Aufbruch in Darmstadt

Der Grüne Jochen Partsch wird Oberbürgermeister von Darmstadt. Nach Michael Korwisi in Bad Homburg wird er der zweite grüne Oberbürgermeister in Hessen.

Jochen Partsch auf dem Fahrrad

In der Stichwahl gewann der bisherige Sozialdezernent mit deutlichen 69,1 Prozent. Nach mehr als 60 Jahren endet damit die Vorherrschaft der SPD im Darmstädter Rathaus.

Auch bei der Kommunalwahl wurden BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN mit 32,9 Prozent stärkste Fraktion im Stadtparlament. Mit der CDU als Juniorpartner einigten sich die Grünen im Koalitionsvertrag "Aufbruch in Darmstadt" darauf, das Baurecht für die umstrittene Nordost-Umgehungsstraße wieder aufzuheben. Die damit eingesparten 20 Millionen Euro werden stattdessen in die Sanierung der Straßen investiert. Der grüne Oberbürgermeister kündigte ein 5 Millionen schweres Sofortprogramm für Kinderbetreuung an. Ein weiteres Ziel ist ein ausgeglichener Haushalt bis 2015.

"Als gewählter Oberbürgermeister will ich an der Spitze der Politik in Darmstadt dafür sorgen, dass genau so viel Dynamik und Kreativität in die politischen Prozesse der Stadt einfließt, wie sie bei den Menschen unserer Stadt vorhanden ist", so der 48-jährige Partsch.

Mehr über die Grünen in Darmstadt und den neuen Oberbürgermeister findet Ihr hier.

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Grünes Rekordjahr 2011

Das Jahr 2011 wird als Rekordjahr in die Geschichte von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN eingehen. Im vergangenen Jahr hat grüne Politik mehr Zuspruch erhalten als jemals zuvor. Wir wünschen euch frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr 2012.

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30 grüne Jahre (25): Grüne Kommunalpolitik

Sie kämpfen gegen Haushaltslöcher, für freie Theater und Kindertagesstätten. Wir haben sieben grüne Bürgermeister nach der Zukunft der Kommunen befragt. Teil 25 der "Grünen Geschichte(n)".

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Kuhn triumphiert in Stuttgart

Mit Fritz Kuhn zieht erstmals ein Grüner ins Rathaus einer Landeshauptstadt ein.

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Michael Korwisi

Wir haben sieben Bürgermeistern aus sechs Bundesländern einen Fragebogen geschickt.

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Auf Rekordjagd

Für BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN war es das erfolgreichste Jahr aller Zeiten. Grün wächst in den Kommunen und auf Landesebene, stellt einen Ministerpräsidenten und die Mitgliederzahlen boomen. Das Wahljahr im Überblick.

Kommentare

Helmut Krüger
29-05-11 15:59
Es ist immer viel von Buntheit und Offenheit die Rede gewesen, hier ist sie: Jenseits der proklamierten, althergebrachten Lager, die jahrzehntelang sich gegenseitig lähmten und sich blockierten; grün-schwarz wie in Darmstadt und schwarz-grün wie in Frankfurt am Main, zwischenzeitlich auch in Kiel, Köln und Mühlheim. Dort, wo es geht und die Parteien dazu übereinkommen. Auch auf Länderebene, bei Koch nicht, doch was Hamburg angeht, wäre Ole von Beust weiter Erster Bürgermeister geblieben. Dies gleich zu rot-grün, grün-rot, rot und (dunkel)rot und ggf. umgekehrt, schwarz-rot und rot-schwarz, mutigerweise ggf. auch dunkelrot-schwarz und auch dies umgekehrt, wie auch mit den Grünen.

Ich habe des abgebildete Halbrund des Bundesrats farbig an der Wand hängen und gegenwärtig sind es 8 (betrachten wir CDU und CSU getrennt, so sind es 9) verschiedene farbliche Konstellationen. Das ist noch ausbaufähig.

Auf der Unterschrift zum abgebildeten Bundesrats-Gebäude in Berlin steht: "Der Bundesrat bleibt auch nach der Baden-Württemberg-Wahl eine Kammer ohne Mehrheit". - Das ist entlang der bisherigen Lager gedacht, denen die jeweils austauschbaren Themen dann nicht ausgehen werden. Denken wir von den Themen her - unabhängig der Lager - so finden sie völlig selbstverständlich ihre Mehrheiten.
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