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Grüne Chemie ist möglich

Sie produziert einen Großteil der Klimagase und Giftstoffe. Doch die chemische Industrie ist auch wichtiger Wirtschaftsfaktor. Wir wir sie mit grünen Ideen zukunftsfähig machen, steht hier

24.07.09
EMS-Chemie (Schweiz)

Chemisches Werk in der Schweiz

Chemisches Werk in der Schweiz
picasaweb.google.com/chritsch (CC)

Die chemische Industrie begegnet uns täglich: Im Supermarkt als Plastiktüte, im Shampoo, in elektronischen Geräten und als Bauteil von Autos.

Das Verhältnis von GRÜNEN und der Chemieindustrie war nie konfliktfrei: Die Ereignisse von Bhopal oder Seveso waren unter anderen Auslöser für die Gründung unserer Partei.

Vom Problem zum Teil der Lösung

Doch angesichts der gewaltigen Herausforderungen, vor denen die Welt steht, muss die Chemieindustrie vom Problem zum Teil der Lösung werden.

Wie das gelingen kann, erläutern wir hier kurz. Ein ausführliches Papier, das von Renate Künast, Jürgen Trittin, Fritz Kuhn und Thea Dückert erstellt wurde, findet sich hier zum Download:

Die Chemie muss stimmen (PDF)

Wirtschaftsfaktor Chemie

Noch ist die chemische Produktion verantwortlich für einen großen Teil der Treibhausgase. Ihr wichtigster Rohstoff ist noch immer Erdöl, viele ihrer Produkte sind giftig für Luft und Wasser, Menschen und Tiere.

Die Chemieindustrie ist aber auch ein wichtiger Wirtschaftsfaktor in Deutschland. Das gilt nicht nur für global organisierte Unternehmen, sondern auch für kleine und mittelständische Betriebe. Zusammen geben sie fast 440.000 Menschen Lohn und Brot.

Wie die graue Chemie grün wird

Unser Ziel ist es, die Arbeitsplätze in der chemischen Industrie zu erhalten und neue zu schaffen. Das kann gelingen, wenn sich die alte, graue Chemie zur neuen, grünen entwickelt. Die Chancen dafür sind gut:

  • Chemie kann helfen, Gebäude zu dämmen, Solarstrom zu erzeugen, saubere Autos zu bauen
  • Recycling, Abgasreinigung und CO2-Vermeidung sind ohne Chemie nicht denkbar
  • moderne Chemie kann helfen, unser Abhängigkeit vom Erdöl zu verringern
  • Wer schon in der Produktion natürliche Ressourcen spart und erneuerbare Energien einsetzt, hat Vorteile im globalen Wettbewerb
  • Biotechnologie ist ein Wachstumsfaktor in Deutschland
  • Die Nachfrage nach grünen Produkten steigt

Mit grüner Politik wollen wir eine Schlüsselbranche unseres Landes zukunftstauglich machen.

Doch auch künftig werden wir unsere Stimme erheben, wenn unsere natürlichen Ressourcen verschmutzt und die Gesundheit der Menschen in Mitleidenschaft gezogen werden – gerade in den weniger entwickelten Ländern der Erde.

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Wie schaffen wir einen neuen Aufschwung? Ein Beitrag von Renate Künast und Jürgen Trittin

13-10-09 13:15
Wahlergebnisse FDP/die Grünen
FDP siegte mit Mittelschicht und Bürgergeld
Eine Änderung der Sprache an dem Volke durch die Grünen lässt Westerwelles Konzept "Ich gebe euch wenigstens verbale Würde scheitern, weil das Wort das an Menschen benutzt wird eben Menschen etwas bedeutet. Glauben die Wähler an Steuersenkung "nein", wählen sie Westerwelle "ja". Die Menschen haben bewußt die Wörter gewählt, trotz globaler Umweltprobleme. Biodiversität, erst er selbt, also neue Wörter für sein Boot, die Ergebnisse sind es wert diese verbale Würde umzusetzen.
10-09-09 11:08
Eine totale Kreislaufwirtschaft und die Umstellung auf regenerative Energieerzeugung ist schon seit langem möglich,
wurde aber von den Monopolen und deren hörigen Regierungen bisher erfolgreich verhindert. Der Skandal um die getürkten Gutachten im Fall Gorleben zeigt doch deutlich, das Kappitalisten zu Gunsten ihres Profits auch über leichen gehen.
07-08-09 17:39
Zum Beitrag "Grüne Chemie ist möglich!" ein Hinweis:

"Die Papier- und Zellstoffproduktion verbraucht wie viele
andere Bereiche der Chemie große Mengen an Wasser."

Das war leider vor 20 Jahren in der Branche Zellstoff und Papier sicher richtig. Aber in der Zwischenezeit hat sich eine ganze Menge getan. Der Industriezweig hat in der Zwischenezeit große Anstrengungen unternommen und beispielsweise den Frischwasserverbrauch für 1 t Verpackungspapier von durchschnittlich 20 m³ auf unter 10 m³ reduziert. In einigen Fällen wurde er auf einen Bedarf von ca. 4 m³/t gedrückt. Ich denke, hier sollte man mit den Aussagen etwas differenzierter umgehen! Wenn ich richtig lese, wollen wir der Chemiindustrie grüne Brücken bauen und sie nicht vor den Kopf stoßen!!! ;-)
Mit den besten grünen Grüßen
Bernhard Borchers
25-07-09 07:14
wir wir richtig: wie wir sie mit grünen
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