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Zum Jahrestag der Befreiung von Auschwitz gedenken wir der Opfer des Nationalsozialismus.
Für die Haltungsbedingungen von Tieren sind strengere Gesetze dringend notwendig.
Ob und wieweit der neuerliche Solarboom die EEG-Umlage in die Höhe treibt, ist fraglich. Doch die Vergütung des Erneuerbaren Stroms muss angepasst werden - aber mit Augenmaß.
GRÜNE wollen 2012 weiter wachsen und die FDP hinter sich lassen.
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Konstantin von Notz im Interview über Urheberrecht, Datenschutz und grüne Netzpolitik.
Grüne und SPD legen zusammen ein Thesenpapier zur Eurokrise vor.
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Die Finanztransaktionssteuer könnte für mehr Gerechtigkeit sorgen. So funktioniert sie.

Unsere Gesellschaft wird immer älter. Wir Grüne wollen den demografischen Wandel innovativ bewältigen

Unsere Gesellschaft steckt mitten in einem tiefgreifenden demografischen Wandel, der viele Lebensbereiche betrifft. Immer mehr Menschen werden immer älter, während immer weniger Kinder geboren werden. Das stellt uns vor große Herausforderungen. Unser Ziel ist es, auch unter veränderten Bedingungen für alle Menschen ein selbstbestimmtes Leben in einer solidarischen Gesellschaft zu ermöglichen.
Immer mehr Menschen führen bis ins hohe Alter ein aktives Leben. Der Arbeitsmarkt und die Gesellschaft brauchen die Erfahrungen und Qualifikationen der älteren Menschen. Es müssen mehr geeignete Arbeitsplätze für Ältere geschaffen werden. Ein Miteinander der Generationen, neue Wohnformen und die notwendige Infrastruktur sollen ein selbständiges Leben im Alter ermöglichen. Bei der Gesundheits- und Pflegeversicherung wollen wir mit einer Bürgerversicherung zu einer nachhaltigen Finanzierung gelangen. Familienfreundliche Politik und die Gestaltung der Einwanderung sind weitere wichtige Aspekte im Zusammenhang mir dem demografischen Wandel.
Erforderlich ist auch ein Umbau der Rentensysteme, um den Lebensunterhalt der Menschen im Alter verlässlich zu sichern. Wir wollen die Rentenversicherung langfristig zu einer Bürgerversicherung für alle weiterentwickeln, um ihre Finanzierungsgrundlagen zu stärken. Gleichzeitig werden wir ergänzende private Vorsorge in unterschiedlichen Formen weiter fördern.
Die Kommunen sind vom demografischen Wandel stark betroffen. Mit den steigenden Kosten für die Grundsicherung im Alter, die aus einer verfehlten Arbeitsmarkt- und Rentenpolitik resultieren, kommt eine enorme Belastung auf sie zu. Wohnortnahes Lernen bei rückläufigen Schülerzahlen zu ermöglichen, oder der Rückbau von Infrastruktur aufgrund des Bevölkerungsrückgangs sind weitere Lasten, die die Kommunen zunehmend zu tragen haben.
Wir wollen deshalb die Kommunen verfassungsrechtlich stärken, damit sie im Verteilungskampf zwischen Bund und Ländern nicht den Kürzeren ziehen. Einzelne Regionen sind besonders stark vom demografischen Wandel betroffen. Wir wollen sicherstellen, dass durch innovative dezentrale Lösungen keine Region abgehängt wird.
Wir haben uns bereits frühzeitig mit der Frage beschäftigt, wie wir die
demografische Zukunft sozial und generationengerecht gestalten können.
2005 richtete der Bundesvorstand eine Demografiekommission ein: Ergebnisse der vier Arbeitsgruppen.
Am 2. Juli fand in Berlin die Grüne Zukunftskonferenz statt, auf der
die wichtigsten Herausforderungen der Gegenwart diskutiert wurden. Die
Zukunftskonferenz war die erste Etappe auf dem Weg zum Programm für die
Bundestagswahl 2013. Hier findet ihr die Papiere und Thesen des Zukunftsforums Kommunen.
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