Fleischeslust
Welche politische Dimension der Genuss von Schnitzel, Gulasch und Co. hat, erklärt die Heinrich Böll Stiftung in ihrem Fleischatlas. MEHR
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Der Monitoringbericht macht deutlich: Die Schwarz-Gelben Regierung kann die Energieeffizienzziele nicht erreichen. MEHR
Die von der Merkel-Regierung verabschiedete Beihilferegelung für die Industrie fördert weder den Klimaschutz noch entlastet Sie die Bürger. MEHR
Eine Geschichte über unfaire Ausnahmen, die Schwarz-Gelb der Industrie gewährt. MEHR
Wie wir bis 2050 unabhängig von fossilen Energieträgern werden können. MEHR
Wir erklären, warum Solarstrom ein wichtiger Baustein für die Energiewende ist. MEHR
Alle Infos rund um EU-Fiskalvertrag, ESM und die Position der Grünen. MEHR
Grüne Mitglieder können zehn Projekte für die Bundestagswahl 2013 auswählen. MEHR
Wie war es, als die Grünen in den Bundestag einzogen? Oder später regierten? Diese und andere prägende Meilensteine der Grünen Chronik werden hier in 30 Geschichten anlässlich unseres 30. Geburtstags in Erinnerung gerufen.

Staatlicher Macht misstrauend, kämpfen DIE GRÜNEN von Beginn an konsequent gegen Machtmissbrauch, für Transparenz, Bürgerrechte und direkte Demokratie. Ob Flick-Skandal, Stasi-Filz, Berliner Bankenaffäre oder Kohls "schwarze Kassen" - wo immer Korruption augenscheinlich wird, bemühen sich die GRÜNEN um Aufklärung.
Die Flick-Affäre erschüttert in den 80ern das Vertrauen in die Parteien. Millionen hat sich der Unternehmer Karl Friedrich Flick die "Landschaftspflege" - Spenden für die Alt-Parteien - kosten lassen. Die GRÜNE Bundestagsfraktion beantragt im April 1983 die Einsetzung eines Untersuchungsausschusses, erst ein Jahr später ringen sich die anderen Fraktionen durch, den Ausschuss einzurichten. Legendär: Die Falschaussage des damaligen Kanzlers Helmut Kohl, der diese später mit einem "Blackout" entschuldigt. Etliche Jahre später steht Kohl erneut vor dem Ausschuss, diesmal geht es um Geldkoffer, anonyme Spender und ein "Ehrenwort".
Radikal demokratisch ist auch der Anspruch an die eigene Parteiorganisation. Dreier- und Doppelspitzen, Rotation und die Trennung von Amt und Mandat sind Versuche, zu viel Macht in den Händen weniger zu vermeiden. Auch wenn einige dieser Prinzipien an der Realität scheitern, so sind BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN heute die Partei, in der die Mitglieder die meisten demokratischen Rechte haben - und davon auch regen Gebrauch machen. So kann jedes Parteimitglied einen Antrag auf dem Bundesparteitag stellen, wenn es dafür 19 weitere Unterstützer findet. Das führt zu sehr lebendigen Debatten: Zum Bundestagswahlprogrammentwurf 2009 werden aus der Partei weit über 1000 Anträge eingereicht - viele von ihnen über Facebook koordiniert.
Hier geht es zu allen Episoden unserer Serie "Grüne Geschichte(n)".
Weitere Jahreszahlen und Grüne Ereignisse finden Sie in unserer Überblicks-Chronik.
Quelle Abb.: Archiv Grünes Gedächtnis der Heinrich Böll Stiftung