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In 21 deutschen Städten gehen wir für den Atomausstieg auf die Straße! Wir zeigen der Energiepolitik der Bundesregieung die rote Karte. In: Berlin, Bonn, Bremen, Dresden, Erfurt, Essen, Fürth, Frankfurt am Main, Freiburg im Breisgau, Göttingen, Güstrow, Hamburg, Hannover, Kiel, Landshut, Magdeburg, Mainz, Mannheim, München, Münster und Ulm.

Seit der Reaktorkatastrophe in Fukushima sind gerade zwei Monate vergangen. Und die Lage im Atomkraftwerk Fukushima in Japan ist immer noch nicht unter Kontrolle. Die Ausmaße machen immer deutlicher, dass die Nutzung der Atomkraft durch uns Menschen absolut unbeherrschbar ist. Die Gefahr eines Super-GAUs besteht in jedem Moment in jedem Atommeiler der Welt. Auch direkt vor unserer Haustür.
Die Bundesregierung hat nach dem Unglück in Japan die große Revision ihrer Energiepolitik angekündigt. Ob Schwarz-Gelb aus der Katastrophe in Fukushima gelernt hat und welche Konsequenzen am Ende des Moratoriums gezogen werden, entscheidet sich in den kommenden Wochen. Gerade deshalb ist der öffentliche Druck auf Frau Merkel und ihre Regierung in dieser Zeit wichtiger denn je.
Wir rufen dazu auf, am 28. Mai auf die Straße zu gehen. Erstmals finden parallel in 21 deutschen Städten Großdemonstrationen statt. Und zwar in Berlin, Bonn, Bremen, Dresden, Erfurt, Essen, Fürth, Frankfurt am Main, Freiburg im Breisgau, Göttingen, Güstrow, Hamburg, Hannover, Kiel, Landshut, Magdeburg, Mainz, Mannheim, München, Münster und Ulm. Gemeinsam mit vielen tausend Menschen können wir so den Druck auf die schwarz-gelbe Bundesregierung erhöhen, dass die sieben ältesten Meiler und Krümmel dauerhaft vom Netz bleiben und der Ausstieg aus der Atomkraft so schnell wie möglich vollzogen wird!
Berlin: Berlin und Brandenburg (Mehr Infos)
Bonn: Regierungsbezirk Köln, Altenkirchen, Ahrweiler und Vulkaneifel (Mehr Infos)
Bremen: Bremen, Bremerhaven, Emden, Leer, Ammerland, Oldenburg, Wesermarsch, Cloppenburg, Vechta, Diepholz, Verden, Osterholz, Rotenburg und Cuxhaven (Mehr Infos)
Dresden: Sachsen (Mehr Infos)
Erfurt: Thüringen (Mehr Infos)
Essen: Regionalverband Ruhr, Regierungsbezirk Düsseldorf und Arnsberg (Mehr Infos)
Fürth: Oberpfalz und Franken OHNE Aschaffenburg (Mehr Infos)
Frankfurt am Main: Aschaffenburg, Gießen, Darmstadt und Odenwald (Mehr Infos)
Freiburg im Breisgau: Freiburg (Mehr Infos)
Göttingen: Göttingen, Northeim, Holzminden, Goslar, Osterode, Regierungsbezirk Kassel und Höxter (Mehr Infos)
Güstrow: Mecklenburg-Vorpommern (Mehr Infos)
Hamburg: Hamburg, LK Dithmarschen, Steinburg, Pinneberg, Stormarn, Lauenburg, südl. Teil des LK Segeberg, Harburg, Lüneburg und Stade (Mehr Infos)
Hannover: Hannover, LK Nienburg, Soltau-Fallingbostel, Uelzen, Lüchow-Dannenberg, Celle, Gifhorn, Schaumburg, Hameln-Pyrmont, Hildesheim, Peine, Braunschweig, Salzgitter, Wolfsburg, Wolfenbüttel und Minden-Lübbecke (Mehr Infos)
Kiel: Kiel, LK Nordfriesland, Flensburg, Schleswig, Rendsburg-Eckernförde, Neumünster, Plön, Ostholstein, Lübeck und nördlicher Teil des LK Segeberg (Mehr Infos)
Landshut: Niederbayern (Mehr Infos)
Magdeburg: Sachsen-Anhalt und LK Helmstedt (Mehr Infos)
Mainz: Rhein-Hunsrück, Birkenfeld, Bad Kreuznach, Mainz-Bingen, Alzey-Worms und Donnersberg (Mehr Infos)
