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Robert Habeck

"Wir sind aus einer Krise hervorgegangen. Jetzt müssen wir kämpfen, um diese Krise zu lösen. Wir sind aus der Kritik am Staat entstanden und haben ihn verändert. Jetzt ist es an uns, für Grundrechte einzustehen. Wir sind aus Protest geboren. Wir wissen, wie man Protest zu einer neuen Politik macht."

Roberts Bewerbung um die Spitzenkandidatur (PDF)

Fragen an Robert

1. Warum Grün:
Weil Grün bedeutet, etwas zu wagen.

2. Grüne Initialzündung:
Das war der Gau von Tschernobyl. Das Atomkraftwerk havarierte, als wir in der Schule den „Sommernachtstraum“ aufführten. Eine Atomindustrie, die Verliebtsein, Leben, Freiheit und Glück bedrohte, brauchte Widerstand.

3. Warum Politik:
Weil Widerstand nur der halbe Weg ist: Man muss auch sagen, wie es stattdessen sein soll und wie es gehen kann.

4. Das glaube ich:
Dass wir Menschen in dieser Welt miteinander klarkommen müssen.

5. Was mich beeindruckt:
Zum Beispiel wenn Leute eine Stromleitung in der Nähe ihres Hauses akzeptieren, weil sie wissen, dass sonst die Nachbargemeinde noch stärker betroffen wäre als sie selbst. Wenn sie also Verantwortung als Bürgerinnen und Bürger übernehmen und damit über ihre privaten Interessen hinausgehen.

6. Mein persönliches Wahlziel:
Dass wir eine Bürgerbewegung entfachen, für Freiheit, Humanität und Demokratie.

7. Das spornt mich an:
Die Bilder und der Geruch von Schlachthöfen und Mastställen und dass das, was da abgeht, im System begründet ist.

8. Mein Glück:
Rasen mähen und Handball gucken.

9. Was braucht es für eine bessere Welt?
Bessere Politik – nicht zwingend bessere Menschen. Das ist die gute Nachricht und der Sinn von Politik: Dass hier Dinge geregelt werden, die zu groß sind für einen Menschen allein.

10. Hier fehlt der Mut:
Sich mit dem großen Geld anzulegen und eine internationale Finanztransaktionssteuer und eine Mindeststeuer für globale Konzerne einzuführen. Genauso, das System der Agrarsubventionen umzukrempeln: Geld, das auch den Bauern hilft, nur noch für Tierwohl und Umweltschutz zu geben.

11. Meine Hoffnung:
Nach Vaclav Havel „nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat, egal wie es ausgeht.“

12. Meine Erwartung:
Dass die Leute den Kopf wieder aus dem Sand ziehen.

13. Das möchte ich an den Grünen ändern:
Nicht an, sondern mit: Dass wir keine zerrissene Partei sind, die – sobald sie etwas ändern will – als Verbotspartei gilt, oder – Gegenbild – als geleckte Firma, die aus Angst nichts mehr anpackt.

14. Was mich ärgert:
Faktisch ärgere ich mich am meisten über mich. Wenn ich nicht sage, was ich denke oder wenn Lässigkeit zu Lässlichkeit wird.

15. Da bin ich unbequem:
Wenn es sich andere bequem machen.

16. Das macht mich neugierig:
Wenn es heißt, das Problem ist zu groß für eine Lösung.

17. Mein Grüner Alltag:
Mein Minister-Job: Bürorunde, Rücksprachen, Kabinettssitzungen, Bundesrat, Landtag, Umweltausschuss, Fraktionssitzung, Fachministerkonferenzen, EU-Kommission, Parteitage, Parteirat, LAGen, Bauerndemos, Netzausbaukonferenzen, Naturschutztage etc.

18. Mein Anspruch:
Nicht kneifen, machen.

19. Mein Vorbild:
Einer, der nie Angst und immer Humor hatte: Kurt Tucholsky.

20. Merkel oder Gabriel?
Besser als Seehofer oder Wagenknecht.

21. Ich schätze an Menschen:
Wenn sie zu Fehlern stehen.

22. Meine Freunde schätzen an mir:
Ich hoffe, jeder etwas anderes. Das Besondere an Freundschaften ist, dass sie nicht „copy paste“ sind. Es sind geteilte Biere, Handball und blöde Sprüche, geliehene Bücher mit Eselsohren, gemeinsame Sätze und Lachen, bevor der Witz beginnt.

23. Das kann ich besser als meine Mitbewerber:
Mich in Turnhallen über den Bau von Stromnetzen streiten – und am Ende steht ein Planfeststellungsbeschluss meiner Behörden, der nicht beklagt wird, weil die Konflikte bereits gelöst sind. Also: die Energiewende umsetzen, um ihre Akzeptanz und ihre Erweiterung ringen. Und sonst: Das Erwartbare nicht liefern. Aus konkreter Regierungsverantwortung handeln. Vielleicht: Hemden bügeln.

24. Das würde ich gern können:
Richtig große Wellen reiten.

25. Dafür bin ich dankbar:
Für meine Familie.

26. Lustig:
Die Mode der Achtziger.

27. Zu Fuß oder Fahrrad?
Laufen. Der Schritt gibt den Takt des Denkens.

28. Berge oder Meer?
Kühnheit oder Freiheit – dann also: Freiheit. Meer.

29. Langschläfer oder Frühaufsteher?
Ich kann beides.

30. Papier oder Tablet?
Tablet hab ich nicht. Papier liebe ich.

"Dies ist eine politische Zeit. Machen wir sie zu unserer Zeit. Machen wir die GRÜNEN wieder zu einer Bewegung."

Robert Habeck

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