
Das Aktionsbündnis K21 informiert über die Pläne und organisiert den Protest.
Nach dem Golf von Mexiko nimmt sich BP das Mittelmeer vor. Doch der Protest wirkt!
Britta Petersen über die Situation im Distrikt Nowshera in Pakistans Provinz Khyber Pakhtunkhwa.
Ein Gastbeitrag von Annalena Baerbock und Agnieszka Malczak über Atomwaffen, Atomausstieg und das neue NATO-Konzept.
Renate Künast über Atomausstieg, Steuersenkungen und Google Street View.
Teil 18 der "Grünen Geschichte(n)": Die Frage der militärischen Gewalt.

Zum Inkrafttreten der internationalen Konvention gegen Streubomben am
1. August 2010 erklärt Claudia Roth, Bundesvorsitzende von
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN:
"An diesem Sonntag tritt die internationale Konvention gegen Streubomben in Kraft. Das ist ein großer Erfolg für eine breite internationale Bewegung gegen eine der hinterhältigsten Waffen, die menschlicher Geist je erfunden hat. Mit dem Inkrafttreten der Konvention ist das Ziel einer endgültigen weltweiten Ächtung dieser menschenverachtenden Waffentechnologie noch nicht erreicht.
Über dreißig Länder der Welt sind nach wie vor von Streumunition verseucht. Das bedeutet tausendfachen Tod und Verstümmelung vor allem für Zivilisten und sehr oft für Kinder.
Wichtige Staaten wie die USA, Russland und China haben sich der Konvention bisher nicht angeschlossen. Sie müssen zügig beitreten. Denn gerade sie tragen eine besondere Verantwortung. Staaten wie die Bundesrepublik, die der Konvention beigetreten sind, müssen ihre Arsenale zügig vernichten.
Auch dürfen Versuche, die Bestimmungen der Konvention zu relativieren, wie nicht zuletzt die deutsche Waffenlobby sie unternimmt, keine Chance haben. Streumunition ist und bleibt menschenverachtend, auch wenn man die Öffentlichkeit mit der Rede von ,smarter‘ und ,intelligenter‘ Munition für dumm verkaufen will."