
Das Aktionsbündnis K21 informiert über die Pläne und organisiert den Protest.
Nach dem Golf von Mexiko nimmt sich BP das Mittelmeer vor. Doch der Protest wirkt!
Britta Petersen über die Situation im Distrikt Nowshera in Pakistans Provinz Khyber Pakhtunkhwa.
Ein Gastbeitrag von Annalena Baerbock und Agnieszka Malczak über Atomwaffen, Atomausstieg und das neue NATO-Konzept.
Renate Künast über Atomausstieg, Steuersenkungen und Google Street View.
Teil 18 der "Grünen Geschichte(n)": Die Frage der militärischen Gewalt.

Zum Hackerangriff auf die Internetseiten der Gedenkstätten Buchenwald
und Mittelbau-Dora erklärt Astrid Roth-Beinlich, Mitglied des
Bundesvorstandes von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und Vizepräsidentin des
Thüringer Landtages:
"Wir sind entsetzt über diese neue Qualität der Aktivitäten von Neonazis und Holocaustleugnern. Der feige Anschlag auf die Internetseiten der Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora macht überdeutlich, dass Rechtsextremisten neue Aktionsfelder erschließen. Die vermutlich unwiederbringliche Löschung der 38.000 Namen im Totenbuch ist ein weiterer Schlag ins Gesicht der Millionen von Menschen, die Opfer des nationalsozialistischen Terrors wurden. Die Verlinkung der Gedenkstättenhomepages mit rechtsradikalen Internetportalen und das Löschen von Inhalten sind ein verbrecherischer Akt.
Wir fordern eine schnellstmögliche Aufklärung des Vorgangs und sprechen dem Stiftungsdirektor Volkhard Knigge sowie allen Betroffenen unsere Solidarität aus. Dieser Vorfall macht deutlich, dass auf bundespolitischer Ebene ein entschiedeneres Vorgehen gegen Rechtsextremismus und Menschenfeindlichkeit erforderlich ist. Die zuständige Ministerin Schröder lässt derzeit klare Leitlinien in der Bekämpfung des Rechtsextremismus vermissen. Eine kontinuierliche Finanzierung von Strukturen, die sich gegen Rechtsextremismus engagieren, und die Unterstützung zivilgesellschaftlichen Engagements sind zwingend erforderlich."