
Das Aktionsbündnis K21 informiert über die Pläne und organisiert den Protest.
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Britta Petersen über die Situation im Distrikt Nowshera in Pakistans Provinz Khyber Pakhtunkhwa.
Ein Gastbeitrag von Annalena Baerbock und Agnieszka Malczak über Atomwaffen, Atomausstieg und das neue NATO-Konzept.
Renate Künast über Atomausstieg, Steuersenkungen und Google Street View.
Teil 18 der "Grünen Geschichte(n)": Die Frage der militärischen Gewalt.

Raus aus Afghanistan kommen wir nur mit einer vernünftigen Aufbaustrategie. Jürgen Trittin nach der Afghanistan-Debatte im Bundestag.
Ich komme gerade aus der Debatte zu Afghanistan und habe die Regierungserklärung gehört, die wir Frau Merkel abgetrotzt haben. Es bleibt dabei, die Bundeskanzlerin geht mit dem Thema verdruckst um, der Außenminister redet es schön, die Linkspartei klopft die alten Sprüche. An dieser Stelle muss man eins festhalten: Es gibt ein "Raus aus Afghanistan" nur mit einer vernünftigen Aufbaustrategie.
Zeitgebundene Ziele für den Aufbau Afghanistans und eine zeitgebundene Abzugsperspektive, die gehören zusammen. Alles andere ist entweder verantwortungsloses Durchgewurstel oder leichtfertiges Gerede.
Blog: http://danman1976.wordpress.com/
ich frage mich wo ward ihr wärend eurer regierungzeit
im tiefschlaf?
Wir Grüne kritisieren ja aktuell besonders die Informationspolitik von Minister Jung und auch von Frau Merkel. Gerade den Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr in Afghanistan ist aber nicht gehalofen, wenn alles schön geredet wird ohne die notwendigen Hausaufgaben im zivilen Bereich zu machen. Dann müssen nämlich die Soldatinnen und Soldaten diese Versäumnisse ausbaden. Das gilt für den Einsatz bei Kunduz genauso wie für den ganzen Afganistan-Einsatz. Statt zu beschönigen muss knallhart gefragt werden: Wo haben wir bisher zu wenig getan, warum steht das Vertrauen der Bevölkerung auf der Kippe? Wir brauchen mehr zivile Hilfe, funktionierende Polizei und Justiz und ein Ende kontraproduktiver Militäreinsätze - und endlich einen realistischen Zeitplan. Das hat die Bundesregierung in den letzten Jahren leider versäumt. Wir haben es im Bundestag massiv eingefordert. Deswegen ist die Kritik von Jürgen Trittin auch nicht populistisch, sondern das Ergebnis unserer kritischen Auseinandersetzung in den letzten Jahren.
wir versuchen, das Manuskript der Rede zu beschaffen. Bis dahin kannst Du den Text im Plenarprotokoll des Bundestages nachlesen: http://www.bundestag.de/dokumente/protokolle/vorlaeufig/16233.html
(Einfach mal nach "Trittin" suchen, die zweite Fundstelle ist der Beginn der Rede)
Viele Grüße,
die gruene.de-Redaktion