
Das Aktionsbündnis K21 informiert über die Pläne und organisiert den Protest.
Nach dem Golf von Mexiko nimmt sich BP das Mittelmeer vor. Doch der Protest wirkt!
Britta Petersen über die Situation im Distrikt Nowshera in Pakistans Provinz Khyber Pakhtunkhwa.
Ein Gastbeitrag von Annalena Baerbock und Agnieszka Malczak über Atomwaffen, Atomausstieg und das neue NATO-Konzept.
Renate Künast über Atomausstieg, Steuersenkungen und Google Street View.
Teil 18 der "Grünen Geschichte(n)": Die Frage der militärischen Gewalt.

Wir veröffentlichen eine Stellungnahme des Bundesvorstandes zum Beitrag des Bremer Abgeordneten Matthias Güldner

Am vergangenen Sonntag veröffentlichte Matthias Güldner, grüner Fraktionsvorsitzender in der Bremer Bürgerschaft, einen Beitrag im Debattenforum von Welt Online.
Wir veröffentlichen eine Stellungnahme des Bundesvorstandes von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN:
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN haben sich intensiv an der Debatte um die effektive Bekämpfung von Kinderpornografie im Internet beteiligt und einen klaren Beschluss dazu auf dem letzten Parteitag gefasst, der die Pläne der Bundesregierung hier mit guten Gründen ablehnt.
Das Vorhaben von Frau von der Leyen und der Großen Koalition aus CDU/CSU und SPD den Aufbau einer umfassenden Sperrinfrastruktur umzusetzen haben wir klar abgelehnt. Auch im Kampf gegen Kinderpornografie gelten rechtsstaatliche Grundsätze, diese werden jedoch mit dem jetzt beschlossenen Gesetz nicht gewahrt.
Das Bundeskriminalamt bekommt eine nahezu unkontrollierte Befugnis und Telekommunikationsunternehmen werden erneut als Hilfssheriffs herangezogen. Wir Grüne kämpfen für ein rechtsstaatliches Vorgehen und einen wirkungsvollen Kampf gegen solche widerlichen Taten.
Daher ist unser Ziel, die Betreuung und Hilfe für die Opfer zu verbessern, die Verfolgung zu intensivieren und solche Inhalte konsequent aus dem Internet zu entfernen. Wir sagen: Löschen statt Sperren!
Der Beitrag von Matthias Güldner vom 27. Juli 2009 in der WELT widerspricht deshalb nicht nur unserer grünen Programmlage, sondern schlägt gegenüber denjenigen, die sich für ein freies Internet engagieren, einen aus unserer Sicht nicht akzeptablen Ton an.
Das Internet war nie und darf auch nie ein rechtsfreier Raum sein. Es geht aber nicht um ein rechtsfreies Internet, sondern um ein freies Internet, ohne Filter und permanente staatliche Überwachung, selbstverständlich im rechtsstaatlichen Rahmen und mit rechtsstaatlicher Verfolgung von Straftaten.
KiPo ist eben nicht so ellen lang ale würde ich dauernt Kinderpornographie komplett dahin schreiben.
Mit einer verharmlosung hat es überhaupt nichts zu tun.
Aber ey alter um jetzt mal deine Prollsprache zu benutzen ....es ist doch schnurtzpiep egal hauptsache jeder weiss was man meint-
nicht nur im Internet werden gerne Abk. benutzt - und im Internet nutzt nicht jeder immer Abkürzungen. Z.Bsp. der Kai hier drei Postings vor deinem: Der kürzt eigentlich gar nicht ab, nicht "Egoshooter" (mit FPS z.Bsp.) und noch nicht mal "Internet" (mit Inet, Netz oder wdT). Zufällig kürzt er nur KiPo ab.
Oder werfen mir mal ein Blick ins Forum der Piraten:
http://forum.piratenpartei.de/viewtopic.php?f=31&t=8657
Wo nutzen da die großen Netzexperten groß Abkürzungen? Die schreiben echt "KiPo-Bilder" anstatt "KiPo-Pics" o.ä..
Sorry Alter, aber das war jetzt reiner Blödsinn von dir. Der Terminus "KiPo" hat sich in der Szene wahrscheinlich wirklich nicht aus Schreibfaulheit eingebürgert, sondern weil er einfach harmloser klingt. "KiPo" ist ein Unwort so wie z.B. "Asylant".
So so, der Begriff "KiPo" stellt also eine Verharmlosung und Verniedlichung dar. Wenn einem keine Argumente mehr einfallen, dann attackiert man eben mal kurz die Schreibweise und unterstellt nebenbei noch mal kurz was, gell?
Dass du in deiner "Restwelt" leider nicht mitbekommen hast, dass man im Netz nunmal gerne Abkürzungen benutzt, weil man einfach schreibfaul ist, ist entlarvend für deine völlige Inkompetenz in diesem Bereich.
Peinliches Eigentor!
Es ist ja schön, wenn Ihr euch um eine differenzierte Diskussion bemüht, aber so ist das doch lächerlich. Es greift natürlich etwas zu pauschal, wenn ich alle harten Nutzer von allen Blogs und sonstigen kommunikativen Internet-Netzwerken als psychopathisch bezeichne, aber das war natürlich nicht gemeint. Es geht hier doch um diese selbstreferentielle Szene, die deutsch-internetweit die "Diskussion" um die Sperrgesetzgebung im Internet dominiert, und dabei jedes Maß und jeden Bezug verloren hat. Und diese Szene darf man ja wohl mal als "Horrorkabinett" bezeichnen, das ist immer noch weniger diffamierend und dabei treffender als "Zensursula" o.ä..
Es ist objektiv ein Horror, wenn diese Szene für normale Diktion hält, die Darstellung von Vergewaltigungen von kleinen Kindern verniedlichend und verharmlosnd als "KiPo" zu bezeichnen. Ich habe diesen Ausdruck in der Restwelt allerdings noch nie gehört, ausschließlich in Blogs und in Diskussionen innerhalb dieser Szene.
Es ist auch horridable, wenn diese qwertz-Bürgerrechtler in den völlig absurden und mit nichts zu begründenen Wahn verfallen, vorallen und überwiegend im Internet würde es mal eine Zensur geben. Es gibt in ganz Deutschland in keiner Zeitung und in keinem Fernsehen oder in keinem Kino, NIRGENDS beispielsweise ein Bürgerrecht auf Rassenhass-Scheiße, auf Kriegshetze, auf Verleumdung, auf Kinderpornographie. Es gibt im Gegenteil Bürgerrechte (=RECHTE) die die potentiellen Opfer vor dieser Scheiße schützen. Und diese (Bürger-)Rechte könnten auch im Internet teilweise mal besser geschützt werden,
meiner bescheidenen Meinung nach.
Wer anderer Meinung ist, kann ja mal Argumente vorbringen, aber keinen absurden Opfermythos wiederkäuen, der seinen Ursprung nicht in der Realität, sondern nur in massenhaften Trackbacks hat.