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35 grüne Jahre (10): Frauenpolitik

Wie war es, als die Grünen in den Bundestag einzogen? Oder später regierten? Diese und andere prägende Meilensteine der Grünen Chronik werden hier in 35 Geschichten anlässlich unseres 35. Geburtstags in Erinnerung gerufen.

Die Hälfte der Macht

Auf der Fraktionssitzung am 3. April 1984 wählte die Fraktion mit überzeugender Mehrheit die sechs Frauen, die als "Feminat" ausdrücklich als Team zur Wahl der Fraktionsführung angetreten waren: v.l.n.r. Christa Nickels, Annemarie Borgmann, Heidemarie Dan

Sie war und ist umstritten: die Quote. Dabei gibt es kein erfolgreicheres Instrument, um Frauen in Führungspositionen zu bringen. Und es gibt keine Partei, die das so konsequent tut wie DIE GRÜNEN. Das Frauenstatut legt fest: Alle ungeraden Plätze auf Wahllisten sind Frauen vorbehalten, die grünen Gremien grundsätzlich paritätisch zu besetzen. Die Folge: In keiner Partei gibt es auch nur annähernd so viele einflussreiche Frauen.

Und die starken grünen Frauen machen starke Politik, bringen neue Themen auf den Tisch. In ihrer ersten Bundestagsrede sorgte Waltraud Schoppe 1983 für männliche Tumulte, als sie eine „Bestrafung bei Vergewaltigung in der Ehe“ forderte. Heute ist diese längst Straftatbestand, und die grünen Frauen und Männer kämpfen weiter: gegen Lohnungleichheit und Diskriminierung, für eine eigenständige Existenzsicherung von Frauen und tatsächliche Gleichstellung.

Mehr Informationen zur grünen Frauenpolitik: www.gruene.de/frauen

Das 1986 auf einem Sonderparteitag beschlossene Frauenstatut (PDF).

Hier geht es zu allen Episoden unserer Serie "Grüne Geschichte(n)".

Weitere Jahreszahlen und Grüne Ereignisse finden Sie in unserer Überblicks-Chronik.

Quelle Abb.: Archiv Grünes Gedächtnis der Heinrich Böll Stiftung

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