Fleischeslust
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Nummer des Antrags: SP-01-833 - Sozialpolitik
AntragsstellerIn: Stephan Heymann (KV Hamburg-Wandsbek)
Weitere AntragsstellerInnen: Christian Trede (KV Altona), Joachim Schmitt (KV Charlottenburg-Wilmersdorf), Andreas Rieger (KV Dahme-Spreewald), Iris Behr (KV Darmstadt), Klaus Habermann-Nieße (RV Hannover), Carsten Werner (KV Bremen-Mitte/Östliche Vorstadt), Nicolá Lutzmann (KV Heidelberg), Ulrich Bock (KV Mayen-Koblenz), Petra Osinski (KV Hamburg-Wandsbek), Joachim Reinig (KV Hamburg-Altona), Matthias Schlegel (KV Ilm-Kreis), Anna Hampe (KV Hamburg-Altona), Gunther Toffel (KV Northeim-Einbeck), Milko Tansek (KV Fürstenfeldbruck), Dietmar Beckmann, KV Duisburg, Martina Foltys-Banning (KV Bochum), Uwe Grund (KV Hannover-Stadt), Dirk Mecklenburg (KV Hamburg-Harburg), Christoph Grote (KV Hamburg-Mitte), Elisabeth Schroedter (KV Potsdam-Mittelmark)
Ab Zeile 833 Satz “Wir schlagen deshalb vor, (…)” ersetzen
und Absatz Zeile 847-850 vorziehen/direkt anhängen:
“Wir schlagen deshalb vor aus einem mit 3 Mrd. Euro ausgestatteten Energiesparfonds gezielt Maßnahmen und qualifizierte Beratungen zu energetischen Modernisierungen an Gebäuden, sowie Beratungen zur Anschaffung neuer, effizienter Haushaltsgeräte und zu einer energiesparenden Nutzung von Wohn- und Arbeitsräumen zu fördern.
Die Veränderung des Verbrauchsverhaltens ist eine wichtige Grundlage für ein umweltgerechtes, energieeffizienteres und damit günstigeres Leben. Damit alle Menschen dazu angeregt und dabei unterstützt werden, wollen wir verstärkt die Energieberatung für alle Haushalte fördern. Für einkommensschwache Haushalte sollen diese Energiespar-Checks kostenfrei sein.”
Begründung:
Zu Recht haben wir die Abwrackprämie bei Autos als bürokratische teure Geldverteilung ohne große Wirksamkeit für die Umwelt kritisiert. Die finanzielle Förderung von Haushaltsgeräte sollte deshalb gezielt im Rahmen von Beratungen erfolgen, wenn dies für Umwelt und Portemonaie sinnvoll ist. Pauschale “Wegwerfprämien” für investitionsfreudige Haushalte sind keine gute Idee. Für die energieeffizente Modernisierung und Nutzung von Gebäuden ist eine qualifizierte Beratung unabdingbar: Komplexe Wirkungszusammenhänge der Bauteile eines Gebäudes sind ohne unabhängige Fachkenntnis nicht zu beurteilen (Bauphysik, Gestaltung, Materialeigenschaften, Statik, öffentlich-rechtliche Vorschriften). Da die Notwendigkeit dieser Beratung erfahrungsgemäß nur selten erkannt wird, sollte die Beratung idealerweise aufsuchend sein, dies gilt insbesondere für private Einzeleigentümer und Wohnungsmieter.
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