Anträge und Tagesordnung

Änderungsantrag zu V-24

Nummer des Antrags: V-24-072 - Verschiedenes

AntragsstellerIn: Sergey Lagodinsky (KV Pankow)

Weitere AntragsstellerInnen: Hasret Karacuban (KV Köln), Ali Bas (KV Warendorf), Samir Fetic (KV Essen), Leyla Özmal (KV Duisburg), Arif Ünal (KV Köln), Ahmet Edis (KV Köln), Eyüp Odabasi (KV Herford), Hülya Ceylan (KV Duisburg), Ismet Yildirim (KV Kiel), Merfin Demir (KV Mettmann), Abdurrahman Kol (KV Aachen), Melih Keser (KV Duisburg), Floris Rudolph (KV Köln), Irfan Zubair (KV Duisburg), Marco Becker (KV Rhein-Kreis-Neuss), Safiye Bayazit (KV Altona, Hamburg), Ahmed Brimil (KV Aachen), Engin Karahan (KV Köln), Canan Ulufer (KV Altona, Hamburg) u.a.

Ändern in:

Denn die männliche Beschneidung unterscheidet sich grundlegend von der zu Recht geächteten Genitalverstümmelung bei Mädchen und Frauen, deren Folgen mit der männlichen Zirkumzision nicht zu vergleichen sind und für die es keinerlei religiöse Legitimation gibt.

Begründung:

Klarstellender Hinweis: die ursprüngliche Formulierung war missverständlich.

 

 

 

Kommentare

Dana Kühnau
04-11-12 18:43
Die Vorhaut entwickelt sich beim Embryo aus der gleichen genetischen Anlage wie die Schamlippen der Frau, besteht also aus dem gleichen außerst dicht enervierten Gewebe-"Material". Die Entfernung eines Großteils dieser erogenen Gewebes führt folglich in beiden Fällen unweigerlich zu einem massiven Verlust an sexueller Empfindsamkeit. Wer etwas anderes behauptet, der hat entweder keine Ahnung (bitte dringend mal ein Buch über die Entwicklung des Embryos anschauen!) oder verbreitet bewusst Falschinformationen.
Malek Würz
02-11-12 15:37
Ach?
Die leichte Sunna, die genauso wenig in der Thora wie auch im Koran steht, besteht aus einem Anritzen der Klitorisvorhaut.
Bei der Beschneidung wird eine komplette Vorhaut entfernt.

Es ist also tatsächlich nicht zu vergleichen, denn während beim ersteren nichts entfernt wird und nur symbolischen Charakter trägt, ist beim zweiten von einer Amputation eines Teils eines gesunden Organs die Rede.

Die einzige Gemeinsamkeit: Der Ursprung und die Tradition oder "es war schon immer so!".

Vielen Dank für den Änderungsantrag!
Ulf Dunkel
02-11-12 15:22
Die Behauptung, die männliche Beschneidung sei grundlegend unterschiedlich zur weiblichen Beschneidung, ist nach Stand der Wissenschaft eine Falschinformation, die immer wieder von Beschneidungsbefürwortern angeführt wird, um die männliche Beschneidung zu bagatellisieren.

Der ganze Antrag V-24 ist abzulehnen. Hier jedoch werden massiv Falschinformationen gestreut.
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