
Das Aktionsbündnis K21 informiert über die Pläne und organisiert den Protest.
Nach dem Golf von Mexiko nimmt sich BP das Mittelmeer vor. Doch der Protest wirkt!
Britta Petersen über die Situation im Distrikt Nowshera in Pakistans Provinz Khyber Pakhtunkhwa.
Ein Gastbeitrag von Annalena Baerbock und Agnieszka Malczak über Atomwaffen, Atomausstieg und das neue NATO-Konzept.
Renate Künast über Atomausstieg, Steuersenkungen und Google Street View.
Teil 18 der "Grünen Geschichte(n)": Die Frage der militärischen Gewalt.

Die Maßstäbe grüner Außenpolitik sind Gewaltfreiheit und der Schutz der Menschenrechte. Sie haben sich aus der Tradition der Friedensbewegung, der Nord-Süd-Solidarität und der Menschenrechtsbewegung entwickelt.

Wir vertreten ein Konzept der erweiterten Außen- und Sicherheitspolitik, das Schwerpunkte setzt auf zivile Konfliktprävention und -bearbeitung, nachhaltige Entwicklung, den Erhalt der Umwelt und den Dialog der Religionen und Kulturen. Präventivkriege und kulturelle Konfrontation sind falsch und kontraproduktiv.
Zerfallende staatliche Strukturen, internationaler Terrorismus, Ressourcenknappheit und die Verbreitung von Massenvernichtungswaffen sind die größten Bedrohungen die kollektiven Sicherheit. Um diesen Risiken und Problemen zu begegnen, setzen wir auf eine Stärkung des Multilateralismus und der internationalen Organisationen, bei denen den Vereinten Nationen eine zentrale Rolle zukommt. Wir unterstützen die Entwicklung einer gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik der Europäischen Union. Das Völkerrecht und die Charta der Vereinten Nationen sind die Handlungsbasis, einen Menschenrechtsrabatt darf es nicht geben – auch nicht im Anti-Terror-Kampf. Aufrüstung bringt nicht mehr Sicherheit, sondern fördert Unfrieden und Gewalt, zudem verschlingt sie Ressourcen, die in der Entwicklungspolitik sinnvoll und nachhaltig angelegt werden können.
Frieden bewegen – Grüne Friedens- und Sicherheitspolitik - Parteitagsbeschluss 2008
Abschlussbericht der Friedens- und Sicherheitspolitischen Kommission
Report on Peace Politics - Executive summary
Ende der Gewalt in Tibet - Länderratsbeschluss 2008
Keine Zustimmung zum US-indischen Atomdeal - Länderratsbeschluss 2008