
Statt die Erneuerbaren zu stärken, macht sich Schwarz-Gelb zum Geldeintreiber der Atomlobby.
Die Zukunftsforen bilden die Grundlage für eine breite inhaltliche Diskussion in der Partei - auch für das nächste Bundestagswahlprogramm.
Ein Interview mit Steffi Lemke über die Umfragewerte der Grünen.
Claudia Roth über ihre Eindrücke des umkämpften Landes in einem Reisetagebuch für FR-online.
Das Aktionsbündnis K21 informiert über die Pläne und organisiert den Protest.
Nach dem Golf von Mexiko nimmt sich BP das Mittelmeer vor. Doch der Protest wirkt!
Britta Petersen über die Situation im Distrikt Nowshera in Pakistans Provinz Khyber Pakhtunkhwa.
Ein Gastbeitrag von Annalena Baerbock und Agnieszka Malczak über Atomwaffen, Atomausstieg und das neue NATO-Konzept.
Teil 18 der "Grünen Geschichte(n)": Die Frage der militärischen Gewalt.

Herr Poppe-Salbach isst gerne Apfelkuchen und handelt mit Aktien. Die Mehrwertsteuer beim Bäcker ist für ihn Normalität und sie stört ihn nicht. Aber wenn er jetzt eine Finanzumsatzsteuer auf seine Börsengeschäfte bezahlen müsste, würde das seinen hochspekulativen Tageshandel gehörig verhageln.
Wenn Herr Poppe-Salbach drei Brötchen und ein Stück Apfelkuchen kauft, muss der Bäcker sieben Prozent des Verkaufspreises an das Finanzamt abführen. Will sich Herr Poppe-Salbach eine neue Couch und einen neuen Wohnzimmerschrank anschaffen, geht er ins Möbelhaus und bezahlt an der Kasse nicht nur den Preis für die Einrichtungsgegenstände, sondern auch 19 Prozent Mehrwertsteuer. Die Mehrwert- beziehungsweise Umsatzsteuer fällt immer dann an, wenn ein Produkt von A an B verkauft wird. Für Herrn Poppe-Salbach ist diese Steuer Alltag und ihn stört sie nicht.
Doch Herr Poppe-Salbach ist nicht nur Apfelkuchen-Liebhaber und Eigenheimbesitzer, sondern auch Aktienhändler. Der gute Mann liebt es, im großen Stil Anteile einzukaufen, die Kurse zu beobachten und schon nach wenigen Stunden die Aktien wieder zu verkaufen. Langfristige Investitionen in ein Unternehmen interessieren Herrn Poppe-Salbach nicht. Aktien sind für ihn berechenbare Kurven, nicht mehr und nicht weniger.
Stellt Herr Poppe-Salbach es geschickt an, werden aus einer Million Euro innerhalb von ein paar Stunden eine Million und 1.500 Euro. Er steckt diese 1.500 Euro in sein virtuelles Portemonnaie und freut sich. Denn von dem hin- und hergeschobenen Geld will niemand etwas haben. Der Handel mit Aktien ist in der Europäischen Union weitgehend steuerfrei. Das freut Herrn Poppe-Salbach, weil er dann am nächsten Tag ein noch größeres Stück Apfelkuchen kaufen und die Schrankwand schon noch ein paar Wochen wieder ersetzen kann, wenn er doch lieber ein anderes Modell hätte.
Weil es ungerecht ist, dass Herr Poppe-Salbach mit Geld spekulieren und Gewinne ohne Abzüge einstreichen kann, wenn doch sonst jedes Produkt mit einer Mehrwertsteuer belastet wird, sollte es auch eine Umsatzsteuer auf Finanzprodukte geben, finden wir GRÜNEN. Die grüne Finanzumsatzsteuer würde nicht nur auf Aktien sondern auf alle Geschäfte mit Finanzprodukten aufgeschlagen werden. So wird auch die Finanzbranche gerechter an der Finanzierung öffentlicher Ausgaben beteiligt.

Aber die Steuer hat noch einen zweiten positiven Effekt: Wenn unser Aktienhändler Poppe-Salbach kauft, verkauft, kauft und wieder weiterverkauft, würde bei jeder dieser Transaktion eine sehr geringe Steuerabgabe von beispielsweise 0,01 Prozent anfallen. Es wäre also für ihn nicht mehr so attraktiv, die Aktien nach wenigen Stunden wieder zu verkaufen, um auch noch die kleinsten Gewinne abzugreifen, weil er jedes Mal die Finanzumsatzsteuer auf den kompletten Betrag bezahlen müsste. Würde er also an 200 Tagen im Jahr eine Million Euro in Aktien jeweils kaufen oder verkaufen, müsste er auch jeden Tag die Finanzumsatzsteuer abdrücken. Lässt man die Gewinne bei diesen Geschäften aus den Augen, würden für Herrn Poppe-Salbach bei einem Satz von 0,01 Prozent auf das ganze Jahr bezogen 20.000 Euro an Finanzumsatzsteuer anfallen. Weil Herr Poppe-Salbach beim Daytrading, also Handelsgeschäften innerhalb eines Tages, auf sehr kleine Kursschwankungen wettet, kann es durchaus sein, dass er an diesen 200 Tagen mit einem Einsatz von einer Million Euro gar nicht mehr als 20.000 Euro Gewinn macht. Und dieser Gewinn würde sofort als Finanzumsatzsteuer einbehalten werden.
