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Frauenpolitik

Die Gründung der grünen Partei und die Frauenbewegung sind untrennbar miteinander verbunden. Die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft ist ein Kernziel grüner Politik.

09.08.11
Eine Frau zeigt ihre Muskeln. Foto: Morning theft/flickr.com (CC BY 2.0)

Eine Frau zeigt ihre Muskeln. Foto: Morning theft/flickr.com (CC BY 2.0)

Mit der Frauenquote und der Mindestparität ist unsere Partei einen wichtigen Schritt vorausgegangen. Frauen sind längst erfolgreich in allen Ebenen etabliert. Wir stehen dafür, dass Frauen die Hälfte der Macht und die Hälfte der Verantwortung bekommen.

Geschlechterpolitik betrachten wir als hartes Politikfeld und als Querschnittsthema: Geschlechtergerechtigkeit muss Grundlage aller Anstrengungen in allen Politikfeldern sein. Noch immer tragen Frauen die Hauptlast, wenn sie Beruf und Familie vereinbaren wollen. Eine höhere Erwerbsbeteiligung von Frauen würde für mehr wirtschaftliche Dynamik und mehr Stabilität der sozialen Sicherungssysteme sorgen. Besonderes Augenmerk legen wir darauf, endlich der Forderung von gleichwertigem Lohn für gleichwertige Arbeit zu entsprechen. Wir setzen uns für eine eigenständige Existenzsicherung jenseits des überholten Familienernährer-Modells ein und lehnen das Ehegattensplitting ab.

Wir treten konsequent für den Schutz von Frauen vor Gewalt ein und engagieren uns für professionelle Maßnahmen, die für den Schutz von Opfern sexueller, physischer uns psychischer Gewalt unerlässlich sind. Den Grundsatz, dass Frauenrecht Menschenrecht ist, betrachten wir als universell und grenzübergreifend.

Auch die sich wandelnden Rollenbilder von Jungen, Männern und Vätern wollen wir Grünen stärker in den Blick nehmen.

 

Hintergrundinformationen als PDF:

Dokumentation der Bundesfrauenkonferenz 2010

Für eine starke grüne Frauenpolitik in der Opposition - Frauenratsbeschluss 2009

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Eine Frau zeigt ihre Muskeln, Foto: MorningTheft/Flickr.com (CC BY 2.0)

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Eine Frau zeigt ihre Muskeln, Foto: MorningTheft/Flickr.com (CC BY 2.0)

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Alex
10-08-11 12:08
@Gonzo: Eine Männerquote würde nur in Berufsgruppen Sinn machen, in denen das Gehalt mies ist, zum Beispiel KindergärtnerIN oder BuchhändlerIN - dass die Männer diese Berufe gerne machen würden und nur durch Frauen davon abgehalten werden, kannst du mir nicht erzählen. Außerdem ist es in den beiden von mir genannten Berufsgruppen so, dass Männer bei Bewerbungen bevorzugt werden, weil sie eher "Exoten" sind. Und haben sie einmal in der Buchhandelsbranche oder im Kindergarten Fuß gefasst, ist es auch ziemlich wahrscheinlich, dass sie mit einem Führungsposten (Filialleiter/Kindergartenleiter) hervorgehen, jedenfalls kenne ich persönlich zwei Kindergärten, in denen lediglich ein Mann arbeitet und eine Buchhandlung, in der ebenfalls nur ein Mann arbeitet - wer dort die Leitung innehat, muss nicht weiter diskutiert werden...
Gonzo
09-08-11 21:36
Wenn es um Gleichberechtigung geht, wo ist dann die Männerquote?
oje
14-03-11 17:35
Wer will schon der Frauenquote wegen eine Führungsposition ergattern? Meiner Meinung nach schadet eine solche Quote den Frauen eher, als sie überhaupt nützen kann. Also wenn ich mir unterstellen lassen müsste, ich wäre nur der Quote wegen in führender Position, und das möglicherweise, obwohl ich den Posten wirklich verdiene... nee danke. Wer meint, wir Frauen bräuchten eine solche Quote, unterschätzt uns. Wie soll eine solche Unterschätzung zur Emanzipation beitragen? Was kommt als Nächstes? Eine Blondinenquote innerhalb der Frauenquote?
Antigruen
02-01-11 17:06
Eine Frauenquote ist völliger Schwachsinn. Etwas anderes habe ich auch nicht von den Grünen erwartet. Eine Frauenquote in Führungspositionen würde dazu führen, dass oft nicht der qualifiziertere für eine Stelle genommen wird, sondern der \"politisch Korrektere\". Die Frauen sollten sich Führungspositionen genauso erarbeiten müssen wie die Männer. Alles andere ist Schwachsinn.
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