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Deutschland ist weltweit der drittgrößte Exporteur von Rüstungsgütern. Anders als Autos und Bohrmaschinen können Rüstungskonzerne ihre Maschinengewehre und Panzer aber nicht einfach so auf den Weltmarkt werfen. Der Bundessicherheitsrat, ein geheim tagendes Gremium der Bundesregierung, muss den Verkauf von Waffen für jeden Staat einzeln genehmigen. Doch nach welchen Kriterien eigentlich?
1998 verabschiedete der Europäische Rat einen Verhaltenskodex, der auch für Deutschland gilt und den Verkauf von Rüstungsgütern an die Einhaltung der Menschenrechte koppelt. Die EU-Staaten sollen „keine Ausfuhrgenehmigung erteilen, wenn eindeutig das Risiko besteht, dass das zur Ausfuhr bestimmte Gerät zur internen Repression benutzt werden könnte“.
Leider ist das Dokument rechtlich unverbindlich. Denn allzu oft bestimmen eher geostrategische Erwägungen die Entscheidung der Bundesregierung, ob Waffen in ein bestimmtes Land verkauft werden dürfen. Das Parlament hat kaum Einflussmöglichkeiten, denn die Berichte über Genehmigungen sind oft unvollständig oder erscheinen erst im Nachhinein.
Rüstungsexporte müssen ethisch verantwortbar sein und kontrolliert werden. Ihre Kontrolle ist ein wesentlicher Baustein einer Politik der zivilen Krisenprävention. Die Grünen fordern seit Jahren, die Transparenz und parlamentarischen Kontroll-möglichkeiten zu verbessern.
Pakistan, Saudi-Arabien, Ägypten, Mexiko und Nigeria sind aus unterschiedlichen Gründen wichtige Partner Deutschlands. Doch sollten sie auch Waffen von uns erhalten? Lest hier nach und macht Euch selbst ein Bild.
Quellen: Amnesty International sowie Berichte der Gemeinsamen Konferenz Kirche und Entwicklung (GKKE)
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Kanzlerin Merkel mit ihrem Wirtschaftstross möchte gerne Indien 128 Eurofighter schmackhaft machen. Ein Miliardengeschäft. Wann hört der Rüstungswahn endlich auf. Ich kann nur hoffen, daß meine Partei, die Grünen, diesem Irrsinn bald ein Ende machen werden.