Fleischeslust
Welche politische Dimension der Genuss von Schnitzel, Gulasch und Co. hat, erklärt die Heinrich Böll Stiftung in ihrem Fleischatlas. MEHR
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Der Monitoringbericht macht deutlich: Die Schwarz-Gelben Regierung kann die Energieeffizienzziele nicht erreichen. MEHR
Die von der Merkel-Regierung verabschiedete Beihilferegelung für die Industrie fördert weder den Klimaschutz noch entlastet Sie die Bürger. MEHR
Eine Geschichte über unfaire Ausnahmen, die Schwarz-Gelb der Industrie gewährt. MEHR
Wie wir bis 2050 unabhängig von fossilen Energieträgern werden können. MEHR
Wir erklären, warum Solarstrom ein wichtiger Baustein für die Energiewende ist. MEHR
Alle Infos rund um EU-Fiskalvertrag, ESM und die Position der Grünen. MEHR
Grüne Mitglieder können zehn Projekte für die Bundestagswahl 2013 auswählen. MEHR
Winfried Kretschmann als erster grüner Ministerpräsident, drei Regierungsbeteiligungen, 69 neue Landtagsabgeordnete, knapp 1.000 grüne Mandatsträger zusätzlich in den Kommunen in Hessen und Niedersachsen und über 58.500 Mitglieder. Nie zuvor haben BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN soviel Zuspruch bekommen - eine Rekordjahr in jeder Hinsicht.

Als am Abend des 27. März der grüne Balken bis auf 24,2 Prozentpunkte anwächst und den der SPD hinter sich lässt, wird klar: Zum ersten Mal in ihrer Geschichte haben die GRÜNEN die Chance, einen Ministerpräsidenten zu stellen - mit Sicherheit der Höhepunkt eines an Höhepunkten reichen grünen Superwahljahrs.
Rekordergebnisse, Mitgliederboom und die Rücknahme der AKW-Laufzeitverlängerung - 2011 wird zum erfolgreichsten grünen Jahr aller Zeiten. Der "Trend nach oben" zieht sich wie ein grüner Faden durch das Jahr, wirkt bei Landtagswahlen ebenso wie bei Stadtrats- oder Bürgermeisterwahlen. Wir fassen die wichtigsten Ergebnisse zusammen:
(Grafiken zum Vergrößern anklicken)
Überall dazugewonnen: BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN haben als einzige der im Bundestag vertretenen Parteien ausnahmslos bei allen Landtagswahlen Prozentpunkte hinzugewonnen (durchschnittlich 6,3 Punkte) und sich vielerorts sogar verdoppelt. Während das Vertrauen in die schwarz-gelbe Bundesregierung dramatisch schwindet, wünschen sich die Wählerinnen und Wähler einen stärkeren Einfluss der Grünen auf allen politischen Ebenen.
Alle Landtage erobert: Sachsen-Anhalt macht den Anfang: Bei der Wahl am 19. März ziehen die Grünen mit einem Rekordergebnis zum ersten Mal seit 1998 wieder in den Magdeburger Landtag ein. Nach dem Erfolg in Sachsen-Anhalt folgen die Rückkehr in den Landtag in Rheinland-Pfalz und der erstmalige Einzug in Mecklenburg-Vorpommern. Der Schweriner Landtag wird dabei auch noch mit dem besten Wahlergebnis eines ostdeutschen Landesverbandes erobert. Und nicht zuletzt markiert dieser Wahlerfolg den Schlusspunkt eines der wichtigsten Ziele für 2011: BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN sind zum ersten Mal in ihrer Geschichte in allen 16 Landtagen vertreten.
Mitgliederboom: Die Grünen schneiden in diesem Jahr nicht nur bei Wahlen gut ab. Während den anderen Parteien die Mitglieder abhanden kommen, entscheiden sich immer mehr Menschen für einen Parteieintritt bei den Grünen. Ende 2010 waren es 52.991 Mitglieder, jetzt sind es bereits 58.504 (Stichtag: 14. September 2011). Und viele von diesen Frauen und Männern wollen nicht nur ein Parteibuch besitzen, sondern sie mischen sich aktiv ein. Vor allem in den Kommunen.
Nach den Kommunalwahlen in Hessen und Niedersachsen können BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN hunderte neue Mandatsträgerinnen und Mandatsträger in die Stadt- und Gemeinderäte und Kreistage schicken und die Zahl ihrer Kommunalpolitiker verdoppeln. Daneben haben wir mit Jochen Partsch in Darmstadt und mit Ilona Volk im rheinland-pfälzischen Schifferstadt eine neue grüne Bürgermeisterin und einen grünen Bürgermeister. In Rüsselsheim verfehlte der grüne OB-Kandidat Jo Dreiseitel mit 100 Stimmen ganz knapp den Sieg in der Stichwahl gegen den CDU-Kandidaten Patrick Burghardt.
Den Schlusspunkt des diesjährigen Wahlmarathons bildet schließlich am 18. September die Abgeordnetenhauswahl in Berlin. Die Wählerinnen und Wähler haben die Grünen mit 17,6 Prozent ins Berliner Abgeordnetenhaus gewählt und damit gezeigt, dass sie sich eine andere Politik für die Hauptstadt wünschen.
Renate Künast sagte auf der Wahlparty am 18. September, es hätte heftigen Gegenwind gegeben - am Ende seien nicht alle Wahlziele erreicht worden. "Aber wir bleiben dran!"
Grün wächst - von unten und überall in Deutschland. Heute ist die Partei so stark wie nie zuvor und kann auf vielen politischen Ebenen Verantwortung übernehmen - für eine grüne, nachhaltige und gerechte Zukunft.