Wir haben es satt

Unter dem Motto "Wir haben es satt" werden am 19. Januar 2013 wieder zehntausende in Berlin auf die Straße gehen, um gegen eine auf Industrialisierung und Intensivierung ausgerichtete Agrarpolitik zu protestieren. Sie fordern: Bauernhöfe statt Agrarindustrie! Komm auch Du zur Demo.

Demozug mit grünen Fahnen und aufblasbarer Genkartoffel mit Aufschrift "Genfood, nein danke!", Foto: gruene.de (CC BY-NC 3.0)
Immer mit dabei auf der "Wir haben es satt" Demo: Die aufgeblasene Genkartoffel. Foto: gruene.de (CC BY-NC 3.0)

Gammelfleisch hier, Pestizide im Gemüse dort und morgen wieder Dioxin in Eiern. Mit der Großdemonstration "Wir haben es satt" zeigt ein breites Bündnis aus Umwelt-, Tierschutz- und Verbraucherverbänden, Organisationen der Entwicklungszusammenarbeit und alternativen Bauernverbänden der Bundesregierung, der Agroindustrie und dem Deutschem Bauernverband die rote Karte. Statt der verfehlten und großindustriell ausgerichteten Agrarpolitik von Schwarz-Gelb fordern sie eine Politik, die faire und nachhaltige Lebensmittelproduktion und kleinbäuerliche Betriebe unterstützt. Mach mit und unterstütze die Agrarwende 2.0.

Ablauf der Demonstration:

ab 10:00 Uhr Grüner Infostand auf dem Washingtonplatz

11:00 Uhr Auftaktkundgebung Washingtonplatz

12:00 Uhr Demonstration zum Kanzleramt

Hinweis: um als Grüner Block gemeinsam mit Renate Künast und Katrin Göring-Eckert zu laufen treffen wir uns am Grünen Infostand auf dem Washingtonplatz

Anschließend Abschlusskundgebung vor dem Kanzleramt

ab 12:00 Uhr Infostand der Bundestagsfraktion vor dem Kanzleramt

14:00-18:00 Uhr Suppe'n Talk: Aufwärmen-Diskutieren-Vernetzen, in der Heinrich-Böll-Stiftung (Schumannstr. 8, Berlin-Mitte)

15:00-18:30 Uhr Konferenz "Grüner Land" der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen im Deutschen Theater (Schumannstr. 13, Berlin-Mitte)

Du möchtest die Demonstration vor Ort unterstützen?

Dann melde Dich doch direkt bei unserem Berliner Abgeordneten Turgut Altug per mail an turgut.altug@gruene-fraktion-berlin.de

Was auf der letzten "Wir haben es satt" Demo los war, erfährst Du hier.

Die neuesten TeilnehmerInnen

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http://www.gruene.de/uploads/tx_rsmttnewsext/Dioxin_Ei_Foto_alles_schlumpf_Flickr_225.jpg

"Bäuerlich ökologisch"

Georg Janßen nennt die Strukturen in der Futtermittelindustrie mafiös und fordert eine Wende in der Lebensmittelerzeugung.

http://www.gruene.de/uploads/tx_rsmttnewsext/tierschuetzerin-225x130.jpg

Werde Tieranwältin

So kannst Du bei den Grünen für Tierschutz aktiv werden.

Atomkraft: Schluss jetzt!

Die Anti-Atom-Bewegung muss am 18. September 2010 in Berlin zeigen, dass der Ausstieg aus dem Atomausstieg keine Option ist.

http://www.gruene.de/uploads/tx_rsmttnewsext/Bodenseekonferenz1_225x130_01.jpg

Die Bodenseekonferenz in Bildern

In der Bildergalerie zur Bodenseekonferenz zeigen wir euch ein paar Fotos von den TeilnehmerInnen, den Podiumsdiskussionen und den Workshops.

Neckarwestheim vom Netz!

AKW-Betreiber wollen Abschaltung verhindern. Dagegen müssen wir kämpfen

Kommentare

enttäschterveganer
11-01-13 13:13
Als ich letztes Jahr auf dieser Veranstaltung war, schien es den meisten Rednern und Ausstellern darum zu gehen, dass die Agrarindustrie ihre Profite mindert. Auch wenn ich für persönliche Sorgen Verständnis habe: Wem es in so einem Kontext vornehmlich um Geld oder die eigene Gesundheit geht, hat das Ausmaß des Problems noch nicht erkannt. In mehrlei Hinsicht empfindsame Lebwesen werden in diesem "fortschrittlichen" Land wie minderwertige Gegenstände behandelt. Da reicht auch kein Tierschutz, den die Grünen fordern, wir brauchen Tierrechte. Alles andere ist schlicht unanständig, um es diplomatisch zu formulieren.
Rolf Ulpts
18-10-12 17:16
In der Agrar- und Lebensmittelindustrie wird sich nichts verändern. Die Hauptgründe dafür sind eindeutig, geringe Bildung, Profitgier und ein nicht vorhandenes Bewusstsein. Erst ,wenn den Menschen das Wasser bis zum Hals steht, sind sie bereit, etwas zu verändern. Das ist wissentlich aus der Krebs-Therapie/Patienten bekannt. Bis dahin leben die Menschen Tag für Tag, Jahr für Jahr, Generation für Generation nach ihren religiösen und soziologisch anerzogenen Verhaltensweisen und wundern sich, dass sich nichts verändert !
Kommentar

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