
Belastet die Solarförderung die Stromkunden zu stark? Ein Interview mit Hans-Josef Fell.
20 Prozent der Stromversorgung werden mit Erneuerbaren abgedeckt.
Zum Jahrestag der Befreiung von Auschwitz gedenken wir der Opfer des Nationalsozialismus.
Für die Haltungsbedingungen von Tieren sind strengere Gesetze dringend notwendig.
Ob und wieweit der neuerliche Solarboom die EEG-Umlage in die Höhe treibt, ist fraglich.
GRÜNE wollen 2012 weiter wachsen und die FDP hinter sich lassen.
Unterstütze den demokratischen Protest in Syrien mit Deiner Unterschrift!
Konstantin von Notz im Interview über Urheberrecht, Datenschutz und grüne Netzpolitik.
Grüne und SPD legen zusammen ein Thesenpapier zur Eurokrise vor.
100 einfache Tricks mit denen Du im Alltag CO2 sparen kannst
Die Finanztransaktionssteuer könnte für mehr Gerechtigkeit sorgen. So funktioniert sie.

PM 286/09 vom 08.12.2009 - Zu den Überlegungen in der EU, den Entwicklungsländern nun doch finanzielle Zusagen beim Klimaschutz zu machen, erklärt Claudia Roth, Bundesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN:
"Angela Merkels Blockade von konkreten Klimaschutz-Hilfen für Entwicklungsländer beim EU-Gipfel in Brüssel vor knapp sechs Wochen war ein schwerer politischer Fehler. So hat sie die Dynamik aus den Klimaverhandlungen genommen. Wenn jetzt darüber diskutiert wird, ob die EU nicht zwei bis drei Milliarden Euro jährlich als Anschubfinanzierung zusagen könnte, dann ist das allenfalls ein erster Schritt. In den kommenden Jahrzehnten werden voraussichtlich 110 Milliarden Euro jährlich für Anpassungsmaßnahmen notwendig sein und davon müssen dann nicht drei, sondern mittelfristig 35 Milliarden Euro jährlich aus der EU
kommen.
Der Erfolg von Kopenhagen wird sich nicht mit politischem Zickzack-Kurs und Trostpflästerchen erkaufen lassen. Wir brauchen konkrete, verlässliche und langfristige Zugeständnisse der EU an die Entwicklungsländer. Nur so werden die anderen Staaten zum Nachahmen motiviert.
Wie wenig ernst es Kanzlerin Merkel mit der Finanzierung des internationalen Klimaschutzes ist, zeigte sie nicht nur mit ihrer Blockade in Brüssel, sondern auch in der vergangenen Woche. Da gab sie bekannt, dass der deutsche Beitrag aus den schon zugesagten Geldern für die Entwicklungszusammenarbeit gezahlt und auf das 0,7-Prozent-Ziel angerechnet werden soll. Damit konkurriert der Klimaschutz zukünftig mit der Armutsbekämpfung um die spärlichen Mittel. Mit solchen Manövern will die Bundesregierung sich aus ihrer historischen Verantwortung für den Klimawandel stehlen. Angesichts der Verantwortung der Industrieländer gegenüber der Not in den Entwicklungsländern ist das zynisch."