
Das Aktionsbündnis K21 informiert über die Pläne und organisiert den Protest.
Nach dem Golf von Mexiko nimmt sich BP das Mittelmeer vor. Doch der Protest wirkt!
Britta Petersen über die Situation im Distrikt Nowshera in Pakistans Provinz Khyber Pakhtunkhwa.
Ein Gastbeitrag von Annalena Baerbock und Agnieszka Malczak über Atomwaffen, Atomausstieg und das neue NATO-Konzept.
Renate Künast über Atomausstieg, Steuersenkungen und Google Street View.
Teil 18 der "Grünen Geschichte(n)": Die Frage der militärischen Gewalt.

Klimaschutz kostet - aber weniger, als er langfristig einbringt. Mit dem Green New Deal wollen wir Grüne in den nächsten vier Jahren 400.000 neue Jobs durch ökologische Modernisierung schaffen. Renate Künast und Jürgen Trittin diskutieren mit Gästen und Publikum. Zu Besuch bei Grün in Essen
Hanne May, Chefredakteurin "neue energie"
Prof. Dr. Claudia Kemfert, Energieexpertin des DIW
Susan Schwarzbach, Radio NRW
Am 9. September 2009 ab 20 Uhr im RWE Pavillon Philharmonie
Einlass: ab 19.30 Uhr
Keine Eintrittskosten, ohne Voranmeldung
Unser Spitzenduo diskutiert an vier Abenden im August und September in Diskussionsrunden mit Menschen aus verschiedenen Bereichen der Gesellschaft. Jeder Abend steht unter einem Thema.
Das Gespräch wird von einer Journalistin oder einem Journalisten moderiert, die Diskussion findet am runden Tisch statt, mitten im Publikum.
Im Anschluss an das Gespräch kann das Publikum Fragen stellen.
Die Folgen des Klimawandels sind schon heute spürbar: Hitzewellen, Versteppung, Orkane und Überschwemmungen. Klimaschutz ist kein Luxus für gute Zeiten. Er ist (über-)lebensnotwendig. Dafür muss die globale Erwärmung in diesem Jahrhundert auf ein Minimum begrenzt werden. Alle Industriestaaten müssen dafür ihren Treibhausgasausstoß bis 2050 um deutlich mehr als 80 Prozent reduzieren.
Deshalb wollen wir bis 2040 in Deutschland 100 Prozent der Energie aus erneuerbaren Quellen bereitstellen, in der Stromerzeugung wollen wir das schon bis 2030 erreichen. Gerade in der Wirtschaftskrise dürfen wir den Klimaschutz nicht hintenan stellen. Die Folgen des ungebremsten Klimawandels könnten uns nach seriösen Berechnungen bis zu 20 Prozent des globalen Bruttoinlandsproduktes kosten. Klimaschutz kostet zwar auch Geld, aber nur einen Bruchteil davon. Es ist an der Zeit, die Chance in der Krise zu nutzen und unser Wirtschaften auf das Ende des fossilen Zeitalters umzustellen.
Eine ambitionierte Klima- und Umweltpolitik mindert nicht nur die Kosten in der Zukunft. Sie rechnet sich auch heute schon: Die Energiewende ist zum Jobmotor geworden. 1,8 Millionen Beschäftigte zählt die Umweltwirtschaft inzwischen und mehr als 250.000 Menschen arbeiten allein heute schon im Bereich der Erneuerbaren Energien. Aktuelle Studien belegen, dass die Umwelttechnologie zur neuen Leitindustrie mit erheblichem Beschäftigungspotenzial wird. Allein im Klimaschutz werden für die kommenden Jahre über eine halbe Million neue Jobs prognostiziert.
Deswegen sind eine neue Energiepolitik und der Umwelt- und Klimaschutz das Herzstück des grünen neuen Gesellschaftsvertrages. Zum Erhalt unserer eigenen Lebensgrundlagen und mit Blick auf nachfolgende Generationen müssen wir das Klima genauso schützen wie die biologische Vielfalt, Luft, Wasser und Boden.