Schluss mit unfairen Strompreisen

Schwarz-Gelb macht EEG-Umlage für die Erneuerbaren Energien teurer als sie sein muss, weil Einzelunternehmen privilegiert werden. Schluss mit den unfairen Ausnahmen für Einzelunternehmen. Protestiere jetzt. Für faire Strompreise und eine sozialverträgliche Energiewende.

Alle Unterschriften werden wir der Bundesregierung beim nächsten Anlass öffentlichkeitswirksam übergeben. Hilf uns ein starkes Signal gegen schwarz-gelbe Lobbypolitik zu setzen!

Text der Petition: Schluss mit den unfairen Ausnahmen für Konzerne! Ich fordere faire Strompreise. Schluss mit der übertriebenen Privilegierung der Großkonzerne. Ich möchte, dass nur Unternehmen Ausnahmen bekommen, die wirklich im internationalen Wettbewerb stehen. Die Kosten der Energiewende müssen gerecht und sozial verträglich verteilt werden!, Foto: CC BY gruene.de
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Kürzlich unterzeichnet

Hintergrundinformationen

Das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) hat den Ökostrom-Anteil in Deutschland auf 25 Prozent gesteigert. Grund genug, dieses erfolgreiche Gesetz fortzuführen und natürlich auch weiter zu entwickeln. Schwarz-Gelb aber stellt es in Frage – mit fadenscheinigen Kosten-Argumenten.

Dabei ist die Regierung der größte Kosten-Treiber. Der Grund: Hunderte Einzelunternehmen sind von der EEG-Umlage ausgenommen - darunter Schlachtbetriebe und Molkereien. Die Zeche zahlen die privaten Haushalte und mittelständische Unternehmen. Mehr als 4 Milliarden Euro kosten die schwarz-gelben Stromprivilegien die Verbraucherinnen und Verbraucher.

Nicht nur durch die Privilegierung der Einzelunternehmen bei der EEG-Umlage sondern auch durch die von Schwarz-Gelb eingeführte Marktprämie und dem Festhalten an teuren und fossilen Energieträgern ist der Strom so teuer. Noch im vergangenen Jahr versprach Angela Merkel in einer Regierungserklärung stabile Strompreise. Seitdem hat ihre Regierung alles getan um den Strompreis teurer als nötig zu machen.

Unterschreibe jetzt unsere Petition und fordere faire Strompreise und ein Stopp der Privilegierung von Einzelunternehmen durch Schwarz-Gelb!

Alle Unterschriften werden wir der Bundesregierung beim nächsten Anlass öffentlichkeitswirksam übergeben. Hilf uns ein starkes Signal gegen schwarz-gelbe Lobbypolitik zu setzen!

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Warum der Strompreis steigt

Eine Geschichte über unfaire Ausnahmen, die Schwarz-Gelb der Industrie gewährt.

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Macht uns die Sonne arm?

Wird die Solarförderung zur unverhältnismäßigen Belastung für die Stromkunden? Ein Interview mit Hans-Josef Fell.

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Keine Wende in Sicht

Schwarz-Gelb verstolpert wichtige Schritte auf dem Weg zur Zukunft mit Erneuerbaren. Die Solarförderung wird gekappt, bei Energiesparen und Energieeffizienz werden Potentiale nicht genutzt.

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Alternative in Form und Inhalt

Unter dem Motto "Aufbruch 2013 - Richtungswechsel jetzt!" rüsten sich BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN für das kommende Wahljahr.

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Was kostet Strom?

Die Diskussion um den Strompreis ist voll entbrannt. Viele Zahlen schwirren umher. Eine Studie hilft jetzt bei der Versachlichung.

Kommentare

Charlene Wolf
19-10-12 13:48
Hallo John,
vielen Dank für den Hinweis.
Die Links funktionieren nun wieder.
Mit freundlichen Grüßen,
Charlene
- Online-Redaktion -
www.gruene.de
John
19-10-12 10:33
die links zu "Marktprämie" und "Festhalten an teuren und fossilen Energieträgern" sind leider kaputt.
Tim Meyer
16-10-12 14:39
@Ansgar: Danke für Deinen Hinweis.

JavaScript-Repositories aus externen Quellen einzubinden, reduziert die Ladezeiten von gruene.de für all diejenigen UserInnen, bei denen die Bibiliotheken bereits im lokalen Browsercache liegen (das dürfte die Mehrheit sein). Auch die Serverlast auf gruene.de im Rahmen des Neustarts von MEINE KAMPAGNE 2013 ist ein wichtiger Faktor.

Deshalb haben wir uns vorläufig für diese Lösung entschieden – obwohl sie aus Gründen wie dem von Dir beschriebenen nicht ideal ist. Wir prüfen gerade, ob wir die Bibliotheken künftig lokal vorhalten können oder vielleicht auf andere Repositories ausweichen.

Schöner Gruß,
Tim Meyer

Online-Redaktion
www.gruene.de
M.
16-10-12 10:37
Warum sollten Grosskonzerne im internationalen Wettbewerb subventioniert werden?
Das ist genau die Haltung, warum andere Staaten auch keinen Umweltschutz umsetzen, da dies ja auch für ihre Wirtschaft Nachteile bedeuten würde.

Nein, diese Petition kann ich nicht unterschreiben!
Wenn schon gerechte Strompreise, dann für alle ohne Ausnahme!

Grüsse
M.
Ansgar
16-10-12 09:28
Ich hatte das gleiche Problem wie Stefan. Ich habe "NoScript" installiert, daher wurde bei mir die Mitzeichnugsmöglichkeit nicht angezeigt. erst als ich "aspnetcdn.com" freigegeben habe, kam die vollständige Anzeige. Warum nutzt gruene.de solche externen Anbieter (Microsoft, die wollen unbedingt ein Cookie bei mir installieren)?
Meikell
16-10-12 09:27
Viele Fragen.
1. Wird der Strom günstiger, wenn er nicht mehr von "Konzernen" sondern von re-kommunalisierten Betrieben "gemacht" wird?
2. Wo wäre der Strompreis ohne EEG? (heute, in 5 Jahren?)
3. Wie viel zahlen wir denn noch heute für AKW und "Kohlepfennig"?
4. Wieviel Strom könnte man einsparen, wenn man nur noch mit einem Gerät arbeiten würde anstatt von dreien (PC, Pad, Smartphone)?
5. Was "kosten" uns eigentlich die clouds (schönes wolkiges Wort für riesige, oft mit dreckigem Strom betriebene Serverparks)?
a.o.
16-10-12 08:21
... und außerdem: statt Ausbau des bundesweiten Stromnetzes besser regional Strom produzieren und distribuieren ... warum wird diese Alternative noch immer viel zu wenig diskutiert und gefördert?
Andreas
15-10-12 23:54
Sorry, ihr wollt den Atomaustieg und wundert Euch jetzt, dass es teuer wird. Ihr seid nicht mehr wählbar für mich. Schlimmer als die Linkspartei.
OIKOS-BIT
15-10-12 22:43
Es muß Baden-Württemberg heißen, nicht Baden-Württenberg!
Bernd Z.
15-10-12 20:42
Grundsätzlich stellt sich für mich die Frage, ob diese Ausnahmeregelung nicht gegen den in der Verfassung verankerten "Grundsatz der Gleichbehandlung" verstösst. Warum sollen ausgerechnet die, die einen Grossteil ihrer Produkte in's Ausland verkaufen, von der Umlage ausgennommen werden? Sie legen die Zusatzkosten doch sowieso auf ihre Produkte um und der Verbraucher zahlt trotzdem.
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