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Biologische Vielfalt

Unser Lebensstil von heute darf die Lebenschancen von morgen nicht zerstören

28.07.11
Käfer, Foto: © Grit Tresselt/photocase.com

Käfer, Foto: © Grit Tresselt/photocase.com

Käfer, Foto: © Grit Tresselt/photocase.com

Wussten Sie, dass der Spatz, der Laubfrosch und die Arnika bereits auf der Roten Liste bedrohter Arten stehen? Dass jedes Jahr rund 30.000 Arten aussterben? Wir kämpfen für den wirksamen Schutz von Natur und Artenvielfalt. Denn es ist die biologische Vielfalt an Tieren, Pflanzen und Lebensräumen, die unseren Planeten einzigartig macht. Und sie ist eine unverzichtbare Bedingung unseres Lebens, denn sie versorgt uns mit sauberer Luft, fördert die Fruchtbarkeit unserer Böden, liefert die Grundlagen unserer Ernährung und reguliert auf natürliche Weise unseren Wasserhaushalt und unser Klima.

Dafür müssen Naturschutzgebiete erhalten und möglichst großräumig vernetzt werden. Naturschutz, sanfter Tourismus und eine ökologische Landwirtschaft sind Teil grüner Umweltpolitik. Wir brauchen eine ökologisch ausgerichtete Wald- und Landbewirtschaftung sowie Fischerei. Den Flächenverbrauch wollen wir reduzieren und umweltgerechte Grenzwerte für Produkte und ihre Herstellung einführen. Für ein starkes Umweltrecht ist ein Umweltgesetzbuch nötig, das alle entsprechenden Gesetze zusammenfasst.

Die letzten großen Naturräume der Welt – wie die Antarktis, die Weltmeere und die Urwälder – müssen durch völkerrechtlich bindende Verträge geschützt werden. Wir brauchen eine stärkere und finanziell besser ausgestattete UN-Umweltorganisation, damit internationaler Umweltschutz ein größeres Gewicht erhält. Im Rahmen der Welthandelsabkommen wollen wir ökologische Mindeststandards durchsetzen.

 

Hintergrundinformationen als PDF:

Von New York über Nagoya und Cancún nach Rio: Hunger und Armut
überwinden, die biologische Vielfalt retten, das Klima schützen! - Parteitagsbeschluss 2010

Keine Patente auf Pflanzen, Tiere und Züchtungsverfahren in Europa, Parteitagsbeschluss 2009

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Kohlekraftwerk, Bild: Glasseyeview/flickr.com (CC BY-SA 2.0)

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Vielfältige Blumenwiese, Foto: mediahof/flickr.com (CC BY-NC 2.0)

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Joachim
19-08-11 17:37
Ich lebe auf einem bayrischen Dorf mit 108 Einwohnern.Es gibt hier noch ein paar landwirtschaftliche Höfe, ein uraltes Schloss und eine (kümmernde)Gastwirtschaft. Bisher war es so, dass man morgens bei Sonnenaufgang vom Reviergesang der Vögel geweckt wurde, im Frühjahr hörte man nachts die Frösche quaken, und unter dem dem Dach schilpten die Spatzen.Die Lerchen standen hoch über den Feldern am Himmel und sangen.- Das und vieles andere hat sich in der Natur schleichend zum Negativen verändert. Heute morgen war es nun wirklich totenstill! Restlos still ! In diesem Jahr gibt es plötzlich morgens keinen Vogelgesang mehr, alle Insekten sind verschwunden, die Bienen und selbst die Mücken und Pferdebremse sind weg. Die Natur ist zur dreidimensionalen Postkarte geworden und genauso stumm.- Die Landwirte verwenden inzwischen Neonicotinoide die 7000 mal giftiger sind als das verbotene DDT. Hersteller sind BASF und BAYER sie vernichten unsere Natur in unvorstellbarer Weise.- Warum kümmert sich niemand darum ? Warum hört man darüber nullkommanullgarnichts von den GRÜNEN ? Sie behaupten doch von sich, die Gutmenschen zu sein, die mit Nachhaltigkeit die Natur und die Luft und das Klima und die Wirtschaft und überhaupt alles verbessern zu wollen ? Warum .... ? Zahlt sich das nicht aus ? Behindert es die Karriere oder das Einkommen ? Haben Sie Angst ? -- Rätsel über Rätsel !
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