Würde er sein Geld dagegen einmalig für ein Jahr anlegen und dann seine Aktien wieder verkaufen, müsste er nur ein Mal 100 Euro Finanzumsatzsteuer zahlen. Herr Poppe-Salbach würde sich sicherlich sehr gut überlegen, ob er noch jeden Tag auf das Glücksspiel des schnellen Handels setzt, oder ob er sein Geld nicht lieber langfristig investiert. Und wenn viele Leute so handeln, wird kurzfristige und oft schädliche Spekulation wirksam begrenzt.
Auch Kleinanleger müssten sich nicht um ihre Rendite sorgen. Kauft jemand eine Aktie für 100 Euro für seine Altersvorsorge und hält diese 20 Jahre, bekäme er bei einer Rendite von nur zwei Prozent pro Jahr etwa 45 Euro über den gesamten Anlagezeitraum. Davon zahlt er nur eine Finanztransaktionssteuer von einem Cent (bei einem vorgeschlagenen Steuersatz von 0,01 Prozent). Damit liegt seine Steuerbelastung auf die Rendite bei weniger als 0,03 Prozent. Das macht deutlich, dass es eben gerade nicht Kleinsparer sind, die belastet werden.
Es gibt noch weitere Behauptungen über die negativen Folgen einer Finanzumsatzsteuer. Wir liefern für vier dieser Behauptungen Gegenargumente.
Technisch wäre die Finanzumsatzsteuer sehr leicht einzuziehen, weil alle Transaktionen an den Börsen elektronisch registriert werden. Mittels einer Software könnte die Steuer eingezogen und an die betreffenden Finanzbehörden weitergeleitet werden. Bei einem Steuersatz von 0,01 Prozent könnten laut dem österreichischen Wirtschaftsinstitut pro Jahr EU-weit 65 Milliarden Euro an Steuern eingenommen werden – das ist etwa die Hälfte des aktuellen EU-Jahreshaushalts. Ein kleiner Teil dieser Einnahmen müssten den Mitgliedsländern zur Verfügung gestellt werden, die sich für eine Finanzumsatzsteuer entscheiden – es wäre ein Anreiz, sich diesem System anzuschließen. Der größere Teil müsste aber in den EU-Haushalt fließen und zur Finanzierung der Europäischen Union beitragen.
ZUR GESCHICHTE EINER STEUER AUF FINANZPRODUKTE
Prof. Dr. Rudolf Hickel, Forschungsleiter Finanzpolitik an der Universität Bremen, schreibt in einer Stellungnahme zur „Öffentlichen Anhörung zur Finanztransaktionssteuer“ am 17. 5. 2010 in Berlin: „Die Idee einer Besteuerung eines von den produktionswirtschaftlichen Vorgängen abgespaltenen spekulativen Handels mit Finanzvermögen ist nicht neu. John Maynard Keynes, der erstmals systematisch die Triebkräfte und Folgen von Spekulationen analysiert hat, schlug im Rahmen seiner „Allgemeinen Theorie der Beschäftigung, des Zinses und des Geldes“ (1936) eine Besteuerung der Aktienumsätze vor. 1978 hat James Tobin eine Besteuerung des Devisenhandels mit dem Ziel gefordert, „Sand in das Getriebe“ dieses Handels mit spekulativen Finanzmarktprodukten zu streuen. Während 1991 die 1948 in Deutschland eingeführte Steuer auf Börsenumsätze abgeschafft wurde, gilt heute die britische „Stamp Duty“ (Stempelsteuer) mit 0,5 Prozent auf den Nennwert von Aktien als prominenter Beleg für die Machbarkeit einer nationalen Besteuerung von Spekulationsgeschäften (2006 ca. fünf Milliarden Euro Einnahmen).“
Das Ende der bloßen Vermutung - warum die Robin Hood-Steuer jetzt kommen muss!
Ein Kommentar von Barbara Unmüßig
..es sind zwar überall Schmarotzer in den Ministerien, Polizeipräsidien usw. zu finden, die Teile des sich an die Gesetze halten möchtenden Personals immer wieder wie eine Art Geisel benutzen, aber dagegen ist mit 3-4 Manschinenpistolen ohnehin nichts auszurichten..
23% der Grundschulkinder leiden derzeit an Asthma und Allergien, bis zu 50% der Neugeborenen sind neuerdings behindert.. - und dagegen hilft auch keine raf...
