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Für BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN kann Rechtsextremismus nur durch mehr Demokratie von unten bekämpft werden. Dabei ginge es vor allem darum, lokalen Initiativen den Rücken zu stärken, heißt es im BDK-Antrag des grünen Bundesvorstands.

"Für BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN ist diese zunehmende Verankerung und die Radikalisierung der gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit sowie die damit einhergehende zunehmende Verbreitung von u.a. rechtsextremistischen, autoritären, rassistischen, antisemitischen, homophoben und antimuslimischen Leitbildern nicht hinnehmbar", schreiben die Autorinnen und Autoren des BDK-Antrags "Gefahr für die Demokratie von Rechts".
Erschreckend sei auch, dass die rechtsextreme NPD in einigen Orten Mecklenburg-Vorpommerns bei der Landtagswahl im September 2011 stärkste Kraft geworden ist. Die NPD habe es dort geschafft, neben gewaltbereitem Auftreten vielfach sozialpolitische Aufgaben auszufüllen, um so die Akzeptanz in der Gesellschaft zu festigen.
NPD-Verbot nicht grundsätzlich ausschließen
"Ein Verbot der NPD wird im Kampf gegen Rechtsextremismus kein Allheilmittel sein", heißt es in dem Antrag. "Verbote sind in einer Demokratie immer nur das letzte Mittel der Auseinandersetzung, denn Meinungsfreiheit ist ein hohes Gut, die Stärkung der Demokratie lässt sich nicht mit deren Einschränkung erreichen."
Dennoch müssten die Grundlagen für ein neues Verbotsverfahren geschaffen werden, weil es eine zunehmende Gewaltbereitschaft und ein unverhohlen hetzerisches Auftreten bei der NPD gebe. Die Innenminister der Länder seien jetzt gefordert, die Kontaktleute des Verfassungsschutzes innerhalb der NPD abzuziehen, damit ein Verbotsverfahren überhaupt Erfolg haben könnte. "Auch wenn Verbote im Kampf gegen rechte Ideologien kein Allheilmittel sein können, darf ein NPD-Verbot nicht grundsätzlich ausgeschlossen sein." Nicht zuletzt müsse ein erfolgreiches Verbot mit offensiven Ausstiegsangeboten für Neo-Nazis und eine demokratische Jugendarbeit begleitet sowie die Demokratiebildung ausgebaut werden.
Extremismusklausel zurücknehmen
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN kritisieren in dem Antrag vor allem die von der schwarz-gelben Bundesregierung eingeführte Extremismusklausel. "Die Stärkung der Demokratie und der Kampf gegen gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit kann nur vor Ort gewonnen werden. Initiativen und Gruppen, die sich lokal engagieren, sind für die Demokratie unersetzlich und müssen von Seiten des Staates gefördert werden." Anstelle einer nachhaltigen Unterstützung demokratiefördernder Maßnahmen und Gruppen setze die Bundesregierung auf die Bespitzelung der Aktiven vor Ort. Denn mit der Einführung der Extremismusklausel sind zivilgesellschaftliche Initiativen, die sich gegen Nazis und rechte Gewalt engagieren und dafür Finanzmittel beantragen, gezwungen eben diese Klausel zu unterschreiben.
50 Millionen Euro für Bundesprogramm gegen Menschenfeindlichkeit
Der Zwang zur Bespitzelung solle eingestellt und die Extremismusklausel zurück genommen werden, heißt es in dem Antrag. BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN fordern eine Gesamtstrategie gegen rassistisches und menschenverachtendes Gedankengut und rechte Gewalt. Dazu sollen die Kommunen eine angemessene Finanzausstattung erhalten und ein Bundesprogramm gegen gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit mit jährlich 50 Millionen Euro gefördert werden.
Um aktiv gegen Rechtsextremismus, rassistisches Gedankengut und rechte Gewalt vorgehen zu können, setzten BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN auf breite Bündnisse und die Stärkung lokaler Initiativen.
BDK-Antrag: Gefahr für die Demokratie von Rechts (PDF)
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Aber warum überlast ihr den Rechten dann die öffentlichen Foren? In Yahoo Nachrichten, T-Online Freenet,... tobt der Rechte Mob. Klickt einfach mal eine Nachricht in Yahoo zu der Thüringer Terorzelle an und schaut euch die Kommentare an. HBGary, eine IT Firma in den USA (bitte bei Heise de suchen) hat dem CIA eine Software zur Massenbeeinflussung über soziale Medien angeboten, durch künstliche Acounts sollte ein Meinungsbild heraufbeschworen werden, im Bewustsein, dass die Masse der Mehrheitmeinung folgt. Genau das passiert dort in den Nachrichtenforen. Rechtsradikale beten Lügen, Halbwahrheiten und ideologisch verbrämtes herunter, wiederholt, in Massen um damit den Eindruck zu erzeugen in Deutschland habe eine braune Grundhaltung die Oberhand und braunes Gedankengut sei wieder Gesellschaftfähig. Das tun sie grösstenteils ohne nennenswerten Wiederstand. Leider muss man sagen: die Rechte hat seit langem gelernt das Internet zu benutzen und kenn seine Macht. SCHAUT NICHT TATENLOS ZU. Wehrt euch! Der mündige Bürger ist gefragt, jeder einzelne hier Widerstand zu leisten, gebt den Rechten keinen Fuss Raum!
Deshalb muss vor Ort mit den Menschen vor allem an ihrer Gewaltbereitschaft gearbeitet werden. Ihre Verbindung mit Zukunfts- und Versagensängsten aufgedeckt werden. Und sie müssen über einen längeren Zeitraum gecoacht werden, um ihr Leben mit ihren eigenen Ressourcen, die sie oft vielleicht gar nicht kennen, gestalten zu lernen. Sich Ziele zu stellen, Aufgaben zu lösen macht stark für das Leben.
Da ich mich seit Jahren mit Gewalt- und Stressmanagement beschäftige und es viele evidenzbasierte Untersuchungen dazu gibt, würde ich in Brennpunkten vor Ort die grüne Politik in einem Team unterstützen.
Terror aus Religion , ist und bleibt ebenso Fanatisch.Es ist mehr als Traurig, dieses kann man nicht Verstehen.Und man kann nur immer wieder sagen : Gib Rechts keine Chance.
Das alle mit Aufpassen, das die Rechte Szene sich nicht weiter verbreitet.
Das keine einzige Art von Terror sich weiter verbreitet egal von wem dieser Ausgeht.