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Dresden bleibt nazifrei!

5000 Nazis wollten am 13. Februar in Dresden marschieren. 12000 Menschen, darunter viele GRÜNE, stellten sich ihnen mit Blockaden, Friedensgebet und einer Menschenkette entgegen und verhinderten so den Umzug der Rechten.

15.02.10

 

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22-02-10 17:21
Hallo Redaktion,

natürlich vereinnahmt Ihr! Ihr macht Werbung für Bündnis90/Grünen, für Claudia Roth und für Dresden, indem Ihr reklamiert, den Naziaufmarsch verhindert zu haben. Die Worte sind klar: "sich den Nazis entgegen stellen", "Proteste in Sicht- und Hörweite", "Kein Platz für Nazis". Der Titel des Videos ist "GRÜNE bei Dresden nazifrei!". Im Untertitel heisst es, Menschenkette und Friedensgebet hätten sich den Nazis entgegen gestellt. Dabei standen sie an diesem 13. Februar völlig daneben!

Der Naziaufmarsch wurde in der Neustadt verhindert. Der komplette Film wurde dagegen in der Altstadt gedreht (wie auch im Abspann verkündet). Claudia Roth war nicht bei Dresden Nazifrei, sie hat an den friedlichen Massenblockaden nicht teilgenommen und so krass es ist, wenn eine Stadt in zwei geteilt ist, so war es doch ihre Entscheidung, am bürgerlichen Gedenken teilzunehmen und nicht an den Blockaden. Warum kein Video über die Blockaden?

Ich finde es fatal, dass auch von grüner Seite die Falschaussage von "Menschenkette stoppt Nazis" verbreitet wird. Auch das ist Geschichtsverdrehung, wenn sie sich auch in den Mythos Dresden gut einfügt. Die Linken und die Rechten (Uwe Lehmann schafft es immerhin, noch ein "sogenannte" einzufügen...) machen Randale und die braven Bürger gedenken dem Bombenterror.

Die, die Zivilcourage gegen Nazis zeigten, müssen sich nun als Chaoten beschimpfen lassen. Dabei haben nur sie mit ihrem Einsatz die hübschen Bilder der ungestörten Showveranstaltung Menschenkette ermöglicht. An diesem Tag wurden die AntifaschistInnen durch die Stadt Dresden instrumentalisiert. Und Claudia Roth und die Marketingabteilung machen das Spielchen mit. Leider.

Denn da muss man sich wirklich mal entscheiden. Erst am bürgerlichen Gedenken teilnehmen und sich danach als Widerstand feiern lassen, das geht nicht und das ist nicht nur Vereinnahmung, sondern eine Frechheit!



P.S.: Der beleidigte Untertun geht darauf zurück, dass ich an diesem Tag nicht zuletzt gegen Geschichtsrevisionismus demonstriert habe und nun in der medialen Wiedergabe die Geschehnisse nicht wieder erkenne. Ich denke, jedeR, der oder die am 13. Februar zehn Stunden auf den Beinen war, wird dies nachvollziehen können.
18-02-10 21:40
RECHT SO @ SICH GEMEINSAM MIT UNS GEGEN NAZIS ENGAGIEREN UND IMMER UND IMMER UND IMMER WIEDER!
18-02-10 16:10
@ Christoph
Hilfe! Autonome, Antifaschisten, etc. haben in manchen Punkten andere Ansichten als wir. Also meidet sie bloß und lasst notfalls halt 5000 Nazis durch die Stadt laufen. Aber Hauptsache nich mit anders Denkenden zusammenarbeiten.
17-02-10 20:57
Ab 4:16 ein O-Ton von Claudia Roth:
„Was mir gefällt ist, dass ähm breite Bündnisse heute unterwegs waren. Da waren die Antifas, da waren die Autonomen … Also das hat mir sehr gefallen.“

Frau Roth, Sie verteidigen Linksextremisten! Wenn es in Ihrer Partei mehr Leute wie Sie gäbe, würde ich die Bündnisgrünen nicht wählen!
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