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Der E.On-Konzern wollte diesen Wahlkampf dazu nutzen, die gesellschaftliche Mehrheit gegen die Atomkraft aufzuweichen. Wie präzise und umfassend dieser Plan war, zeigt ein Strategiepapier, das jetzt enthüllt wurde. Wir haben Euch die besten Passagen rausgesucht
"Störfälle bei Kernkraftwerken jederzeit möglich."
Sehr ärgerlich für die Atomkraftbefürworter: Auch sie wissen nur zu gut um die Gefahr eines GAU. Die Ereignisse um Tschernobyl sind noch immer allen im Gedächtnis. Anscheinend hofft man aber, das Argument unter den Teppich kehren zu können.
"Schlechte Argumente der Befürworter"
Die Stärken-Schwächen-Chancen-Risiken-Analyse bringt das grundsätzliche Problem der Atomkraftlobby auf den Punkt: Positive Effekte der Atomkraft sind dürftig. Deshalb will sie tief in die Trickkiste greifen.
"In diesem Zusammenhang wäre eine FDP auf anschlussfähige Impulse von außen offen und zum Teil sogar angewiesen, um in einem Wettlauf der Konzepte und Ideen mithalten zu können."
Die große Mehrheit der Gesellschaft befürwortet den Ausstieg aus der Atomkraft. Die FDP kümmert das sichtlich wenig und versucht trotzdem gegen den Strom anzuschwimmen. Weil sich die Liberalen nicht alleine Argumente zum Ausstieg aus dem Ausstieg ausdenken können, sind sie empfänglich für Hilfe von der Atomlobby.
"Die fehlende Transparenz und Nachvollziehbarkeit der Entscheidung für Gorleben ist bis heute einer der Gründe, warum der Widerstand gegen den Standort so vehement ist."
Richtig. Der gleiche Mangel an Transparenz findet sich auch in Asse. Über Jahre hinweg haben die Atomkraftbefürworter der Bevölkerung verschwiegen, dass hochradioaktive Abfälle im Salzstock gelagert werden. Diese fehlende Aufklärung ist keine Ausnahme, sondern hat System. Das weiß auch PRGS.
"Ein weiteres fragwürdiges Beispiel osteuropäischer Kernkraftwerkstechnik ist der Neubau des KKW Belene in Ungarn auf einem erdbebengefahrdeten Gebiet."
Warum auch nicht?, muss sich RWE gedacht haben, als sie sich für den Bau eines AKW in einem erdbebengefährdeten Gebiet in Bulgarien entschieden. Radioaktive Strahlung macht ja bekanntlich an Landesgrenzen halt und würde somit keine Gefahr für die deutsche Bevölkerung darstellen.
"Energiewende in der Blogosphäre; Zielgruppe: die Junge Generation der Nicht-Gorleben-Sozialisierten"
Die Atomlobby will Jugendliche indoktrinieren, die noch nie was vom Zwischenlager Gorleben gehört haben. Die Anti-Atom-Demo mit mehr als 50.000 Menschen am 5. September Berlin zeigte: Darauf können sie lange warten!
"Dennoch birgt das Thema ein hohes Risikopotential. Alte Kernkraftwerke sind in Deutschland nur unzureichend gegenüber Flugzeugeinschlagen geschützt."
Stimmt. Die alten Argumente gegen Atomkraft gelten noch immer. Und seit dem 11. September 2001 sind neue hinzugekommen. Ein Terroranschlag auf ein Atomkraftwerk hätte fatale Auswirkungen. Ein Grund unsichere Atomkraftwerke abzuschalten? Nein, sagt sich die Atomlobby.
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Das ist ja toll, hier ist Kritik unerwünscht! Wirklich toll dadurch bekommt man so eine richtig tolle Meinung darüber. Und die Leute die dann eben schon so eine blöde Meinung haben die outen ihre Unwissenheit wenn sie hier mal etwas Kritik einbringen. Ist es 100% sicher das ihre Nachfahren betroffen sind ?
der Atomkonsens war Müll, weil von Anfang an klar war, daß wir bis 2025 jede Wahl gewinnen müssten, um ihn durchzusetzen.
Die Strategie der Atomlobby sieht so aus: Subventionierung des Kraftwerksbaus (Staatsbürgschaften, staatliche Endlager- und Sicherheitsforschung), lasche Sicherheitsprüfungen, siehe Dübel und Sumpfsiebe in Biblis. Das ergibt nominell niedrige Strompreise, die dann die Atomenergie im Markt halten.
Dagegen mit Preisumlegung von EE-Förderung angehen zu wollen, zumal in Zeiten unsicherer Stromnachfrage und Investitionsunsicherheit, ist einfach nicht sehr Erfolg versprechend. Statt dessen muss bei den Erneuerbaren Energien ebenfalls der Bau von Kapazitäten subventioniert werden. Dann werden die Energien, die Brennstoffkauf erfordern, automatisch das Nachsehen haben - und zwar unabhängig davon, ob das Kraftwerk in Deutschland oder außerhalb steht......
Bereiten wir uns mit neuen Konzepten für unsere Ziele auf den grünen Neuanfang nach dem Schwarz-Gelben Rückschritt vor!