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Ob und wieweit der neuerliche Solarboom die EEG-Umlage in die Höhe treibt, ist fraglich.
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Konstantin von Notz im Interview über Urheberrecht, Datenschutz und grüne Netzpolitik.
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100 einfache Tricks mit denen Du im Alltag CO2 sparen kannst
Die Finanztransaktionssteuer könnte für mehr Gerechtigkeit sorgen. So funktioniert sie.

Wie war es, als die Grünen in den Bundestag einzogen? Oder später regierten? Diese und andere prägende Meilensteine der Grünen Chronik werden hier in 30 Geschichten anlässlich unseres 30. Geburtstags in Erinnerung gerufen. Jede Woche erscheint ein weiterer Meilenstein.

Atomkraft ist im grünen Gründungsjahr 1980 eine zentrale Säule der Energieversorgung in Deutschland, die von den anderen Parteien unkritisch unterstützt und weiter ausgebaut wird. Ein Jahr zuvor ist es in Harrisburg (USA) fast zur Katastrophe gekommen, in Bonn aber setzt eine Allparteienkoalition weiter auf die Risikotechnologie. GRÜNE und Anti-Atom-Bewegung – groß geworden im Widerstand – kämpfen zwei Jahrzehnte lang gemeinsam für den Ausstieg und für den Umstieg auf erneuerbare Energien – in Gorleben, Wackersdorf, Grohnde und Brokdorf. Die Tragödie von Tschernobyl 1986 macht die existenziellen Gefahren der Atomkraft auch einer breiten Öffentlichkeit deutlich und den Atomausstieg mehrheitsfähig.

Dass GRÜNE in der Regierung einem schrittweisen statt dem sofortigen Ausstieg zustimmten, wird von Anti-Atom Aktivisten als Verrat empfunden. Heute kämpfen beide wieder gemeinsam gegen den drohenden Ausstieg aus dem Ausstieg durch die schwarz-gelbe Koalition. 2008 blockieren Claudia Roth und andere den Castortransport nach Gorleben. 2009 sind die GRÜNEN Teil der größten Anti-Atom-Demonstration seit 25 Jahren.



50.000 Menschen demonstrieren am 5. September 2009 in Berlin gegen den Ausstieg aus dem Atomausstieg.
Hier geht es zu allen bislang veröffentlichten Episoden unserer Serie "Grüne Geschichte(n)".
Nächste Woche erscheint Teil 10: Frauenpolitik - Die Hälfte der Macht
Weitere Jahreszahlen und Grüne Ereignisse finden Sie in unserer Überblicks-Chronik.
Quelle Abb.: Archiv Grünes Gedächtnis der Heinrich Böll Stiftung
Den nachfolgenden offenen Brief (PDF) schrieb Professor em. Dr. Erich Huster am 19. August 1982 an den damaligen Bundespräsidenten Prof. Dr. Karl Carstens. Huster, von 1959 bis 1978 Direktor des Instituts für Kernphysik der Universität Münster (WWU), erklärt darin nicht nur, dass Atomstrom der teuerste Strom überhaupt ist, sonder auch, dass ein brauchbarer Ansatz für die Entsorgung nicht in Sicht ist.



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