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arbeiten machen wie maenner. im bergwerk unter tage,im hoch
und tiefbau,im maschinenbau,am hochofen,im stahlwerk,im
strassenbau. ohne einschraenkung. in tag und nachtschichten.
dann koennen wir ueber gleichen lohn sprechen.
ich z.b habe im maschinenbau gearbeitet ( 35 jahre )
ich habe anlagen aufgestellt,instandgesetzt. bei minus 35 grad, bei 50 grad plus. in sibirien,in arabischen wuesten
im dschungel brasiliens, im outback australiens.
wenn frauen diese arbeiten tun bin, ich bereit den gleichen lohn zu akzeptieren.
Wie User Tawa weiter oben geschrieben hat, steckt der Betrug schon in der Berechnungsmethode.
Eine detaillierte Analyse der letzten sog. "Studie" hier:
http://manndat.de/fileadmin/Dokumente/Studien/MANNdat_Kommentar_Lohnstudie.pdf
Erhellend!
Ich bin genau in der Traumposition, die all jene herbeiwünschen, die immer laut nach Gleichberechtigung von Frauen im Job rufen. Ich bin Mitte dreißig, habe einen gut bezahlten Job mit interessanten Karriere-Angeboten (auch noch nach der Geburt meiner Kinder) und das, obwohl in meinem Beruf fast nur Männer arbeiten. Ich habe einen Ehemann, der nach der Geburt unserer Kinder die Erziehungszeit übernommen hat und einen Arbeitgeber, der mir viel Flexibilität geboten hat, um Kinder und Job zusammen zu bringen (Teilzeitarbeit, flexible Arbeitszeiten etc.). Und wir haben trotz Mangel an Einrichtungen inzwischen einen Betreuungsplatz für unsere jüngere Tochter (1,5 Jahre alt), den wir aber nicht voll ausnutzen.
Ich fühle mich also in keinster Weise diskrimiert oder benachteiligt gegenüber Männern - weder persönlich noch von der Gesellschaft.
Aber von genau jenen Frauen, die immer laut nach Gleichberechtigung rufen, fühle ich mich unter Druck gesetzt!
Jeder Karriereschritt ist nicht nur mit mehr Geld und Anerkennung verbunden, sondern auch mit weniger Freizeit, weniger Urlaub, mehr Verantwortung... Irgendwann fragt man sich, ob es das Wert ist.
Ich kann dieses Bild der taffen, gebildeten, jungen Frau nicht mehr sehen, die spielend Job und Kinder unter einen Hut bringen würde, wenn die Gesellschaft sie nur ließe und ihr die entsprechende Kinderbetreuung bieten würde.
Ich bin immer wieder überrascht wie selbstverständlich viele Männer für die Karriere weit weg von ihrer Familie ziehen oder immer mehr Freizeit opfern. Ich denke, sie erfüllen damit eine gesellschaftliche Erwartung, der es schwer ist, sich zu wiedersetzen. Wenn auch vielleicht nicht bewusst. Aber man stelle sich vor, ein Mann würde eine Karrierechance nicht annehmen, einfach so, weil er nicht möchte. Würde er dann noch die gleiche Akzeptanz in seinem bisherigen Job bekommen? Ich denk nicht. Bei einer Frau hätte jeder Verständnis - ihrem Image würde weder die Karriere noch die Entscheidung dagegen schaden...
Ich will nicht sagen, dass es keine Ungleichbehandlung von Frauen gibt. Da gibt es bestimmt noch viel zu verbessern! Aber die Behauptung, wir wären alle scharf auf Vorstandsposten, würden sie aber nur nicht kriegen, halte ich für Quatsch! Vielleicht sind wir am Ende nur schlauer als unsere blind-eifrigen Männer ;-)