...hier ist nichts weiter als eine Stasi-ähnliche Abwicklung des gesamten Beamtenapparates notwendig, es wird eine Neuauflage der Gauck-Behörde gebraucht...
..das Recht auf Leben und Gesundheit muß ab sofort weltweiten Vorrang vor dem individuellen mißbrauchten Luxus einiger halbhirntoter Sozialschmarotzer bekommen, die ihre Posten nur um der Bezahlung wegen besetzt halten und nicht dazu bereit sind den Bürgern eine angemessene qualitative und quantitative mit Verantwortungsbewußtsein und Denkarbeit zustande gekommene Gegenleistung für diese Jobs zu liefern..
...solange sich dieses blöde und ungebildete, denkfaule und persönlich für alles unzuständige und nichverantwortliche Volk hier damit zufrieden gibt, daß die Politiker ohne tatsächliche Gegenleistung einfach nur die Posten besetzen und Kaiser Wilhelms Gesetze weiterbebrüten und angewärmt halten passiert tatsächlich nichts..
...niemand in z.B. der Autoindustrie will Autos produzieren, den Leuten geht es normalerweise nur um deren überdurchschnittlich gut bezahlten Jobs und die sozialen Absicherungen ihres daraus resultierenden Lebensstandards -
- wobei diese zur Bekämpfung von Unruhen in der EU bereitgehalten 3000 Polizisten hoffentlich primär zum Einsammeln und Ersetzen der hochverräterischen Nazistrukturen im Staatsapparat mit ihrem sekundären Brett vor'm Kopf usw. gedacht sind...- eine EU oder UN-Polzei die sich schlimmer aufführt als VOPO und Stasi und sich gezielt auf die Seite von Kriminellen, Schmarotzern und Antidemokraten stellt ist eigentlich nicht so ohne weiteres denkbar.. - daß der Europarat ausgerechnet das Datum des 8.Mai für die Verabschiedung der Resolution 690 genommen zu haben, kann eigentlich auch nur ein beabsichtigzer Wink mit dem Zaunpfahl in Richtung der Zustände in der Bundesrepublik Deutschland gewesen sein - diese Resolution 690 ist im übrigen in keinem Punkt mit dem Deutschen Beamtenrecht inkompatibel, es fehlt ggfs. nur der Wille zur Umsetzung... - wenn die Mißstände nicht aufgeklärt werden können liegt ggfs. eine unzureichende fachliche Qualifikation vor, die ein Weiterbeschäftigen im bisherigen Tätigkeitsbereich ganz einfach ausschließt...
...von Staatsanwälten, Richtern usw. sollte man grundsätzlich irgendeine angemessene Gegenleistung für das Innehabendürfen eines überdurchschnittlich hoch bezahlten Postens erwarten dürfen - und dazu gehört mehr als eine persönliche Unzuständigkeit, persönliche Nichtverantwortlichkeit usw.- das übliche Herumagieren von Richtern und Staatsanwälten auf einem Niveau das maximal mit dem von Schulkindern der 4.-5. Klasse vergleichtbar ist entspricht in der Praxis einfach nur einer Nichtexistenz einer Justiz in Deutschland...und entspricht damit seit Jahrzehnten den in § 245 ZPO beschriebenen Zuständen... - niemand darf seinem gesetzlichen Richter entzogen werden...doch die Bereitstellung dieses gesetzlichen Richters wird von den Politikern seit nicht erst Helmut Kohl verweigert...- dieser bayrische Reformator Martin Luther hatte im Bonner Justizministerium offensichtlich nichts erreicht, irgendeinen Dachs hatte dieser österreichische Jagdhund aber auch niemandem vor die Flinte getrieben..- die Dachse kollabieren hier ansvjeinend nur wenn z.B. in Köln die Gerichtsvollzieher in die Luft gesprengt werden.., wobei der 3.3. im übrigen eine dem Nationalsozialismus entsprungene Schnappszahl ist... daß es dieser Bin Laden gewesen sein soll der diese 4 bajovarischen Biothomahacks rechtzeitig zum jüdischen Neujahrsfest in die Bauwerke einschlagen ließ glaubt hier auch weiterhin nicht jeder... - sowohl die fachliche Qualifikation wie auch die Gesetzesloyalität der Behörden in Deutschland ist grundsätzlich anzuzweifeln, ->...dieses in den USA häufig auftauchende Unwort Islamfaschismus ist hier vermutlich garnicht so unpassend...und irgendeinen Grund muß Bin Laden ja wohl doch konkret gehabt haben, wegen dem er in Syrien zwei Agenten des Bundesnachrichtendienstes erschoß.. - was wollten die eigentlich überhaupt von ihm ???
..und fährt dieser Bin Laden eigentlich auch immer mit dem Brett vor'm Kopf...?