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Krümmel nur ein Einzelfall?

Mihama, Bärsebäck, Shearon Harris – Unfälle in Atomkraftwerken passieren jedes Jahr, durch technisches und menschliches Versagen. Wir zeigen eine Auswahl weltweiter Störfälle, von 1988 bis 2006

07.07.09


Die Union verharmlost das Risiko

Nach drei Zwischenfällen in zwei Wochen ist der Schrottreaktor Krümmel vorerst stillgelegt. Vattenfall, Betreibergesellschaft von Krümmel, sucht angeblich immer noch Fehler in einem der Trafos.

Unterdessen versucht die Union, das Risiko, welches von Atomkraftwerken ausgeht, zu verharmlosen. Für CDU-Vizechefin Schavan ist Krümmel ein Einzelfall. Sie sehe in den restlichen AKW "keine aktuen Sicherheitsgefahren". Vielleicht schaut sie sich ja unser Video einmal an.

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Carl-A. Neinens
03-05-10 13:41
Glaubt da wirklich jemand, die Alternativen zur Atomenergie, die uns noch lange nicht ausreichend zur Verfügung stehen, seien vorzuziehen: Weltweit jährlich zehntausende von Toten im Kohlebergbau, Krebs- und Silikosekranke, einige allerdings auch beim Uranabbau, Energiepreise in wechselseitiger Abhängigkeit aller Energiequellen, begrenzte Ölvorkommen, Katastrophen bei Bohrinseln, Tankerunfälle, Massensterben von Fischen und Vögeln, Verschmutzung der Strände, Energiemangel in armen Ländern, unsichere Gaslieferungen, Abschiebung der Kerntechnik in fremde Hände, Dieselkraftstoff aus Lebensmitteln statt Elektroautos, unsoziale Kostensteigerungen durch den Verzicht auf eine Energiequelle und Folgen für Industrie, Arbeitsplätze und Klimaschutz, statt dessen unwirksames Verbot von Glühlampen und Giftmüll produzierende Sparlampen, Kernkraftwerke westlich unserer Grenze ohne unsere Kontrolle (auch nicht der Grünen), Gewinnung fossiler Brennstoffe durch Kinderarbeit, subventionierte Windkraftwerke, die nicht Strom liefern, wenn er gebraucht wird, die Gewinnung von spaltbarem Material durch unberechenbare Regierungen. Und so weiter. Statt dessen wird der Schaden eines Transformators angeführt, der außerhalb des Kraftwerkes am Ende seiner Lebenszeit seinen Geist aufgibt, ohne Einfluss auf die Sicherheit des KKW.
Im Übrigen gibt es aber keine absolute Sicherheit, sondern nur eine Abwägung der Alternativen. Das gilt auch für die Entsorgung von radioaktiven Abfällen und ewig giftigem Chemiemüll. Wer einfach davonläuft, statt die Lösung der Probleme voran zu treiben, nimmt fahrlässig andere Gefahren in Kauf.
Lesen Sie weiter in www.neinens.de
axel
13-11-09 18:36
wenn auf der Seite zu einem Thema "mehr" steht, sollte auch mehr kommen, wenn man draufklickt. Überarbeitet mal die Seiten.
INe
22-10-09 15:43
Die Störfälle in AKWs zeigen, es ist wie vor einem Vulkanausbruch. Zuerst grummelt und raucht es ein bißchen, heiße Luft...Aber dann. Behüte Gott ! Das will dann niemand vor der Haustüre haben. Also warum steigen wir nicht endlich bei den Atomkraftwerken aus? Allerhöchst bedenklich finde ich was die Franzosen machen. Ich habe am 13.10.09 im ARTE "Alptraum Atommüll", Dokufilm von Eric Gueret gesehen und im Anschluss "Zur Sache" oder "L`avis autres" - "Gefahren, die man uns verschweigt", eine öffentliche Diskussion mit Leuten von EDF, AREVA und ANDRA und u.a. dem Grünen Bütikofer. Hoffentlich haben das viele Menschen angesehen. Frankreich sammelt haufenweise regelrecht wahnsinnig gefährliches Atommaterial an. Wird Frankreich eigentlich von der UNO überwacht?
fischer
21-09-09 16:26
mensch während der zwischenfälle in deutschland frage ich mich wer war denn da nur in der regierung da muss aber ein murks gebaut worden sein wenn um die jahrtausendwende die störfälle nahezu explodieren (kleiner wortwitz)
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