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Der Weg ins Amt war für den Bundespräsidenten Christian Wulff steinig und führte über drei Etappen. Im ersten Wahlgang der 14. Bundesversammlung stimmten 600 Wahlfrauen und -männer für Christian Wulff, 499 für Joachim Gauck und 126 für Luc Jochimsen. Wulff verfehlte damit um 23 Stimmen die notwendige absolute Mehrheit. Auch im zweiten Wahlgang erreichte Christian Wulff die absolute Mehrheit nicht. Im dritten Wahlgang, bei dem nur noch Christian Wulff und Joachim Gauck antraten, war schließlich die relative Mehrheit ausreichend. Christian Wulff kam auf 625 Stimmen und für Joachim Gauck votierten 494 Delegierte. Christian Wulff ist damit für fünf Jahre als Bundespräsident gewählt. Wir dokumentieren hier die letzten drei Wochen von Joachim Gaucks Kandidatur.













Als Joachim Gauck von SPD und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN am 4. Juni als gemeinsamer Kandidat für das Amt des Bundespräsidenten vorgestellt wurde, war noch nicht abzusehen, was der 71-Jährige in der Bevölkerung auszulösen vermag. Im Gegensatz zum ehemaligen niedersächsischen Ministerpräsidenten und CDU-Mitglied Christian Wulff brachte Joachim Gauck eine für das Amt des Bundespräsidenten so wichtige Eigenschaft wie Überparteilichkeit von Anfang an mit. Aber dass Joachim Gauck schon nach kürzester Zeit auf einer derart großen Welle der Sympathie schwimmen würde, lag einzig und allein an den Worten und der Authentizität dieses Mannes.
Joachim Gauck sprach nicht nur über die Bevölkerung - er ist ein Teil davon. So erreichte er die Köpfe und Herzen der Menschen. Für diesen Kandidaten gingen die Leute auf die Straße. Sie pilgerten ins Deutsche Theater, um seine Rede zum Thema "Freiheit - Verantwortung - Gemeinsinn“ zu hören. Sie organisierten ein Künstlerfest im Radialsystem, bei dem sich Persönlichkeiten wie Bastian Sick und Ursula Mohn für einen Bundespräsidenten Joachim Gauck aussprachen.
Die vom FDP-Mann Christoph Giesa im Sozialen Netzwerk Facebook gegründete Gruppe "Joachim Gauck als Bundespräsident“ zeugte mit über 36.000 Mitgliedern in beeindruckender Weise von Nähe zwischen Politik und Gesellschaft. Die Menschen sind bereit, sich für einen Mann zu engagieren und für ihn das Wort zu ergreifen, wenn er in ihren Augen der richtige Bewerber ist. In diesem Punkt waren sich auch die Journalisten einig und der SPIEGEL titelte unter einem Bild von Joachim Gauck: "Der bessere Präsident“.
Fast 30.000 Menschen schrieben eine E-Mail an die Mitglieder der Bundesversammlung. Die Delegierten sollten sich gut überlegen, ob es nur darum ginge, auf Parteilinie abzustimmen, oder einen Bundespräsidenten zu wählen, der die größere Akzeptanz in der Bevölkerung findet. Viele Männer und Frauen hefteten sich in den letzten Wochen einen Button an die Brust. Darauf stand: "Gebt die Wahl frei“.
Doch die Wahl ist nicht die der Bevölkerung, und die Bundesversammlung hat gewählt. Es bleibt zu hoffen, dass Joachim Gaucks Stimme auch ohne Amt weiterhin zu hören ist, und dass die vielen Menschen, die seine Kandidatur mit so viel Herzblut unterstützt haben, jetzt nicht schweigen, sondern weiter an gemeinsamen Zielen arbeiten. Dieses Stück Annäherung zwischen Politik und Bevölkerung könnte ein Anfang sein.
Vielleicht kann Christian Wulff etwas davon mit auf Schloss Bellevue nehmen. Ihm ist eine gute Hand für das Amt des Bundespräsidenten zu wünschen. Und Nähe zur Bevölkerung kann dabei nicht schaden.
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Es ist egal, wie und warum diese Fehler gemacht wurden...
Entweder erkennt man diese als Fehler und zieht Konsequenzen daraus, oder man lässt es, wie es ist. Die Gruenen lassen lieber alles, wie es ist, weil sie sich nicht selbst korrigieren wollen.
Stattdessen wollen sie dem Volk einreden, sie hätten keine Fehler gemacht...
Fehler macht jeder, man muss aber auch dazu stehen und sie korrigieren...
Gutes Stichwort...
http://www.ksta.de/html/fotolines/1231848467065/rahmen.shtml?1
Aber das wird die "grünen" Imperialisten sicher nicht
stören. Schließlich ist er genauso reaktionär wie ihr
Liebling Gauck.