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Alt raus, grün rein

Frohe Botschaft aus den Ländern: In Thüringen und im Saarland wird es voraussichtlich keine Mehrheit für Schwarz-Gelb geben. Warum wir starke Grüne in den Parlamenten brauchen - dritter Teil von Grün auf Sendung. Mit Jürgen Trittin

21.08.09

 

Zusammenfassung

Die frohe Botschaft auf dem Weg von Wuppertal nach Bergisch Gladbach: Die Agenturen und Umfragen vermelden schwache Prognosen für CDU und FDP. In Thüringen und im Saarland wird es nicht für Schwarz-Gelb reichen, wenn die Grünen stark genug sind.

Deshalb die Botschaft für Thüringen: Alt raus, Grün rein!

Und für das Saarland gilt: Ein Ende des gefährlichen Bergbaus und die Abschaffung von Studiengebühren wird es nur dann geben, wenn Ihr Euer Kreuz bei Grün macht

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Benno Blech
29-08-09 03:42
Alt raus und grün rein - wunderbarer Spruch..... Althaus muss weg, weil er nicht skifahren kann und deshalb in Thüringen einen Langlaufhalle zum üben zugelassen hat. Für so eine Umweltsünde, in Zeiten, wo man die Glühbirne verbietet, müssen alle Menschen, die das genehmigt haben, geschlossen in den Knast einwandern. Ich wünsche Euch rot-roten Himmel, grüne Zukünfte und keine schwarze Zukunft!

BB
Joe
24-08-09 18:37
Ich wüst auch nicht wo das Problem ist an Rot-Rot-Grün, solange man seine Inhalte durchsetzen kann hauts doch hin. Und bei der Linkspartei is nun auch nicht alles schlimm, manche Vorschläge machen in meinen Augen durchaus sinn.
Jan
24-08-09 13:25
Die Schnittmengen mit der Linken sind eindeutig größer als mit Schwarz oder Gelb.
Wenn die Grünen einen guten Kompromiss beim Bergbau erreichen, sehe ich GRÜN-rot-rot eindeutig als die bessere Alternative an.
Nur so wäre längeres gemeinsames Lernen, die Abschaffung der Studiengebühren,ein Stopp für Kohlekraftwerke und ein weltoffenes und tolerantes Saarland möglich.

Und was ist daran falsch,wenn man die Grünen als linke Partei wahrnimmt?DAS SIND DIE GRÜNEN AUCH!Modern und links,darin liegt der Unterschied zur SPD und Linken mit ihren teils veralteten Konzepten.
Stefan
24-08-09 01:55
@M.F.K Du hast nicht ganz Unrecht. Ich komme zwar nicht aus Thüringen, finde es aber auch "bedenklich", das sich die Grünen als eine Art "fünftes Rad am Wagen" zwischen Rot und Rot "dazwischenkuscheln" wollen. Wo bleibt dann noch grüne, ökologische Politik erkennbar ? Wo bleibt da eine klare Abgrenzung zur Vergangenheit der "Linkspartei" ? Eine eindeutige Bedingung für eine Koalition kann nur sein, das die sich von ihre Stasi-Altlasten endgültig trennen. Passiert das nicht werde ich auch nicht mehr Grün wählen.
Im Saarland auch noch Rot-Rot-Grün, mit zwei "Pro-Kohle"-Parteien, ? , lieber nicht. Ich bin für Jamaika im Saarland, das macht die Republik "bunter" und freier. Ich sehe klar eine strategische Gefahr für die Grünen, wenn es im Saarland und in Thueringen Rot-Rot-Grün gibt: Die Partei wird wieder eindeutig einem linken Lager zugeordnet, was strategisch falsch wäre. Eine Öffnung zum liberalen Teil der CDU ist damit pase und Westerwelle lässt endgültig die Sektkorken knallen, dann für einen satten Sieg von Schwarz-Gelb, mit all seinen Konsequenzen, die ich für ökologisch "tickende" Menschen hier nicht vertiefen muss.
Nein, zwei mal Rot-Rot-Grün wäre ein strategischer Fehler der Grünen und ein Mobilisierungsgeschenk für die Rechte in Deutschland.
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