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Umwelt

Die Bewahrung der natürlichen Lebensgrundlagen ist unser zentrales Anliegen und nachhaltige Entwicklung unser Leitbegriff.

16.08.11
Die Bewahrung der natürlichen Lebensgrundlagen ist zentrales grünes Anliegen. Foto: Christoph Rückriem

Die Bewahrung der natürlichen Lebensgrundlagen ist zentrales grünes Anliegen. Foto: Christoph Rückriem

Eine intakte Umwelt ist die Lebensgrundlage für uns und unsere Kinder. Wir treten dafür ein, die Industriegesellschaften so zu modernisieren, dass unser Lebensstil die Lebenschancen von morgen nicht zerstört. Der Wohlstand einiger darf nicht länger zu Lasten anderer oder kommender Generationen gehen. Grüne Umweltpolitik schließt die Dimension der Gerechtigkeit von vornherein ein. Lediglich 15 Prozent der Weltbevölkerung verbrauchen über die Hälfte der Rohstoffe weltweit. Sie tragen mit ihrer verschwenderischen Lebensweise maßgeblich zur Erwärmung des Weltklimas bei. Die Zerstörung der Lebensgrundlagen kommender Generationen ist somit in vollem Gang. Ein Beispiel ist die industrielle Überfischung und Meeresverschmutzung. Sie geht auf Kosten der Zukunft und nimmt vielen Fischerinnen und Fischern ihren Lebensunterhalt.

Wir setzen dieser zerstörerischen Lebens- und Wirtschaftsweise unseren neuen grünen Gesellschaftsvertrag entgegen. Er vereint ökologisches Leben und Wirtschaften mit einer sozialen Perspektive. Eine nachhaltige und gerechte Nutzung der natürlichen Ressourcen macht sich weniger abhängig von endlichen Ressourcen. Flüsse, Luft und Böden dürfen nicht mehr scheinbar kostenlos zur Verfügung stehen. Wir brauchen eine ökologisch ausgerichtete Wald- und Landbewirtschaftung sowie Fischerei. Den Flächenverbrauch wollen wir reduzieren und umweltgerechte Grenzwerte für Produkte und ihre Herstellung einführen. Für ein starkes Umweltrecht ist ein Umweltgesetzbuch nötig, das alle entsprechenden Gesetze zusammenfasst.

Wir wollen Lebensräume für Tiere und Pflanzen schützen und die biologische Vielfalt erhalten. Dafür müssen Naturschutzgebiete erhalten und möglichst großräumig vernetzt werden. Naturschutz, sanfter Tourismus und eine ökologische Landwirtschaft sind Teil grüner Umweltpolitik. 

Die letzten großen Naturräume der Welt – wie die Antarktis, die Weltmeere und die Urwälder – müssen durch völkerrechtlich bindende Verträge geschützt werden. Wir brauchen eine stärkere und finanziell besser ausgestattete UN-Umweltorganisation, damit internationaler Umweltschutz ein größeres Gewicht erhält. Im Rahmen der Welthandelsabkommen wollen wir ökologische Mindeststandards durchsetzen.

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Kohlekraftwerk, Bild: Glasseyeview/flickr.com (CC BY-SA 2.0)

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Duerre, Foto: Gumtau/Flickr (CC BY-NC-SA 2.0)

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luschis
02-12-11 09:49
ich finde die umwelt zwar toll und interesant aber man sollte sich um wesendliche dinge kümmern wie zum beistpiel die tirarten vor dem aussterben zu helfen nicht wegztuguchen usw
Charlotte
09-09-11 15:37
Ich finde das ihr die Grünen gute Themen gewält habt für die Wahl 2011
Julia
08-09-11 11:17
Ich bin froh, das mal endlich jemand den Mund aufmacht!!!
Heiko
06-08-11 20:05
Hallo Um 1830; nach tausenden von Jahren, waren 1 Mrd. Menschen auf diesem Globus. Nur 200 Jahre später sind es ca. 6 Mrd. mehr! Alle diese Menschen wollen Nahrung, Kleidung, Unterkunft, Autos u.v.a. Verständlicher Weise möglichst im Stil der Industriestaaten. In einigen Jahren sind es 10, 12 oder 15 Milliarden. Was dann? Einige sagen, man müsse die Reichtümer der Welt besser verteilen um die Geburten zu senken. Das wird von vielen seit Anbeginn der Menschheit gefordert und wird bis zum umkippen des globalen Ökosystems sicher nicht mehr zu schaffen sein. Die Ware geht immer dahin wo das Geld ist und nicht dort hin wo sie dringender gebraucht wird. Andere meinen man müsse aufklären. Wie wollen sie 7 Milli. Menschen von ein und der selben Sachen überzeugen? Gehen sie zB. in die Slums der Großstädte um zu überzeugen. Sie werden bestimmt mit offenen Armen empfangen. Wozu wollen die Grünen also noch mehr Kinder? Nur um die verkorkste Rentenkasse zu stabilisieren. Nordische Länder haben eine viel höhere Lebenqualität, auch durch weniger Bewohner. Hier in D ist ein Dorf und eine Stadt nach der anderen. Im Mittelalter hatten z.B. Städte wie Köln max. 30 - 40.000 Einwohner. Heute gehen die Zahlen der großen Städte in die Millionen. Wer will da von Aussterben reden? Jeder Mensch der dazukommt Konsumiert und vernichtet dadurch Natur. Wenn jemand sagt, wir sollten doch bescheidener leben, soll er doch mal bei den Reichen Klingeln und sie bitten ihren Wohlstand an bedürftige zu verschenken. Oder er geht zu den Armen (funktioniert auch global) und bittet sie der Natur zuliebe arm zu bleiben. Meine Forderung: Weniger Kinder in D und erst recht woanders! Denn wenn wir es nicht machen, macht es die Natur um wieder ins Gleichgewicht zu kommen.
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