nie wieder gezwungen sind, das Geld unserer Kinder - unsere Zukunft! - zur Rettung zweifelhafter Unternehmen und Banken zu vergeuden. Und wir müssen dafür sorgen, dass die Wirtschaft die Möglichkeit hat, Produkte zu entwickeln, die wir in der Zukunft brauchen.
Was wir nicht brauchen, sind 15-Liter-Spritschlucker. Der Bundesregierung fiel in der Krise nichts Besseres ein, als mit Milliarden Euro für die Abwrackprämie den Auto-Konsum der nächsten Jahre vorzuziehen. Jetzt, nach Auslaufen der Prämie, beginnt der Katzenjammer.
Denn natürlich bricht nun der Konsum ein. Die fünf Milliarden Euro, die man den Autokonzernen hätte geben können, damit sie an innovativen, ökologischen und besser verkäuflichen Motoren arbeiten, sind für immer verloren.
Das Versagen bei der Stärkung der Automobilbranche ist nur beispielhaft für das, was die Regierung mit ihrer Kurzsichtigkeit der ganzen Wirtschaft antut. Es gibt längst neue Wachstumsbranchen, wie etwa die grünen Technologien. Inzwischen ist überall bekannt, dass sie der ökonomische Zukunftsmotor sind.
Klar, denn der Klimawandel vergrößert weltweit den Markt für Solaranlagen und Windräder. Barack Obama verspricht sich von ihnen Millionen neue Jobs, die Chinesen beginnen, uns von unserer industriellen Führungsposition auf diesem Sektor zu verdrängen. Wir sind für Investitionen in diesen Jobmotor unserer Tage.
Weitere Chancen bieten uns der demografische Wandel und die Bildung. Wo es immer mehr ältere Menschen gibt, braucht es Pflegekräfte, Ärztinnen und Ärzte, Therapeutinnen und Therapeuten. Wir wollen Geld in die Hand nehmen für neue Jobs in diesem Bereich. An den Schulen brauchen wir dringend mehr Lehrpersonal, an den Universitäten brauchen wir mehr Professorinnen und Professoren.
Auch hier wollen wir investieren. Denn die Bildung von heute ist das eingesparte Arbeitslosengeld von morgen. Studiengebühren sind dagegen kontraproduktiv und ungerecht. Sie benachteiligen Kinder aus einkommensschwachen Familien und sorgen dafür, dass insgesamt weniger Menschen studieren können.
Natürlich kostet das alles Geld. Ihr Geld. Achtzig Milliarden Euro wird es kosten, die wir in den nächsten vier Jahren in klimafreundliche Technologien, Bildung, Pflege stecken. Aber im Gegensatz zu den Steuersenkungen, die CDU und FDP planen, ist dieses Geld sicher angelegt. Denn am Ende dieses Weges steht eine zukunftsfähige, umweltfreundliche Industrie, eine konkurrenzfähige Volkswirtschaft und mehr Hochqualifizierte als je zuvor. Und damit: Jobs, Jobs, Jobs.
Haben Sie noch Fragen zu Klimaschutz, Atomausstieg, Datenschutz oder einer liberalen Drogenpolitik?
Schauen Sie sich auf unserer Seite www.gruene.de um. Oder besuchen Sie uns irgendwann zwischen 24.9, 18.00 Uhr und 27.9., 18.00 Uhr auf dreitagewach.gruene.de. Dort beantworten wir Ihnen jede Ihrer Fragen live.
Und wenn Sie dann unsere Ansichten teilen, dann helfen Sie uns doch, am 27.9. Schwarz-Gelb zu verhindern. Indem Sie Grün stärken – damit sich was ändert.
Ihre Grünen
Grün stärken - Damit sich was ändert!