Mannheim: Bergstraße, Odenwald, Kusel, Kaiserslautern, Zweibrücken, Südwestpfalz, Pirmasens, Südl. Weinstraße, Landau, Germersheim, Neustadt/W, Bad Dürkheim, Rhein-Pfalz, Ludwigshafen, Frankenthal, Worms, Speyer, RegBez Karlsruhe, Main-Tauber-Kreis, Hohenlohe, Heilbronn und Ludwigsburg (Mehr Infos)
München: München und Oberbayern (Mehr Infos)
Münster: Münster, Grafschaft Bentheim, Emsland, Osnabrück, Herford, Bielefeld, Lippe, Gütersloh, Paderborn, Warendorf, Coesfeld, Borken und Steinfurt (Mehr Infos)
Ulm: RegBez Tübingen, Böblingen, Stuttgart, Esslingen, Göppingen, Heidenheim, Ostalb, Rems-Murr, Schwäbisch Hall, Ulm und RegBez Schwaben (Mehr Infos)
Wir wollen bis spätestens zum Ende der nächsten Legislaturperiode 2017 alle 17 Atomkraftwerke abschalten. Dafür suchen wir 1700 neue Unterstützerinnen und Unterstützer für MEINE KAMPAGNE und das bis zum Ende des Moratoriums. Werde jetzt Atomausstiegs-Botschafter/in, gewinne ein Jahr Ökostrom und bestelle Dir gleichzeitig gratis Dein Kampagnen-Startpaket.
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"Schuld ist unsere Bundesregierung!"
Ich würde hier nicht von Schuld reden und auch nicht bezogen auf die jetzige Bundesregierung, obwohl die der aktuellen Diskussions- und Empfindungslage weit hinterher hinkt. Ich sehe, dass an den gegenwärtigen Energieerzeugungs-Strukturen viele mitgewirkt haben.
Mit Ausnahme der Partei Bündnis 90/Die Grünen war da jeder mit dabei und schauen wir in die Nachbarstaaten, so ist da nahezu jede politische Färbung nach wie vor mit dabei.
Das war und ist die Idee des Produktivismus, wie es in einem Eingangsbeitrag zum Zukunftskongress so treffend formuliert wurde ...
- der Rausch unablässigen, unaufhörlichen Produzierens, so wie der Junkie seine Droge konsumiert, der dem Alkohol abhängig gewordene Mensch dem Alkohol zuspricht -
... was die tragende Idee dazu war, ein Perpetuum Mobile zu entwickeln, was dem allem Energie zuführt. Schneller Brüter, Wiederaufbereitungsanlage, Hochtemperatur-Reaktor, Kernfusion.
Wenn "unsere Bundesregierung" Schuld ist, anstatt sich mutlos in Sachzwänge hineinzuflüchten, dem Lobbyismus auf den Leim ging - bisher zumindest ...
... um wieviel "schuldiger" wären dann die französischen Sozialisten, Goullisten, Zentrumspolitiker, die Fessenheim und 60 weitere Reaktoren betreiben, um wieviel "schuldiger" die polnische Regierung, die keine 100 km Luftlinie von Berlin bestrebt ist, ein AKW in Gryfino an der Oder bevorstehend zu bauen?
sicherlich geht es hier nicht darum, Schlachten von gestern und vorgestern zu schlagen, doch ehrlich gesagt halte ich den Ausstieg von Angela Merkel und Horst Seehofer für persönlich glaubwürdiger als den Atomausstieg so manchen Mitglieds der Partei Die Linke.
Dazu war der vierzig Jahre gelebte Glaube an die Verheißungskraft der Fortentwicklung der Produktivkräfte im klassischen Marxschen Sinne zu heftig. Das betrifft dann in diesem Falle die überwiegende Zahl der Mitglieder in Ostdeutschland - Durchschnittsalter mittlerweile an die 70 - als die westdeutschen Mitglieder dieser Partei.
Eine durchaus gemischte Gemengelage in dieser Partei, in der SPD findet sich dies abgeschwächt, in der CDU scheint es ebenso gemischt zu sein, bei der Partei Bündnis 90/Die Grünen steht es im Gründungsauftrag.
Immerhin. Das ist der Garant von Nachhaltigkeit in diesem Sinne.
Bei allem parteiuntaktischen Denken, von dem ich geprägt bin.