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Dresden bleibt nazifrei!

5000 Nazis wollten am 13. Februar in Dresden marschieren. 12000 Menschen, darunter viele GRÜNE, stellten sich ihnen mit Blockaden, Friedensgebet und einer Menschenkette entgegen und verhinderten so den Umzug der Rechten.

15.02.10

 

Wer sich gemeinsam mit uns gegen Nazis engagieren will, kann sich bei Meine Kampagne registrieren.

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24-02-10 11:58
Seit dem Angriff auf Dresden steht die Frage, wie mit dem(n) Tag(en), der sich nun einmal jährlich jährt umgehen. Und seitdem und sogar am Tag danach schon wurde damit umgegangen. Je nach Gusto. Ob nun ein Wettstreit mit Chance auf Fortsetzung (wie dieses Jahr) wieder einen Sieger hatte und man sich deshalb feiern kann ist schon eine Frage. Ob man so einen Rahmen geben kann, mit diesem Tag umzugehen, kann und will ich nicht mehr beantworten. Das solch ein Wettbewerb vor 33 schon einmal ausgegangen ist, wie ich es nicht möchte, und danach es in Folge erst auch zu dem Tag kam, kann wohl niemand bestreiten. Es gibt aber mit der Preisverleihung nun endlich vielleicht doch einen Ansatz, den Tag in Mahnung,Gedenken,Trauer und als Warnung zu begehen.Der weitere Rahmen dazu wird sich so hoffentlich finden lassen.
Glücklicherweise hat es beim ersten mal den Richtigen getroffen. Und ich brauchte nicht wie vor zwei Jahren durch eine sich auflösende Nazibande zum Auto zurück laufen, weil die zu ihren Bussen Mitten in Dresden sich damals "auflöste". Fragt sich nur, wer den Gedenkstein in Mitten der (noch) nicht vorhandenen Stolpersteine am Neustädter Bahnhof mit der Aufschrift "Wir haben uns entgegengestellt" sponsert?
P.S.: Vor´m Rathaus waren rd. 12 000. Beim "Händchenhalten" kapp 25000. Wiso? Ich habe der (den) Reihe(n) nach nachgezählt.
23-02-10 19:49
Ich gebe dir follkommen recht, wenn man blockiert und dann in den nachrichten steht das die menschenkette alles gemacht hatt.
23-02-10 12:38
Naja, die Parteipolitik wird doch eher mit der Menschenkette betrieben. Von der CDU, aber auch von den Grünen. Nichts gegen Menschenketten, aber an diesem Tag diente sie in erster Linie der Außendarstellung der Oberbürgermeisterin und der Selbbewihräcuherung des offiziellen Dresdens.

Und da ärgere ich mich als Blockierer dann schon, wenn überall in den Medien die tolle Menschenkette kommt und die Ereignisse völlig verdreht dargestellt werden.

Die Menschenkette gedachte und mahnte, aber die Blockaden haben den Naziaufmarsch gestoppt.
23-02-10 00:46
Ich halte es für falsch wenn sich nun die Demonstranten der Neustädter Seite brüsten, dass sie und nur sie etwas gegen rechts erreicht hätten und dass die Menschenkette nur eine Alibi-Veranstaltung der CDU gewesen sei.

Hier wird "Partei"politik an falscher Stelle betrieben.

Ich bin Menschenkettenveteran, habe schon 1983 an der sogenannten Ulmer Menschenkette gegen die Nato-Aufrüstung teilgenommen. Ich war dabei, wie sich die Dresdner Menschenkette gebildet hat und es war ein sehr beeindruckendes Erlebnis. Ich bin mir sicher, dass es dazu beiträgt, dass die Teilnehmenden sich weiter gegen Faschismus engagieren.

Leider bin ich an den Polizeisperren an den Elbebrücken gescheitert und musste mit meiner Isomatte wieder umkehren. Das hat mich natürlich sehr geärgert, ich konnte aber nichts machen.

Ich habe daher noch mal an der Menschenkette bei der Frauenkirche Aufstellung genommen. Als um 14:15 die Glocken erklangen war das sehr bewegend. Schließlich ist der 13. Februar ein Gedenktag.

Ich habe mich auch gefreut, dass die Nazis wieder abziehen mussten, andrerseits bin ich doch besorgt, ob nicht die Blockaden zur Eskalation beitragen werden.
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